Verträgt sich Homöopathie und Impfen?

F

Frau Anschela

OmmaNuckHasiAnschela
8. Juli 2002
27.018
0
36
AW: Verträgt sich Homöopathie und Impfen?

Alles andere auf der Seite wollte ich damit nicht beurteilen.
Das muss man aber. Denn herunterschreiben und behaupten kann man alles mögliche. Ob es nun stimmt oder nicht, kann der Leser als Laie erst einmal nicht wirklich beurteilen, sondern er kann es entweder glauben oder eben nicht glauben.
Wenn du nun hergehst und eine Seite suchst, die absolut Pro-Impfen ist, wird womöglich genau der von dir zitierte Absatz ganz anders oder gegenteilig dargestellt - und zwar mindestens genauso glaubwürdig, wie der Text auf der Pro-Impfen Seite. DAS ist ja das große Problem, wenn man wirklich nach fundierten und sachlichen Informationen zu dem Thema im Netz sucht oder sich auch entsprechende Bücher anschaut.
Beide Parteien argumentieren glaubwürdig - bombardieren einen mit Zahlen und Statistiken - widerlegen sich gegenseitig usw.

Das Ende vom Lied ist und bleibt, dass es eigentlich keiner von beiden so richtig und wirklich weiß. Wenn es so wäre, gäbe es wohl auch keine Diskussionen zum Thema.

:winke:
Angela
 
L

Lapislazuli

Steinchen
19. Juni 2004
3.709
0
36
AW: Verträgt sich Homöopathie und Impfen?

Liebe Wencke

Ich hab ja unterdessen ein Kind, das schon ein bisschen älter ist und das Impf-Thema begleitet mich schon seit vielen Jahren. Ganz von Anfang an hab ich mich sehr kritisch mit dem Thema (und dadurch auch einigen Kinderärzten *hust*) auseinandergesetzt, eigentlich ausgelöst durch einen wunderbaren und sehr erfahrenen homöopathischen Arzt . Die ganzen Abhandlungen dazu werd ich dir nun hier ersparen ;)

Grundsätzlich kann ich dir vor allem eins raten: Um eine Entscheidung bezüglich Impfung treffen zu können, macht es Sinn, sich mit der entsprechenden Krankheit möglichst vielseitig auseinanderzusetzten. Sprich sich verschiedene Statistiken, Meinungen und Umgangsweisen damit anzusehen. Und dann eine Entscheidung zu treffen.

Ein weiterer Punkt: Zu schauen, ob du einen Arzt hast, dem du vertraust, der dein Kind und dich gegebenenfalls durch eine Krankheit hindurch intensiv begleiten würde.

Was deine konkrete Frage bezüglich MMR angeht: Es gibt Einzelimpfstoffe für Masern und auch für Röteln. Du hast also auch die Möglichkeit nicht das volle Programm auf einmal einzuimpfen, sondern zeitversetzt (je nach Wunsch).

Lieben Gruss und eine gute Entscheidungsfindung
L., mit absolut minimalst geimpftem Kiesel (alles Einzelimpfstoffe)

Ps: ich finde es übrigens ziemlich klasse, wie dieser Thread läuft :jaja:
 
Schäfchen

Schäfchen

Copilotin
7. November 2002
34.769
1.359
113
Groß Kreutz
www.andrea-schaefer.de
AW: Verträgt sich Homöopathie und Impfen?

Steinchen, danke - damit hast du schon eine Frage beantwortet, die ich der KiÄ gestellt hätte. Wenn es Einzelimpfstoffe gibt, werde ich einzeln impfen lassen - denke ich. Und da wir eh immer mal wieder zum Blut abnehmen in der Klinik sind, kann ich die Titer prüfen lassen bevor ich eine zweite Impfung in Erwägung ziehe.
 
Finele

Finele

Fitznase
18. Februar 2003
5.395
0
36
in der Heimat
AW: Verträgt sich Homöopathie und Impfen?

Danke Steinchen,

Ps: ich finde es übrigens ziemlich klasse, wie dieser Thread läuft :jaja:
Zunächst:
Das muss ich auch immer wieder betonen, dass ich das klasse finde :jaja: - was meinst Du, wie lange ich überlegt habe, überhaupt SO einen Thread aufzumachen, eben weil es da fast immer hoch hergeht :-?.

Ganz von Anfang an hab ich mich sehr kritisch mit dem Thema auseinandergesetzt, eigentlich ausgelöst durch einen wunderbaren und sehr erfahrenen homöopathischen Arzt . Die ganzen Abhandlungen dazu werd ich dir nun hier ersparen ;)
Och, weiß du, MICH würde das schon interessieren :rolleyes: - oder hast Du darüber irgendwo schon mal geschrieben :???:.

Grundsätzlich kann ich dir vor allem eins raten: Um eine Entscheidung bezüglich Impfung treffen zu können, macht es Sinn, sich mit der entsprechenden Krankheit möglichst vielseitig auseinanderzusetzten. Sprich sich verschiedene Statistiken, Meinungen und Umgangsweisen damit anzusehen. Und dann eine Entscheidung zu treffen.
DAS ist ein guter Ansatz :jaja: - ich habe ja schon das Problem, dass ich gar nicht weiß, wo und wie ich anfangen soll, mich zu informieren. Gehe ich über google, spuckt der mir zwar Unmengen aus, schaue ich aber in diverse Foren (PRO und CONTRA) wird mir regelmäßig ob der Ausdruckweise einfach nur übel :nein:. Sachlich gehts da fast nie zu, leider bei einem so wichtigen Thema :(.

Ein weiterer Punkt: Zu schauen, ob du einen Arzt hast, dem du vertraust, der dein Kind und dich gegebenenfalls durch eine Krankheit hindurch intensiv begleiten würde.
Auch gut - denkst Du da an die HP oder/und unsere KiÄ, die beide voneinander wissen :zwinker: und das auch gegenseitig tragen und unterstützen :prima:. Nur bis jetzt ging es auch noch nicht um das heißdiskutierte Thema Impfen, ich weiß nicht, wie da meine KiÄ dazu steht.

Was deine konkrete Frage bezüglich MMR angeht: Es gibt Einzelimpfstoffe für Masern und auch für Röteln. Du hast also auch die Möglichkeit nicht das volle Programm auf einmal einzuimpfen, sondern zeitversetzt (je nach Wunsch).
DAS käme für mich sicher in Frage - wobei Du hier ja auch von nur Masern und Röteln schreibst :wink:.

Wie erwähnt, wäre ich an weiteren Ausführungen, evtl. auch Links zu "aussagekräftigen", seriösen Seiten interessiert ;).

Lieben Gruss zurück
Wencke
 
N

Nike

Flying Googlemuckel
25. März 2005
4.718
0
36
42
Nordseeküste
AW: Verträgt sich Homöopathie und Impfen?

Das muss man aber. Denn herunterschreiben und behaupten kann man alles mögliche. Ob es nun stimmt oder nicht, kann der Leser als Laie erst einmal nicht wirklich beurteilen, sondern er kann es entweder glauben oder eben nicht glauben.
Wenn du nun hergehst und eine Seite suchst, die absolut Pro-Impfen ist, wird womöglich genau der von dir zitierte Absatz ganz anders oder gegenteilig dargestellt - und zwar mindestens genauso glaubwürdig, wie der Text auf der Pro-Impfen Seite.
Das ist jetzt nicht bös gemeint, wo behaupte ich denn etwas? :rolleyes:
Ich sehe das insofern anders, als dass der von mir zitierte und verlinkte Absatz in dem ersten Bereich Fakten aufweist, die man nicht drehen und wenden kann. Egal wo ich nun nachschaue im Netz....
Denn eines ist klar: Erst seit dem Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes vom 01.01.2001 ist ein Arzt verpflichtet Verdachtsfälle auf Impfkomplikation, § 11 IfSG, zu melden. Vorher gab es diese Verpflichtung nicht, da war es "good will" des Arztes.
Da kann man nun als Laie oder auch als Fachmann doch nichts dran rüttel, glauben oder nicht glauben....Oder gibt es da andere Quellen die gegenteiliges beweisen? Dann kläre mich bitte einer auf.
Und was dadurch für mich zumindest auch klar wird, ist doch, dass der uns einsehbare Vergleich zwischen Impfvorteilen und Impfnachteilen schwer nachzuvollziehen ist, wenn die Datenerfassung der gegenteiligen Seiten nicht zeitgleich begonnen hat, und noch nicht nachgearbeitet wurde.
Was davor an Impfreaktionen gemeldet wurde, oder eben auch nicht, wird in diesem zitierten Absatz ja auch als Annahme ( Fachleute der entsprechenden Meldebehörden gehen diesbezüglich davon aus, dass bei diesem Vorgehen nur 10 - 20% der Mediziner UAW-Verdachtsfälle melden ) geschrieben. Von Behauptungen meinerseits keine Rede!!!!
Wie die bisherigen Daten dann von jedem von uns beurteilt werden sei ja dahingestellt.

Und den restlichen Inhalt der Seite kann ich nicht beurteilen, weil ich ihn nicht mal komplett gelesen habe. Ich hätte jede x-beliebige Seite verlinken können, um zu "beweisen", dass Impfreaktionen, die über das übliche hinaus gehen, erst seit 2001 verpflichtend dokumentiert werden. Dass es nun die Impfgegenerseite ist, war keine bedachte Absicht, es war halt die erste von mir gefundene Quelle.

Und wie schon erwähnt, ich selber bin hin und hergerissen, da kann ich doch nicht den Inhalt einer kompletten Gegener-Seite be / oder verurteilen. :ochne:

Versteht ihr wie ich das meine? :rolleyes:

Also nochmal kurz: Ich selber behaupte gar nichts, ich finde nur Quellen aus denen man sich was ziehen kann, oder auch nicht. Ob es jemandem hilft oder nicht kann und will ich damit nicht beeinflussen, das muss jeder selber entscheiden. Mir hat es insofern geholfen, als dass ich weiss, dass die Doku der Impfnebenwirkungen zur Zeit noch keinen ausgereiften Vergleich darstellen, und dass es unter Umständen prozentual tatsächlich viel gravierender aussehen könnte.

Viellicht kann das jemand wiederlegen - dafür wäre ich natürlich offen!
Man lernt ja nie aus :winke:


PS: Wirklich interssant und nicht pro / contra - beeinflusst ist die Seite des Paul - Ehrlich - Instituts mit Informationen zu Meldung von Verdachtsfällen

http://www.pei.de/cln_048/nn_289900/sid_7500C8DBC28F74812CC1F1C57833D235/DE/infos/fachkreise/pharmakovigilanz/db/db-1/db-1-formular,templateId=processForm.html?__nnn=true
 
Zuletzt bearbeitet:
F

Frau Anschela

OmmaNuckHasiAnschela
8. Juli 2002
27.018
0
36
AW: Verträgt sich Homöopathie und Impfen?

Das ist jetzt nicht bös gemeint, wo behaupte ich denn etwas? :rolleyes:
Nee, nee, falsch verstanden. Nicht DU behauptest etwas, das Zitat tut es :)


Und wie schon erwähnt, ich selber bin hin und hergerissen, da kann ich doch nicht den Inhalt einer kompletten Gegener-Seite be / oder verurteilen. :ochne:
Wenn diese extrem ist und nur diese eine Seite beurteilt, schon. Jedenfalls ist das bei mir so. Ich betrachte grundsätzlich erst einmal alle Impfseiten kritisch - egal ob pro oder contra. Wenn aber eine Seite eine ZU extreme Position einnimmt und Behauptungen aufstellt, die nicht nachweisbar sind, dann stelle ich die ganze Seite in Frage, selbst wenn evtl. das eine oder andere stimmig ist - aber das auseinanderzuklamüsern, dazu bin ich doch zu sehr Laie.
 
Finele

Finele

Fitznase
18. Februar 2003
5.395
0
36
in der Heimat
AW: Verträgt sich Homöopathie und Impfen?

Krankheiten jetzt direkt als Nebenwirkung des Impfens anzusehen, fällt mir schwer.
Grad an unserem Beispiel bzeichnet die HP als Nebenwirkung bzw. genauer die Impfung als Auslöser für ein "aus dem Gleichgewicht kommen" des Körpers und er versucht, alles "schlechte" los zu werden. Sie hats natürlich anders formuliert ;-).
Zuerst war es bei Fine über häufige Durchfälle, dann ging es an IHRE Schwachstelle - die Bronchien :(. So wie es bei anderen halt fast immer die Ohren betrifft (Schnupfen --> MOE, bei uns Schnupfen --> obstr. Bronchitis). Über den Schleim will der Körper was loswerden = natürliche Reaktion. Aber die Bronchien schaffen es nicht, weil zu schwach/zu anfällig - "halt aus dem natürlichen, inneren Gleichgewicht" geraten.

:rolleyes:

Die Gefahr, dass sich Fabienne Masern, Mumps oder Röteln holt halte ich im Moment für so gering, dass ich es verantworten kann.
Wie hoch ist denn Gefahr, dass sich ein Kind solche Krankheiten wie Maser und Röteln "einfach so" mal holt :???: ? Gibts da irgendwo Quellen?
Mir fällt in meiner Zeit als Mutter (also seit acht, neun Jahren) kein Fall ein :roll:.

Ingo trägt meine Entscheidungen mit. Inwieweit er sich belesen hat, weiß ich gar nicht. Solche Dinge wie Kinderarzt und Medikamente holen und so, das obliegt meist mir.
Ja, das ist bei uns auch so :jaja:. Klar habe ich durch die Große auch mehr Erfahrungen (aber nicht diese extremen, sie war halt ganz normal krank), vielleicht auch wirklich ein besseres Bauchgefühl, aber dennoch erwarte ich einfach auch, dass sich der Vater da "auch mal" informiert und sich vor allem eine, nämlich SEINE, Meinung bildet :!:.

Aber damit machen es sich die Männer auch ziemlich leicht, wie ich finde :ochne:.
Ist schon fast ein eigenes Thema :wink:!!!

:winke:
 
Finele

Finele

Fitznase
18. Februar 2003
5.395
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36
in der Heimat
AW: Verträgt sich Homöopathie und Impfen?

Wenn diese extrem ist und nur diese eine Seite beurteilt, schon. Jedenfalls ist das bei mir so. Ich betrachte grundsätzlich erst einmal alle Impfseiten kritisch - egal ob pro oder contra. Wenn aber eine Seite eine ZU extreme Position einnimmt und Behauptungen aufstellt, die nicht nachweisbar sind, dann stelle ich die ganze Seite in Frage, selbst wenn evtl. das eine oder andere stimmig ist - aber das auseinanderzuklamüsern, dazu bin ich doch zu sehr Laie.
Geht mir auch so :jaja:.
Ich kann bei vielen PRO-Seiten mitgehen und der Argumentation folgen, bei vielen CONTRA-Seiten gehts mir aber auch genauso :rolleyes:.

Bin also auch, wie sagtest Du, Neutrum ;).

FÜR und WIDER halten sich irgendwo die Waage - nur mein Bauch sagt dazu (im Moment) absolut NEIN.

Genauso war, wie ich es bis zum letzten Moment heraus gezögert habe, dieses Mal ins KH zu gehen und förmlich das Telefon belauert habe, bis die HP zurückrief (war mir ja auch nicht sicher, ob sie überhaupt und noch dazu so spätabends anruft). Irgendwo sagte mir mein Bauch :rolleyes:, dieses Mal muss und gehts auch anders!! War ja auch so ;-).

Schwierig.....