Probleme bei Beikosteinführung

Thalea

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AW: Probleme bei Beikosteinführung

Guten Morgen :)

Ab und an klappt das mit dem offenen Mund, aber lange nicht immer. Ist aber nicht so schlimm, so kleckert er zwar mehr, aber essen tut er ja trotzdem. War ja echt froh, dass das gestern Abend so gut geklappt hat. :)
Mit dem Essen hinter ihm her bin ich nicht. Er ist kein Propperchen, aber er hat seinen kleinen Speckring am Handgelenk und nen Speckring an den Oberschenkeln und ansonsten ist er halt groß und schlank, aber nicht dünn. Ich les ab und an wie viel andere Babys bei seiner Größe wiegen, die sind meist 500-1000gr drüber, aber zu dünn ist er nicht. Hat am Anfang immer mindestens 250gr. die Woche nur durch stillen zugenommen. Von daher mach ich mir da wenig Sorgen, er ist halt nen kleiner agiler und eben Stillkind, die bleiben ja eh ein bisschen schlanker.
Zwingen tu ich ihn nicht. Heute morgen und grad hat er, für mein Gefühl, recht wenig gestillt, aber er ist zufrieden und wenn er Hunger kriegt, meldet er sich schon, stille ja nach Bedarf, von daher kommt er schon nicht zu kurz :)

Ja, ich komme aus dem Dortmunder Raum, hab 10 Jahre in Dortmund gelebt und wohne nun mit Mann und Kind in Castrop-Rauxel. Die Schwägerin meines Mannes ist schon einige Zeit bei den Minimäusen und ist total begeistert und auch traurig, dass sie nun aufhören muss, weil die Kleine in die Kita kommt.
 
Thalea

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Es geht vorwärts :)
Nachdem gestern kaum bis gar nichts ging, da der Krümel richtig müde war (wir haben seine Mittagsschlafzeit außerhalb verbracht, sollten wir wohl nicht mehr tun *vordenkopfpatsch*), gings heute richtig gut :)
Heute Mittag 60gr. Pastinake mit Reis (Gemüse klappt nicht so ganz gut irgendwie) und heute Abend dann 130gr. Abendbrei mit Apfel. Wäre mehr da gewesen, hätte er sicher auch noch ein paar Löffelchen mehr gegessen *stolzguck*
Hat er heute richtig gut gemacht, der Süße :)


Was mir ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet ist, dass ich kaum Wasser/Tee in ihn rein bekomme. Nach so einer Menge Brei mag er auch nicht mehr stillen. Wir haben nen Becher, da geht aber so gut wie alles daneben. Nuk First Choice Flaschen will er nicht, Avent ist auch schwierig, Nuk Trinklernsauger klappt auch nicht... Er kaut auf allen Saugern rum, saugt aber nicht. Er konnte das mal, als er noch mit der Flasche und abgepumpter MuMi gefüttert wurde, aber seit er zuhause ist, wird er ausschließlich gestillt.
Er mag die Sauger schon im Mund haben, kaut drauf rum, was ihm bei den kommenden Zähnen sicher gefällt, aber wirklich was zu trinken kriegt er da nicht raus. Durst hat er aber schon.

Hat zufällig jemand eine Idee, wie und/oder womit ich was zu trinken in den kleinen Mann bekomme?
 
Redviela

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AW: Probleme bei Beikosteinführung

Das Trinken zusätzlich zur Beikost dient hauptsächlich dazu, sich an andere Getränke (Tee, Wasser) zu gewöhnen und ans Trinken aus der (Trinklern-)Tasse. Einfach immer wieder anbieten :) Annemarie hat erst mehr getrunken, als sie die Tasse selbst halten konnte. MuMi kannst du ihm ja eine Weile nach dem Abendbrei anbieten. Annemarie bekommt ca. eine Stunde später noch einmal Milch, damit sie für die Nacht richtig satt ist ;) Sie macht übrigens selten den Mund selbst auf, sondern wartet, bis ich den Löffel an die Lippen halte :)
 
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Redviela:
Ja, ich leg ihn meistens eine Stunde später noch mal an, direkt nach dem Füttern mag er nicht, aber eine Stunde später scheint er doch Durst zu kriegen. Er trinkt dann auch nicht lang und ist zufrieden :)

An alle:
Tja, irgendwas ist ja immer *seufz*
Ich bin supi stolz auf den kleinen Wicht, der hat irgendwie einen Schalter umgelegt und schwupps klappen ein Gläschen Mittags und eine Portion Abendbrei abends.
Wir waren heute das erste Mal zum Babyschwimmen und danach hat er sein Mittagessen quasi inhaliert, selbst Kartoffeln hat er heute das erste Mal gegessen, alles kein Thema *gg*
Nun war der Umschwung aber so schnell, dass meine Brust nicht hinterher kommt. Hab heute schon zwei Mal ausgestrichen, weil die Brust so gespannt hat. Er trinkt logischerweise nicht mehr so viel, hat nun quasi von 20% auf 90% die Mahlzeit ersetzt.
Wie habt ihr das gemacht? Ist das vielleicht einfach zu schnell? Sollte ich die Portionen kleiner machen oder nun ein paar Tage ausstreichen, bis die Brust sich umgestellt hat?
Grad macht der Kleine das eher nach dem Motto ANSTATTkost statt BEIkost *grübel*
Gibts einen Weg den Übergang sanfter zu gestalten? Mir fällt da spontan nur ein: halbe Portion anbieten und dann stillen.

Klingt jetzt wohl alles sehr nach Hü und Hott, aber mit so einem schnellen Umschwung hatte ich nicht gerechnet.

Vertragen tut er soweit alles gut, hat regelmäßig Stuhlgang und matscht ordentlich rum beim Essen *augenroll* Danach kann ich ihn waschen und mich umziehen *lach*
 
Redviela

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Die Brust stellte sich bei mir ziemlich schnell um. Ich hab dann auch weniger Stilltee getrunken z.B. Zudem ist es beim Mittagsbrei, vor allem, wenn dann Fleisch dabei ist, sinnvoll, möglichst keine Milch mehr zu geben wegen der Eisenaufnahme. Natürlich erst, wenn er genug isst, um eine ganze Mahlzeit zu ersetzen durch Brei, aber das scheint ja so zu sein :prima:
 
enna1009

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Mir ging das auch ein wenig zu schnell. (oder viel mehr meiner Brust)
Aber das legt sich. :jaja: Ich weiß jetzt nicht mehr ganz genau wie lange es bei mir gedauert hat, ein paar Tage waren es schon.
Ich würde die Breiportionen jetzt jedenfalls nicht wieder runterfahren. Mach weiter so!

LG :winke:
 
Thalea

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Gestern eine halbe Portion Mittags und 3/4 Portion abends, heute zwei ganze Portionen und er fängt an zu quengeln, dass es ihm nicht schnell genug geht mit dem Löffel, das deute ich mal als gutes Zeichen *lol*

Stilltee brauchte ich so gut wie nie. Als der Krümel aus dem Krankenhaus kam, musste ich schon Pfefferminztee trinken um meine Milchmenge zu drosseln. Nur in Schüben ist es mal 2-3 Tage zu wenig, ansonsten immer eher zu viel. Dann hoffe ich mal, dass sich die Brust schnell umstellt.

Glaub ich bin grad auch ein bisschen überrumpelt wie schnell das nun doch geht. Er scheint ja Spaß am löffeln gefunden zu haben und merkt nun auch, dass man auch vom Löffel satt werden kann. Glaub das war auch ein Problem, er hats ne Zeit als Spielerei gesehen und wollte dann "was richtiges". Jetzt hat er aber gemerkt, dass man auch von Brei satt wird, somit wendet er sich nun dem Löffel zu und fordert da. Ich fühl mich wohl einfach überrumpelt wie schnell er nun groß wird. Er macht aber insgesamt grad so viele Entwicklungsschritte, da kann ich nur noch staunen.

Wie ist das eigentlich mit "Nachtisch" mittags? Sollte ich ihm da ein bisschen Obst geben? Wie war das mit Vitamin C und Eisen? Hab da irgendwas im Kopf. Oder lieber erst mal kein Süßzeug mittags geben? Oder direkt ein Löffelchen unters Essen?
Ich komm mir grad vor wie bei einem Studium *gg* Stillen war so einfach, Kind an die Brust, Rest läuft von alleine :p
 
Redviela

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Laut Ute muss den Gläschen kein Vitamin C zugefügt werden. Obstmus pur ist reine Süßigkeit und muss nicht sein. Eisen ist im Fleisch enthalten, weswegen auch möglichst bald komplette Menüs gefüttert werden sollten. Im Menü sollten 10 g Fett enthalten sein, damit es kaloriengerecht ist. Da kannst du Öl, zB Rapsöl zugeben.
Weiterhin gut Löffeln ! :)