Psychologiche Hilfe

frankanton

Puffbohne
23. September 2009
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Wie kann ich die bekommen?
Wohin muss ich gehen?

Meine Ehe steht vor dem Ende und ich denke, nur so haben wir eine Chance.

Alles wirr! Irgendwie steh ich grad vor einer Wand!



traurige Grüße
 

Cornelia

Ex-Exilfriesin
6. Januar 2003
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4-Täler-Stadt
AW: Psychologiche Hilfe

Tut mir leid zu hören.

Wenns schnell gehen soll, geh zur Diakonie oder zur Caritas. Die bieten sowas an. Hab ich damals auch gemacht :) Vielleicht ja auch ProFamilia oder so.

:winke:
 

Irrlicht

Lichtlein
4. Juni 2002
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AW: Psychologiche Hilfe

:umfall: :( Mir wird ganz anders, wenn ich all diese Horrornachrichten lese :(
Ich wünsche Dir alles, alles Gute und viel Kraft, um das Steuerrad vielleicht doch noch rumreißen zu können, Kathrin :bussi:
Kannst Du Dich zunächst an Deinen Hausarzt wenden? Er kann Dir sicher den einen oder anderen Tip geben. Sonst fallen mir Beratungsstellen wie pro familia ein... Auch wenn es das dann erst mal nicht ist, so reichen die Dich aber mit Sicherheit weiter.
Was ist denn nur los in dieser Zeit :ochne: :-(

:rose: , Annie
 

Jona

mit Schild
28. Juni 2008
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AW: Psychologiche Hilfe

:winke:

Erst einmal tut mir das sehr leid, ich drück dich mal :troest:

Für Themen wie Ehe usw., die 2 oder mehr Menschen betreffen, gibt es gute psychologische Beratungsstellen, die meist von einem gemeinnützigen Träger, Caritas, Kirche usw. getragen werden. Das kannst du ergoogeln oder auch bei der KK erfragen.
Das ist dann eher "unverbindlich", man kann alleine hingehen oder auch mit Partner/Kindern usw.

Wenn du eine Psychotherapie machen möchtest, gibt es mehrere Möglichkeiten:

-eine ambulante (da kannst du niedergelassene Therapeuten in deiner Nähe direkt anrufen und dich auf die Warteliste setzen lassen- diese kann aber je nach Ballungsgebiet bis zu über einem halben Jahr "lag" sein) oder auch dich durch einen Hausarzt überweisen lassen (was dann aber nicht schneller gehen muss). Der ambulante Therapeut macht dann Probesitzungen mit dir, holt ein ärztliches Konsil an und beantragt so und so viele Stunden bei deiner KK, die dann zustimmen muss (oder man zahlt privat)

- eine stationäre: dafür musst du in einer psychiatrischen oder psychosomatischen Klinik (wenn du zB einen besonderen Schwerpunkt hast wie eine Depression, Essstörung --> nur als Beispiele :) ) anrufen und um einen Platz bitten

- eine tagesklinische: funktioniert wie die stationäre, aber du übernachtest halt nicht im Krankenhaus

Bei letzteren beiden hast du natürlich mehr Aufwand und vor allem die stationäre Therapie bietet sich eher bei akuten/länger andauernden Erkrankungen an. Es gibt aber auch Patienten, die dort 2 Wochen oder so eine Art "Auszeit" nehmen. Meistens gibt es dort einen oder mehrere Therapeuten, außerdem hast du Anbindung an einen Psychiater des Krankenhauses.

Niederschwelliger gibt es auch telefonische Beratungsmöglichkeiten und nicht-psychologische Angebote wie Seelsorge, Ämter usw., wo man sich Tipps/Rat holen kann und recht schnell Termine bekommt.

Da ich dein genaues Problem nicht kenne, also nicht weiß, ob es eher um eine Paartherapie geht, oder ob DU aufgrund deiner Situation psychologische Hilfe für DICH brauchst, müsstest du erst einmal überlegen, was genau du suchst.

Bei der KK kann man sich immer ganz gut informieren, es gibt auch über Google wie geschrieben einige Hinweise.

Ich wünsche dir alles Gute! :troest:
 

Heidi

coole Mama
14. Dezember 2003
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AW: Psychologiche Hilfe

Ich drücke dich, was ist nur los?????????

Profamilia, da sind wir beide jetzt.
 

frankanton

Puffbohne
23. September 2009
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AW: Psychologiche Hilfe

Ich danke euch!

Ja, an Pro Familia und Caritas hatte ich auch schon gedacht.
Erst mal für mich, dann evtl. Eheberatung. Wenn er es will.

Nur kurz, eben auch, weil es ein heikles Thema ist und ich immer wieder auf böse Worte stoße: Ich komme mit der Stuation nicht zurecht, dass mein Mann eine Tochter aus einer früheren Beziehung hat. Es ist so viel vorgefallen, für andere vielleicht nicht so wild, für mich im Moment nicht mehr auszuhalten, zu tief sind die Wunden.

Ich wurde zu schnell schwanger, wir haben zu schnell geheiratet. Mein Wunsch nach einer "normalen" Familie wurde immer stärker.
Mein Mann sagte gestern, ich sei nur noch bösartig. Und es stimmt. Jetzt will ich das ändern, will wissen, warum ich so bin. Will an mir arbeiten.
Aber ich denke, auch er hat noch zu viel im Hinterkopf, zu viel unverarbeitet gelassen. Und nun geht das alles nicht mehr zusammen.

Entschuldigt bitte die Verwirrung, vielleicht wird es ja irgendwann klarer. Es ist einfach zu viel...

Liebe Grüße