Trinkprobleme, Unruhe und Geschrei...

Hallo,

Ich bin neu hier und möchte erstmal "hallo" sagen. Ich habe eine 4,5 Monate alte Tochter zu Hause. Sie ist mein erstes Kind. Da wir leider Probleme beim Trinken haben dachte ich, ich frage hier mal nach Rat bzw. Einschätzungen. Es wäre toll, wenn ihr Eure Erfahrungen und Meinungen mit mir teilen würdet:) Dafür schon einmal DANKE!

Also, die kleine Maus ist wie gesagt 4,5 Monate alt. Sie trinkt schlecht. Wobei weniger die Menge gemeint ist, als die Art wie sie trinkt. Sie trinkt aus der Flasche, wobei sie Muttermilch und Pulvermilch erhält.
Es ist so, dass sie zum einen beim Trinken Geräusche von sich gibt. Nach jedem Schluck. Das isz vielleicht aber auch normal. Es ist so ein "verschluss Laut". Kann ich schlecht beschreiben. Da müsste ich dann bei Bedarf vielleicht mal ein Video von machen und bei youtube hochladen, damit man sich das angucken kann...
Wenn sie trinkt scheint sie viel Luft mitzuschlcken. Es gluckert unheimlich in ihrem Bauch und ich kann quasi hören wie sie Luft mitschluckt. Die Bäuerchen fallen dementsprechend sehr gewaltig aus. Sie röpst lauter als mein Mann es kann.
Die kleine bekommt scheinbar schon beim Trinken Bauchschmerzen. Sie fängt nach einer gewissen Trinkmenge an aufzuweinen. Will oft weiter trinken, also saugt an, aber lässt es nach 2-3 Schlucken dann doch und weint. Das ist zwar nicht immer so, aber häufig.
Sie trinkt in letzter Zeit auch wesentlich kleinere Mengen. Die gesamte Problematik war nicht immer da, sondern es wird irgendwie immer schlimmer. Sie windet sich beim Trinken und streckt ständig die Beine in die Luft und zieht sie zum Körper.Dreht den Kopf von einer Seite auf die Andere. Klar, dass sie so nicht ruhig trinken kann. Auch beim Einschlafen und beim schlafen überhaupt hat sie in letzter Zeit Probleme. Sie weit immer vor dem Einschlafen. Es dauert lange bis sie in den Schlaf findet. Sie ist motorisch dabei total unruhig. Windet sich und zappelt mit den Beinen etc. Sie schläft kaum noch 3 Stunden am Stück. Es scheint so, als dass Sie Probleme mit dem Bauch aufwecken, da sie auch dann anfängt zu weinen und die Beine anzieht. Sie befindet sich noch im Halbschlaf kann aber nicht weiterschlafen und wird wach. Vorher hatte sie schon von 23-6 Uhr durchgeschlafen.
Im wachen Zustand kann ich ihr mittlerweile kaum die Flasche geben. Sie trinkt dann sehr schlecht ist extrem unruhig beim Füttern. Ich muss sie mittlerweile füttern, wenn sie im Halbschlaf ist. dann klappt es mit dem trinken besser.
Wir haben alles versucht. Verschiedene Flaschen und Sauger/ Saugergrößen. Ich glaube ich habe alle Hersteller durch. Am besten trinkt sie noch aus den Mam-Flaschen.
Sie wird in einer ruhigen Umgebung gefüttert. Ich dunkel den raum schon ab, wenn die wach ist. Sie wird nur von mir gefüttert. Ich lege sie alle 2-3 Stunden hin zum Schlafen, auch wenn sie dann nur kurz schläft.
Ich finde es traurig, dass meine Kleine nicht in Ruhe trinken kann. Dass sie scheinbar immernoch so viele Probleme mit dem Bäuchlein hat. Für mich bedeutet jede Fütterung Stress, wenn meine Maus im wachen Zustand trinken soll. Und für sie ist es sicher auch nicht toll...
Ich dachte schon, ob das mit dem Wachstumsschub zusammenhängt. Oder mit Zahnen. Sie sabbert sehr und steckt ihre Finger in den Mund. Ist aber noch nichts zu sehen oder zu spühren im Kiefer.
Ich dachte auch schon an die Impfe, die sich bekommen hat. Denn seitdem ist die Problematik noch schlimmer geworden.
Ich habe einfach keine Idee, was ich machen kann.
Vielleicht könnt ihre mir eure Meinung schreiben.

Sorry für den langen Text und danke für's Lesen!:huhu:
 
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Hallo und Willkommen hier :) Hast du schon mit dem KiA das Trinkproblem angesprochen ? Vielleicht findest du hier Hilfe. Welche Nahrung bekommt dein Kind ? Lässt du zwischendrin mal ein Bäuerchen machen ?
 
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Hallo!
Danke für deine Antwort. Die verlinkte Homepage habe ich bereits gelesen. Wie gesagt, wir achten auf sehr viel und haben viel probiert. Leider wurde es nicht besser.
Sie bekommt Flaschennahrung. Hipp Comfort. Damit kam sie auch immer gut klar. Ergänzend bekommt sie noch Muttermilch.
Seit einigen Wochen ist das Problem echt schlimm geworden. Vorher hatte sie zwar Blähungen, hat aber ganz gut getrunken. Der KIA sagt er kann nichts feststellen. Also sie noch nicht vier Monate alt war hieß es immer "3-Monats-Koliken" da müssen Sie durch. Jetzt sagt er immer noch wegen dem Geschrei vor dem Einschlafen es seien Regulationsstörungen. Hm, hatte sie aber vorher nicht so.
Sie spuckt auch sehr viel. KIA meint kann man nichts dran machen, verwächst sich. Außer vielleicht AR Nahrung, aber die führe oft zu Verstopfung.
Bäuerchen macht sie zwischendurch. Hilft leider auch nicht:ochne:

lg
 
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Huhu, ich bin auch neu hier. und ich kann verstehen, dass du dir Sorgen machst... hast du denn mal probiert, deine kleine aus einem Becher trinken zu lassen? vielleicht die Kappe vom Fläschchen? Wir haben unserer Tochter nach der Stillzeit Fläschchen mit Trinklernaufsätzen aus Kauschuk gegeben (von NUK). die hat sie super vertragen. und ich habe als junge und unerfahrene Mutti den "Fehler" gemacht, dass ich mich zu starr an die Zeiten gehalten hab. Dabei hatte unsere Tochter manchmal einfach keinen Hunger...

Ansonsten kann ich dir nur raten, noch ne zweite Meinung einzuholen (anderer KiA). Frag doch auch mal deine Hebamme. So lang du stillst, hast du ein Recht auf Beratung.

Ich drücke dir die Daumen, dass es euch bald besser geht und alles super klappt. wir füttern übrigens BEBA Pro. Damit hatten wir noch nie Probleme.
 
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Hallo Petitecoure :huhu:

Beim lesen, habe ich nur ach ja, ach ja,... gedacht! Uns ging es auch wie euch! Es sind ganz viele Parallelen!
Sei es das Trinkverhalten, das weinen, die Bäuerchen,.... eigentlich alles!

Da du lesegewillt bist, lese bei Gelegenheit:

Brauche bitte dringend Hilfe! An alle, alle Erfahrenen und an Ute!

Da wurde mein Problem behandelt!

Ich nehme an du pumpst ab??? Weil du sagst sie bekommt Flasche? Mit Hipp Comfort hatten wir auch Schwierigkeiten, grad mit spucken!!! Vorher hatte sie ihre Milch auch vertragen, auf den nächsten Tag nicht mehr!
Es wurde früh auch gesagt 3 Monatskoliken! Habt ihr oder der Kia Sab Simplex versucht??? Das macht die mitgeschluckte Luft
(große Luftbläscchen) klein! Evt reicht es schon!?
Bei uns hat es geholfen, die Probleme die ich im Forum geschildert hab, kamen erst Wochen danach!

Das war erst besser als ich sie den zweiten Brei bekam, erst Mittags, dann Abends und ich mal die Pulvermilch für ca. 10 Tage weggelassen habe!

Als ich danach von Hipp Comfort auf Aptamil 1 gewechselt hab, war das Spucken nur noch zwei drei Mal und danach waren alle Probleme weg! Wenn sie die Muttermilch per Flasche bekommt hat sie da auch die Probleme wie mit der Pulvermilch!?

Erstmal genug inputt von mir, ich hoffe es hilft dir ein bischen! Ich weiß noch genau wie es sich anfühlt, Hilflos zu sein und alles auszuprobieren!
Falls du Fragen hast, schreib doch noch mal! :huhu:
 
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Hallo
Danke für deinen Rat!
Ich denke mit einem Becher würde alles daneben gehen. versuchen kann ich es aber mal...
Meine Tochter würde sich, wenn ich ihr nichts anbieten würde, sehr selten zum Trinken melden. Gebe ich ihr aber die Flasche trinkt sie auch. Das war schon immer so. Nur sind in letzter Zeit halt diverse Probleme hinzugekommen. Wenn sie mal keinen Hunger hat, nimmt sie die Flasche auch gar nicht.
Heißt würde ich warten bis sie sich meldet, würde sie kaum was trinken am Tag. Dabei ist das doch wichtig. Der KIA sagte mal was von mindestens 700 ml in 24 Stunden. Oder hast du da andere Infos?
Ich mache mich schon ein wenig verrückt in Bezug darauf, dass sie genug trinkt. Manchmal sind 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten und sie trinkt trotzdem nur 130 ml. Kann doch nicht sein, dass sie nach 5 Stunden keinen Hunger hat, oder?
Wir haben jetzt auch mit der Beikost angefangen. Auf anraten des KIA, da meine Kleine auch ein absolutes Spuckkind ist. Er meinte, damit würde die Spuckerei vermutlich besser...scheintauch zu stimmen. Den Brei isst sie gern. Das klappt viel besser als Fläschchen geben. Auch ändert sie Beikost nichts an ihren Bauchproblemen, also es wird dadurch nicht schlimmer. Von daher ist Beikost für uns das unkompliziertere. Aber wenn ich die Beikost nun ausweite muss sie ja trotzdem noch Flüssigkeit zusichnehmen. Und das ist dann ein noch größeres Problem, weil sie durch den Brei satt ist und dann erst recht nicht mehr trinken mag.
Wieviel müsste sie denn zur Beikost noch trinken. Also jetzt, wo wir ja erst dabei sind eine Mahlzeit zu ersetzen? Und später, wenn 3 Mahlzeiten oder mehr ersetzt wurden? Weist du das zufällig?
Ich habe immer Angst, dass sie zu wenig Flüssigkeit bekommt. Wasser oder Tee trinkt sie kaum.

lg
 
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Also das mit der Flüssigkeitaufnahme ist schon wichtig! Wobei mir immer gesagt wurde, wenn sie kräftig sind und die Haut straff,

fehlt ihnen keine Flüssigkeit! Aber da streiten sich ja die Geister! Ich denke aber, wie was ins Kind bekommen wenn es nicht will???

Wir sind jetzt bei morgens 1 - 2 mal 200 ml Milch, Mittagsbrei, Getreide Obstbrei, Abendmilchbrei(Gries) und gaaaanz selten Abend noch ne Milch! Mit dem Abendbrei hat sie auch eine Milchportion,

so bin ich nicht besorgt wenn sie morgens bloß einmal 200 ml Milch nimmt!
(Auch wenn hier einige meinen sie sollen 400 ml Milch am Tag haben! Aber wiegesagt, wie rein bekommen? Zwang bringt ja nun gar nix!
Natürlich ist es was anderes wenn dein Kind untergewichtig ist, das versteht sich von selbst!)

Allerdings trinkt Emma auch ca 150 ml Fencheltee am Tag! Vor allem zu den Breimahlzeiten verlangt sie den sogar!
Das war aber am Anfang auch ganz schlecht mit dem Tee und wurde aber immer besser!

Also hab Geduld, mache den Brei erstmal mit mehr Flüssigkeit am Anfang!

Wieviel wiegt sie denn?
Wir füttern auch nur wenn sie hunger hat, aber Maus hat ja schon von der Mumi so gut zugenommen!

Sag doch mal mit dem Mumi geben, Flasche, Brust, dabei auch Probleme, etc...
 
AW: Trinkprobleme, Unruhe und Geschrei...

Zu Beikostbeginn muss noch keine Flüssigkeit extra genommen werden. Da dient das Trinken aus der (Trinklern-)Tasse nur zur Gewöhnung an andere Getränke und den Becher. Die 700 ml beziehen sich auf Babynahrung, nicht auf Flüssigkeit. Sprich, bei Beikost sind es dann 700 - 1000 g/ ml Nahrung. Zudem ist ja in den Breien auch Flüssigkeit und im ersten Lebenshalbjahr ist Milch Hauptbestandteil der Ernährung.
 
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