Umgang mit Süßkrasm beim Kleinkind

Redviela

Redviela

nomen est omen
Mitarbeiter
Moderatorin
11. Oktober 2011
12.519
1.427
113
43
Crailsheim
AW: Umgang mit Süßkrasm beim Kleinkind

Wir hatten es zwischenzeitlich mal probiert, dass Annemarie ihren Süßigkeitenteller, der ausschließlich mit geschenkten Sachen (Ostern, Weihnachten, Besuchermitbringsel, Restaurantmitgebsel,...) bestückt ist, frei zur Verfügung hat. Einzige Bedingung war, dass sie zu den Mahlzeiten ordentlich isst. Sobald das nicht klappte, war der Teller ein paar Tage weg, bis sie wieder besser aß. Das hat dazu geführt, dass sie weniger Süßigkeiten gegessen hat, als vorher, als wir es einteilten :nix: Nun gibt es wieder nach jeder ordentlichen Mahlzeit eine Kleinigkeit, wenn sie danach fragt. Das bedeutet im Endeffekt, dass sie wochentags nach dem Abendessen etwas bekommt, weil wir morgens meist keine Zeit haben :hahaha:
 
Nemo

Nemo

nah am See
15. Februar 2005
9.444
2.751
113
AW: Umgang mit Süßkrasm beim Kleinkind

Redviela,
so ging es bei uns mit dem Fernseh gucken. Sobald wir ein Limit gesetzt hatten von z.B. eine halbe Stunde am Tag, hatte sie irgendwie das Gefühl, dieses "Soll" auch erfüllen zu müssen. Wir haben das dann irgendwann gelassen und jeweils im Einzelfall entschieden wieviel geguckt werden kann und auf diese Art und Weise guckte sie dann auch viel weniger als früher...Ich glaube den Kindern fällt das schwer zu erkennen, dass das eine Höchstgrenze ist, die man auch gerne unterschreiten kann :)

Viele Grüße
Sandra
 
Su

Su

Das Luder
15. Oktober 2002
28.852
3.568
113
47
Dahoam
AW: Umgang mit Süßkrasm beim Kleinkind

Wir haben hier keine Einschränkungen, ich weiß nicht ob es daher kommt, aber bei uns sind Süßigkeiten kein großes Thema.

Gerade haben wir noch fast die ganzen Sachen liegen die Oma zu Ostern geschenkt hat, damit ich das Zeug mal los werde dachte ich mir letzte Woche ich lege Felix zu seinem Salamibrot und der Mohrrübe noch so einen kleinen Osterhasen und ein paar Schokoeier, die Schokolade kam komplett zurück..... alles andere war weggeputzt...

Jetzt sind wir aber bei Felix wirklich nicht mehr heilig, er hat viel mehr Auwahl und Möglichkeiten als es die Großen hatten, wir haben auch mal Kinderpinguin und so Zeug daheim.Das ißt er auch gerne mal. Aber alles eben in einem gesunden Verhältnis.

Die Großen haben noch nie ihr Taschengeld in Süßigkeiten angelegt, mal zur Eisdiele machen sie gerne mit Freunden....


Lg
Su
 
Schäfchen

Schäfchen

Copilotin
7. November 2002
34.917
1.426
113
Groß Kreutz
www.andrea-schaefer.de
AW: Umgang mit Süßkrasm beim Kleinkind

Bei uns gibt es Einschränkungen. Weil Schoki offen liegen lassen zu leerer Schoki im Handumdrehen führt, keiner war es, keiner schreibt sie auf den Einkaufszettel und was am schlimmsten ist: Osterschoki, die ja personengebunden ist oder Weihnachten oder so, wird von den Großen verputzt ohne Rücksicht auf Verluste - inkl. der der Geschwister. Daher ist die der Jüngsten, die echt gut einteilen kann, eingeschlossen. Weil sie von ihren Sachen sonst nichts abbekommt.
 
Nemo

Nemo

nah am See
15. Februar 2005
9.444
2.751
113
AW: Umgang mit Süßkrasm beim Kleinkind

Das bräuchten wir hier auch. Hier gibt es auch zwei Große, die der Kleinen, die einteilen kann, die Schoki wegfuttern...aber immerhin kaufen die von ihrem Gehalt ab und zu Nachschub :umfall:
 
Su

Su

Das Luder
15. Oktober 2002
28.852
3.568
113
47
Dahoam
AW: Umgang mit Süßkrasm beim Kleinkind

Ja, vielleicht liegt es daran, dass wir Eltern auch kaum naschen....
 
321Mary

321Mary

Gehört zum Inventar
2. Juli 2014
2.097
506
113
43
Jetzt hab ich mir das Thema nochmal hervor geholt, weil es mich gerade irgendwie betrifft. Ich habe ja schon in einem anderen Thread geschrieben, dass der Große manchmal so aus dem Mund riecht. Jetzt war es wieder besser, aber gestern kam der Geruch wieder. Und ich meine, dass es vielleicht von zuviel Süßem kommt. Und dann hab ich mal aufgepasst, was er so verdrückt und ich finde das schon irgendwie zu viel. Zum Beispiel zum Frühstück ein Marmeladenbrot, im Kindergarten Kuchen (weil einer Geburtstag hatte und man den Kuchen ja probieren MUSS - ok, anderes Thema!), nach dem Mittagessen drei Stück Schoko und nachmittags ein Wassereis (Flutschfinger). Sind jetzt eigentlich keine Unmengen, aber es läppert sich halt. Und im Grunde isst er schon jeden Tag ein paar Mal was Süßes. Wir Erwachsenen essen so gut wie nie Süßigkeiten, weil sie uns nicht interessieren. Aber den Kindern möchte ich eigentlich nicht alles verbieten, sondern vielmehr einen maßvollen Umgang lernen. Aber ist das noch maßvoll??

Habe dann gestern mal Wassereis und Kinderschokolade verglichen. Zwei kleine Kinderschokolade haben soviel Zucker wie ein ganzer Flutschfinger. Und ansonsten fand ich bei diesem Eis auch keine so bedenklichen Inhaltsstoffe. Täusche ich mich da?
 
Schäfchen

Schäfchen

Copilotin
7. November 2002
34.917
1.426
113
Groß Kreutz
www.andrea-schaefer.de
Marion, ich würde das in Relation sehen. Sprich: wenn er zu dem genannten nicht viel anderes isst, dann ist das definitiv zu viel süß. Wenn er aber mittags ordentlich reinhaut und Gemüse und Co. isst und abends dann eben das entsprechende Abendessen, wenn zwischendurch genug Obst dabei ist - dann fände ich das akzeptabel. Kommt eben auch auf die Mengen an. Ein paar Mal Süßes am Tag kann in Summe 4 Gummibärchen sein oder 1 Tafel Schoki.