Polypen OP

Dieses Thema im Forum "Erfahrungsaustausch" wurde erstellt von Fidelius, 20. Februar 2004.

  1. Fidelius

    Fidelius Gehört zum Inventar

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    Yamila soll an den Polypen operiert werden. Daruf gekommen sind wir, weil sie jede Nacht schnarcht, das ich im Nachbarzimmer manchmal davon wach werde :-? also richtig laut und ich habe weiß Gott keinen leichten Schlaf.....

    Gestern waren wir beim HNO Arzt, der sagte, das es sinnvoll wäre sie operieren zu lassen.Vielleicht kommen daher auch ihre "Sprachstörungen"... Heute hab ich den Termin gemacht....
    22.4.04


    Ich hab ja schon ein wenig Angst, aber die Ärztin meinte es sei ein Eingriff von 15 Min. Aber trotzdem Eingiff ist Eingriff, ob nun 15 Min. oder 4 Stunden....... :-? :-?

    Habt ihr Erfahrungen damit??Wie haben eure Kinder das weggesteckt??

    ! Woche vorher sollen wir zum Blut abnehmen....wie wird das gemacht??Das ist ja bei manchen Erwachsenen schon ein Drama ne Vene zu finden, bei Kindern muß das doch noch viel schlimmer sein?


    LG CArina
     
  2. Hallo Carina,

    als Kind wurde bei mir 3 mal diese Operation gemacht, einmal in Verbindung mit ner Mandel - OP.
    Sinnvoll ist das entfernen auf alle Fälle aber Garantie, daß sie nicht wieder kommen, gibts leider keine.
    Es sind gutartige Wucherungen, die Sprachstörungen, Schnarchen, Infekte, mitunter häufige Nasennebenhöhlenentzündungen (war bei mir der Fall) verursachen können.
    hier eine kompetentere Info:
    http://www.hno-wiesbaden.de/html/body_adenotmoie__polypenentfernung_.html
    hier habe ich ein Patientenblatt zum Durchlesen:
    http://www1.dortmund.de/upload/binarydata_do4ud4cms/44828/Infoblatt%20AT%20und%20PC%20PR.pdf

    zum Thema Blutabnehmen kann ich nicht viel sagen, jeder Arzt macht das anders aber für Kinder gibt es extra dünne Nadeln, die nennt man Schmetterling und die spüren Kinder kaum.

    LG Scarlett
     
  3. Hallo, Carina!

    Wir haben die OP machen lassen, als Sophie drei war. Dadurch ging es ambulant (ich kann gerade nicht sehen, wie alt Yamila ist).
    Wir mussten auch eine Woche vorher zum Kinderarzt (Blut abnehmen, vorher gab es ein "Zauberpflaster", da tut der Piks nicht so weh) und zum Narkosearzt. Die war ganz lieb und hat erzählt, daß sie eine Sandmännchentraummaschine hat (die Betäubungsmaske) und Sophie sollte ihr Lieblingskuscheltier mitbringen. Sie ist ganz toll auf sie eingegangen und wir haben auch versucht, recht ruhig an die Sache ranzugehen (jedenfalls nach außen hin). Wir wollten Sophie keine Angst machen!
    Am Tag der OP mußte sie nüchtern (logisch) sein, bekam ein paar LMA-Tropfen und mußte einen Kittel anziehen. Eine Schwester hat sie singend (!) abgeholt und ich mußte im Zimmer warten :heul: .
    Dauerte etwas länger als eine halbe Stunde und mein Kind war ganz benommen wieder bei mir. Ich hab mich zu ihr ins Bett gelegt und gewartet, daß sie richtig wach wird. Sie hat erst fürchterlich geweint, wollte sich immerzu in den Mund greifen und aufstehen ... :-( . Aber nach ein paar Minuten ist sie wieder eingeschlafen und konnte sich hinterher nicht mehr daran erinnern (es kamen noch andere Kinder dazu, denen es genau so ging).
    Schmerzen hatte sie aber definitiv nicht, nur einen kratzigen Hals durch den Tubus. Es ging ihr auch ganz schnell besser, ich wußte bald nicht mehr, wie ich sie ruhighalten sollte :eek: . Mittags durften wir wieder nach Hause :) .

    Schnarchen weg, nasale Aussprache weg, keine Mittelohrentzündung mehr - das Beste, was wir machen konnten!

    Alles Gute für Deine Maus!
     
  4. Laura hat letztes Jahr :jaja: im Juli ihre Mandel-und Polypen-OP gehabt und sie gut weggesteckt.

    Beim Blutabnehmen vorher war sie sehr tapfer, es war auch so einen superdünne Nadel.

    Insgesamt hatte sie im KH wenig Schmerzen, erst zu Hause, als die Wundbeläge :( v.d. Mandeln abgingen, aber Ihr habt ja nur die Polypen vor.

    Sie wurde operiert a.d. Mandeln, weil sie von Jan.-Juli 2003 5 Streptokokken-Angina hatte u. unterschiedlich grosse Mandeln hatte, und seitdem-toitoitoi- geht es :jaja: ihr gut. Die Polypen wurden gleich mitrausgenommen, weil sie leicht vergrössert waren.

    Ich habe auch so einen Angst vor dem Eingriff :-? gehabt wgen der Narkose. War aber alles harmloser als ich dachte, nur die 1. Aufwachzeit nach der OP ist blöd, weil die KInder sich dann nicht orientieren können.

    Alles GUTE für Yamila!!!! :herz:
     
  5. Fidelius

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    Danke euch !!!!

    Wie habt ihr die Kinder darauf vorbereitet???

    Ich wollte ihr jetzt noch nichts sagen(vergißt sie sowieso wieder :-D ) erst so 2 Wochen vorher...

    oder doch nicht????

    Stell ich mich ein bischen blöd an oder übertreibe ich??
    Aber ich hab sowas noch nie erlebt, weder bei mir noch bei meinen Kindern.

    LG Carina
     
  6. Laura hat vorher von der OP :jaja: gewusst, und auch dass es weh tun wird.

    Ich wollte ihr da nichts verheimlichen, nur geschildert wie operiert wird habe ich nicht. Sie hat gsd nicht gefragt.

    Ich denke, einen gute Woche vorher, kurz bevor ihr zur Blutabnamhe müsst, ist ein guter Zeitpunkt.
     
  7. Fidelius

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    Ich denke auch, das ich ihr das ganze erzählen werde, wenn wir zum KiA zum Blutabnehmen müssen....mir graut bei dem Gedanken an das ganze trotzdem.....

    Heute hab ich mit ner Freundin telefoniert, deren ASohn hatte die OP im Sommer...von wegen nach 2 Stunden nach Hause, der Kleine wurde um 12 operiert und durfte um 17 uhr gehen, aber auch nur weil der Papa Kinderkrankenpfleger ist.Den Kleinen gings wohl richtig schlecht...blut aus Nase, Ohren und Mund, völlig durch den Wind und nur geweint.....


    ich habe wirklich Angst!

    LG CArina
     
  8. Ohje, da hat es ihn aber wirklich schlimm erwischt :o !! Kein Wunder, daß Du noch mehr Angst hast.
    Aber normalerweise ist die OP wirklich nicht schlimm und auch Nachblutungen treten selten auf! Mach dich nicht verrückt, was alles passieren könnte ... Das ist wie mit den Nebenwirkungen, die auf dem Beipackzettel stehen. Liest sich furchtbar, tritt aber glücklicherweise nur sehr selten ein. Ich weiß, ist kein Trost für die, die es tatsächlich erwischt, und für sein Kind möchte man ja immer das Allerbeste (klar, ich auch!).
    Trotzdem, Dein Kind ist da in guten Händen. Wenn es Dich so sehr graust, dann sprich doch noch einmal mit dem Arzt darüber. Dann kannst Du immer noch entscheiden, ob die OP wirklich stattfinden soll (die letzte Entscheidung liegt schließlich bei Dir!).

    Wir persönlich haben gute Erfahrungen gemacht (habe ich oben ja schon geschrieben). Mit zwei Stunden war es bei uns aber auch nicht getan! Morgens um sieben waren wir da und mittags gegen 14 Uhr wieder zu Hause.
    Vorbereitend habe ich Sophie nur erzählt, daß der Arzt ihre Polypen aus der Nase rausholt (wie, habe ich aber nicht erklärt, Sophie war noch zu klein). Der Arzt nimmt dazu einen (scharfen) Löffel, ich denke, das kann man einer Vierjährigen schon erzählen. Wichtig für Sophie war, daß sie dabei tief und fest schläft und das Mama da ist, wenn sie aufwacht. Schmerzen hatte sie keine, warum also sagen, daß es weh tut?? Auch die Vorbereitungen für die OP waren nicht schlimm. Sämtliche Zugänge und Beatmungsmaßnahmen wurden erst nach Narkoseeinleitung (mit Maske) gemacht. Und vor dem Ganzen gab es LMA-Tropfen.
    Richtig gelitten habe eigentlich nur ich (bzw. mein Nervenkostüm). Aber alle waren sehr verständnis- und liebevoll, das hat vieles einfacher gemacht.

    Euch wünsche ich auch alles, alles Gute. Ich drück die Daumen, daß alles glatt läuft!!
     

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