Kind seit nem halben Jahr dauernd krank, (Streptokokken) ich mach mir Sorgen

Daniela

Daniela

Gehört zum Inventar
27. März 2004
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Velbert
Das Antibiotikum wird aber nicht zusammen mit der Milch genommen, oder.
Ich meine mich erinnern zu können, dass Antibiotikum mit Milch eingenommen Probleme geben kann. Da sollten mindestens 2 Stunden zwischen liegen.
 
Mo-Ma

Mo-Ma

Chaosqueen
17. Juli 2014
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Da war kürzlich erst ein interessanter Artikel in der Zeit (glaub ich). In den englischsprachigen Ländern sei es norma, AB auch mit Milch zu nehmen. Die Kindersitze würden da sogar raten, es in die Milch zu geben, wenn’s die Kids so nicht nehmen wollen. Hier aber wäre das ein No Go. Allerdings gäbe es keine zuverlässigen Untersuchungen in die eine oder andere Richtung.

Ich hab bei meinen auch bemerkt, dass die Kombi nicht so toll ist und ein Abstand sinnvoll. Eine bekannte kommt aus Ungarn und hat ihren Kindern AB immer in Milch gekippt. Es gibt einfach kein richtig.
 
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Tigerentchen2110

Rollige Erbse
25. Februar 2011
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Hi!

Nein zusammen mit Milchprodukten nimmt er es natürlich schon mal gar nicht, das mit den 2 Std Abstand weiss ich auch und darauf hatte ich immer geachtet. Nur behaupten eben viele Ärzte und Apotheker das man nicht bei jedem Antibiotika Milchprodukte ganz generell meiden muss. Ich werd es jetzt aber mal tun (also dafür sorgen das er das tut).

Ich hab als Kind oft Antibiotika nehmen müssen aber da wusste das damals wohl noch niemand.


LG Julia
 
Brini

Brini

ohne Ende verliebt
30. Oktober 2002
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Züchtet man sich halt ne hübsche Laktoseintoleranz...
Nein, bin ich auch überzeugt, dass das so nicht geht. Ich habe in der Schwangerschaft mit Emilia fast ausschliesslich von Pudding ernährt, weil ich so höllisch Sodbrennen hatte und fast nichts anderes mehr essen konnte.

Mit der Geburt von Emilia war ich Laktoseinolerant. Würde also auch so rum n´Schuh....zu viel Konsum hat mir die Intoleranz beschert :augenroll: Ich habe 20kg in einem Jahr verloren und kein Arzt kam dahinter. Meine Freundin war es, die irgendwann meinte, versuch doch mal die Milch wegzulassen bzw. auf Laktosefrei umzustellen. Das war des Rätsels Lösung...Gewicht stagnierte wieder.

Übrigens ist Emilia seit etwa 3 Jahren ebenfalls Laktoseintolerant. Schreibe ich jetzt nur, damit meine Theorie etwas plausibler wird ;)

@Brini achtest du da so ganz streng drauf? Wegen der Legionellen wurde halt drauf hingewiesen das alle Parteien eben überall das Wasser regelmässig heiss aufdrehen sollen und wir machen das an sich auch.

Momentan geht s ihm so wieder gut.

LG Julia
Hmm...was heisst sehr streng? Nein, kleine Mengen machen Emilia nichts aus und auch Jennifer bekommt mal etwas mit Sahnesauce serviert, oder sie bekommen im Sommer ihr Eis (Emilia durch die Intoleranz mit einer Lactasetablette, wenn es kein Lupineneis gibt) Also ich bin nicht überaus streng. Bei Emilia achte ich darauf, weil sie es schlichtweg nicht verträgt. Milch zu trinken gibt es kaum noch, Käse essen sie beide ab und zu. Und dann gibt es mal ein Omelette. Man könnte sagen, ich habe eine harte Kur gemacht, als wir hier letzten Winter diese vielen Mandelentzündungen hatte (Strepotokokken und auch Virusbedingt). Später habe ich angefangen, im Kleinen wieder zu erlauben und das klappt auch gut. Aber Milch pur gibt es eigentlich nie und Produkte mit Milch oder aus Milch sehr stark eingeschränkt.

Liebe Grüße Sabrina
 
Mo-Ma

Mo-Ma

Chaosqueen
17. Juli 2014
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Lach. Und meine Freundin ist schon immer intolerant und während der Stillzeit hat sie Laktose vertragen. Sobald ihr Körper das Zeug selbst produziert hat, wars kein Problem mehr.

Darum sage ich ja, es gibt keine Regel. Aber Fakt ist: normalerweise geht das Enzym nach dem abstillen und dem Verzicht auf Laktose zurück. Man sieht aber zum Beispiel an den Asiaten, dass das nicht immer gleich schnell geht. Da ist Käse nämlich im Kommen. Und manche Teenager vertragen es noch. Während die älteren es in der Regel nimmer vertragen. Essen tun sie es trotzdem und nehmen Tabletten dazu. Bescheuert.

Mein Mann muss lange vorher schon keine großen Mengen mehr vertagen haben. So in der Rückschau. Aber diese zwei Wochen waren dann sozusagen der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
 
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Tigerentchen2110

Rollige Erbse
25. Februar 2011
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Hi!

Mir fiel wieder ein, während der Schwangerschaft hatte ich auch Probleme mit manchen Milchprodukten, danach war's wieder weg und davor hatte ich nie Probleme. Ist schon seltsam aber ich glaube auch das der menschliche Körper nicht genormt ist.

Ich war/bin an sich ja seit einiger Zeit der Meinung das gerade Kinder instinktiv spüren was ihr Körper grad braucht. Sohnemann hatte und hat Phasen wo er zb 3 Eier am Tag essen könnte oder nen Liter Milch trinken und dann wieder wochenlang kaum. irgendwann hab ich ihn dann auch gelassen. Aber je mehr ich lese desto einleuchtender klingt das mit den Entzündungen. Ich kenne übrigens ein Kind das nach strengem weglassen von Allergenen das meiste irgendwann wieder vertrug.

@Brini danke dann werde ich das in der Zeit wo er das nimmt genauso handhaben! Bei ner erwiesenen Intoleranz ist es ja klar.
Da wir ja versuchen uns halbwegs nach logi zu ernähren, aber versuchen nicht zu viel Fleisch zu essen wegen Mannes Gicht wird das auch nicht so einfach. Der kleine Mann kriegt natürlich Nudeln/ Kartoffeln/ Reis etc aber ich versuche so zu kochen das eben die Eiweisskomponente und Gemüse immer für alle passt. Hmpf.


Übrigens find ich es auch seltsam das er jedes mal das gleiche Antibiotikum bekommt, könnte es nicht sein das das irgendwie nicht richtig wirkt?


LG Julia
 
Steffi14

Steffi14

Emotionsknödel
11. März 2005
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Liebe Julia,

Scharlach ist ja tatsächlich etwas, was Du immer wieder bekommen kannst. Der Freund meines Sohnes hatte das einmal. Sieben Mal hintereinander. Die Mutter war total verzweifelt. Was dann letztlich der Auslöser war, war die Zahnbürste im Kindergarten. Die er jeden Tag benutzte und durch die er sich mit den Bakterien immer wieder ansteckte. Es hat aber gedauert, bis man das herausfand.

Meine Kinder hatten viele Mittelohrentzündungen in der Kindheit. Zwiebelsäckchen und andere Hausmittel halfen leider nicht, sie mussten auch immer wieder Antibiotika nehmen. Nach der Polypen-OP war dann das Ende der Leidenszeit. Bei meiner Tochter hat es lange gedauert, bis wir dahinterkamen, dass die OP uns retten könnte. Bei meinem Sohn haben wir die OP dann schon sehr viel früher gemacht.

Ich drücke die Daumen, dass Ihr es bald überstanden habt. Aber überlege wirklich mal, ob es nicht irgendwelche wiederkehrenden Sachen gibt, mit denen er sich immer wieder neu anstecken kann. Wenn nicht, dann hilft leider nur "Augen zu und durch".

Laktoseintoleranz und Fructosemalabsorption sind bei meinem Sohn durch einen Darm entstanden, der von einer langen Antibiotikumsgabe geschädigt war. Auch da haben wir lange gebraucht, um die Ursache zu finden.
 
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Tigerentchen2110

Rollige Erbse
25. Februar 2011
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Hi Steffi!

Ich hab auch schon überlegt ob es irgendwie was gibt wo er den "Viechern" immer wieder ausgesetzt ist. Hm Zahnbürste nutzt er ne elektrische, wo wir aber recht regelmäßig den Aufsatz wechseln-allerdings noch nicht seit dem letzten mal (Das war ja erst Mitte Dezember). Danke für den Hinweis, das hatte ich ehlich gesagt irgendwie gar nicht auf dem Schirm!

Ja um seinen Darm mach ich mir auch Sorgen wegen dem ständigen AB. Beim letzten mal hab ich ihm danach gleich was aus der Apotheke gegeben was der darmflora helfen soll sich zu regenerieren, mir fällt der Name nicht ein, das waren Tabletten, irgendwas mit O am Anfang. Das das solche Folgen haben ksnn ist ja übel!

Das Problem bei Streptokokken ist ja das er ohne AB 3 Wochen oder so ansteckend wäre und nicht in die Schule dürfte..

LG Julia