Probleme bei Beikosteinführung

Thalea

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24. Mai 2012
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AW: Probleme bei Beikosteinführung

So, der Muckel hat heute beim Papa den Mittagsbrei aus 60gr Kürbis und Reisflockenbrei aus 30ml Wasser + 1 TL Öl ratzeputz weggehauen :)
Ich war total erstaunt und hab mich gefreut.
Heute Abend dann eine etwas größere Menge Brei gemacht, wieder mit Apfel, da dann aber Geschrei vom ersten Löffel an. Hab meinen Mann gebeten zu füttern, damit er nicht die Milchquelle direkt vor der Nase hat, hat aber auch nicht geklappt. Erstmal Lätzchen wieder ab und getröstet. Hab mich dann aber entschieden ihn nicht zu stillen, er hatte zwei Stunden vorher getrunken, fällt also nicht vom Fleisch und 45 Minuten später würde es eh ins Bett gehen, wo er gestillt wird.
Er hat dann auch nicht weiter gebrüllt, auf meinem Schoß gesessen und als ich angefangen habe seinen Brei zu essen, hat er wieder direkt mitgekaut. Also neuen Löffel fürs Kind geholt und siehe da, eine halbe Portion Brei landete in seinem Magen.

Jammert er, weil ihm das zu anstrengend ist mit der Löffelei? Bin immer unsicher, wie ich da reagieren soll. Ihn doch stillen lassen oder trösten und später noch mal versuchen? Und was, wenn er partout nicht will? Will ihm ja nicht unbedingt beibringen, dass er nur genug brüllen muss und er darf an die Brust. Wenn er nur Teile des Breis isst, kein Problem, danach stillen, wenn er mag, aber wie reagiere ich am besten, wenn er sich komplett verweigert?

Auf der einen Seite ist er ja schon recht groß (69cm, 7,4 Kilo), auf der anderen Seite ist er eben auch 11 Wochen zu früh. Wie kann ich da am besten reagieren?
 
Thalea

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24. Mai 2012
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Eine Zusatzfrage noch: es ist oft so, dass er mit großem Spaß beginnt zu essen und dann der Bauch anfängt zu rumpeln. Soweit alles noch kein großes Problem. Sobald dann aber der erste Pups kommt, schreit er wie am Spieß und lässt sich kaum noch beruhigen.
Heute hab ich dann das Lätzchen abgenommen und ihn erst mal durch die Gegend getragen. Als es dann besser war etwas zu trinken aus einem angeschrägten Trinklernbecher angeboten. Da hat er auch mal ein paar Schlückchen getrunken, mit der Flasche ist es ja ein Drama, nichts zu wollen, egal welcher Sauger.
Danach konnte ich noch ein wenig weiter füttern, insgesamt waren es aber nur 60 Gramm.
Danach durfte er noch stillen und konnte dann auch wieder lachen.

Meint ihr er gewöhnt sich daran, dass er beim Essen auch mal pupsen muss? (klingt das blöde *seufz* aber beim stillen macht er das ja auch und brüllt nicht gleich los, als würde man ihm an den Kragen wollen)
Und die Frage von oben bleibt eben auch in dieser Situation, wie reagieren? Trösten und weiter versuchen oder abbrechen und stillen?

Hoffe jemand von euch hat da eine Idee. Bin da grad wirklich unsicher.
 
Ute

Ute

mit Engeln unterwegs ....
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AW: Probleme bei Beikosteinführung

Hallo,

hochnehmen wenn er meutert ist gut, manchmal ist in der Fütterhaltung der Bauch etwas abgeklemmt. Dann bringt hochnehmen Linderung und die Püpse kommen besser ;-)

Offensichtlich imponiert es ihm wenn Mama Brei isst und was Mama macht will er dann auch. Kinder lernen vom Vorbild am einfachsten und natürlichsten.

Bei Müdigkeit sind die Kleinen am besten mit der gewohnten Saugmahlzeit "einzufangen". Da stille am besten wie gewohnt. Jeder Tag ist anders. :cool:

Er ist ja berechnet jetzt 17 Wochen, clever wahrscheinlich eher wie 24 Wochen :) Du wirst immer ein wenig jonglieren müssen im ersten Jahr ob seiner Fähigkeiten. Auch termingeborene Kinder haben ja unterschiedliche Zeitfenster rund ums Löffeln. Es ist also ganz normal. Du beobachtest gut und erwarte einfach keine großen Mengen sondern regelmäßig kleine Angebote mit viel Lob bereit halten.

:winke: Ute
 
Thalea

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24. Mai 2012
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Liebe Ute,

danke für deine Einschätzung :)
Clever wie 24 Wochen kommt sicher gut hin. Er ist ein kleiner Eigensinniger, hat schon drei Tage nach der Geburt mit seinen 1400 Gramm beim Känguruhen in Bauchlage den Kopf gehoben und sich einen Arm drunter her geschoben, bis er endlich so gelegen hat, wie er das bequem fand, wehe man hat ihm dabei helfen wollen, da brüllte der kleine mit seiner Piepsstimme los. Und auch im Brutkasten sehr aktiv, die Schwestern haben nur gestaunt und meinten, dass sie sowas noch nie gesehen haben, der hat sein eigenes Gymnastikprogramm absolviert *gg*

Mittlerweile ist er ein kleiner Geier, der alles mitkriegen muss und schnell raus hat, wie bestimmte Dinge laufen. Rituale schleifen sich bei ihm sehr schnell ein, daher hoffe ich auch, dass er nach ein paar Tagen quengeln raus hat, dass er Brei essen soll und dann stillen darf. Und ja, was ich esse ist natürlich äußerst spannend, vor allem, wenn er das dann auch haben darf, wie den Brei, das findet er toll ^^

Und man merkt auch, dass er motorisch gern weiter wäre, als er jetzt ist. Am liebsten schon sitzen, krabbeln und Fingerfood essen. War immer schon so, man merkt ihm das richtig an, dass er öfter mal frustriert ist und genau weiß, was er will, es motorisch aber noch nicht hin bekommt.

Was mit dem Milchbrei + Apfel auf jeden Fall 1A funktioniert ist die Verdauung, gestern drei Windeln voll, heute zwei und alles ohne große Probleme. Davor war einige Tage nichts, normalerweise hat er einmal am Tag eine Windel voll. Mal sehen wo sich das nun so einpendelt.
 
wippi

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17. Dezember 2003
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AW: Probleme bei Beikosteinführung

Mein großer war 13 Wochen zu früh, ich habe damals auf alle Anzeichen für die Beikostreife gewartet.
Die Frühchen schaffen oft nur halbe Portionen und sind dann einfach erschöpft vom Löffeln oder es "pampt" zu sehr im Mund. Vielleicht rührst Du den Brei etwas dünner an mit ein wenig Wasser, das hilf oft.
Übrigens habe ich meine beiden Kinder bis zum Sitzalter im Liegen gefüttert. Das hat Problemlos geklappt und war entspannt.
Ich wünsch dir viel Erfolg weiterhin.
 
Thalea

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Huhu wippi :)

Ja, halbe Portionen trifft es. Heute Abend 90 Gramm, die dafür ohne murren und knurren. Im Moment haperts noch ein wenig am weit offenen Mund, er versucht den Brei vom Löffel zu saugen und macht nur ab und an den Mund weit auf *gg* Gibt immer ne ordentliche Kleckerei :p
Ich füttere ihn bei mir auf dem Schoß im Halbliegen. Trinken dafür komplett im sitzen an meinen Bauch gelehnt, da er ja keine Flasche haben will, geht das mit dem Becher nicht anders, sonst verschluckt er sich nur.
Werd morgen mal versuchen den Abendbrei etwas flüssiger zu machen. Mittags scheint es ok von der Konsistenz, der ist aber auch flüssiger.

Oh, ich seh grad deinen Link, ich glaub meine Schwägerin in spe ist bei euch bei den Minimäusen mit ihrer Tochter *gg*
 
wippi

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Gib Deinem Spatz noch ein bisschen zeit mit dem offenen Mund, er ist ja noch sehr klein.
Nicht alle Kinder reissen das Mündchen beim Essen auf.
Du bist ja auf einem Supergutem Weg.
Zwing ihn nicht zum essen, laß ihn nehmen was er braucht. Ich habe bei meinem Großen den Fehler gemacht, ständig mit dem Essen hinter ihm her zu rennen, weil er einfach zu zart war.
Er ist heute immer noch schlank, aber er ist super gut entwickelt und hat keine Spätfolgen.

Bist du auch aus dem Dortmunder Raum, daß Du die Minimäuse kennst?
Das wäre ja ein Zufall....