NEIN - ein schwer zu verstehendes Wort ;-)

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Mo-Ma

Chaosqueen
17. Juli 2014
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Stuttgart
#1
Mo scheint besonders ausdauernd zu sein... Wir haben hier einen kleinen Schrank, den wir nicht einfach so abbauen können. Auf den klettert er immer drauf und kommt dann mit viel recken und Strecken auch an ein Kabel, das ich nun wirklich nicht mehr anders verlegen kann.

Wenn er jetzt also klettert, dann sagen wir deutlich NEIN! Das Kind hält sehr kurz innen (seeeeehr kurz), grinst und ist schon oben. Konsequenz ist immer der Laufstall. Das weiß er. Und trotzdem ist jedes Mal Gebrüll. Das Spiel machen wir jetzt seit über einem Monat und ohne nennenswerten Erfolg. Mo hat den längeren Atem ;-)

Genauso die Gardinen. Ich hatte ja bei einem Foto von Vivi die Gardinen bewundert. Sie meinte, deutliches Nein, dann gingen ihre zwei nicht mehr ran. Ich dachte, versuchen wir es mal wieder. Ich gebe nicht gerne kostenlose Vorstellungen vor den Nachbarn... Tja. Mein Kind ist Tarzan und die Gardine die Liane. Nein? Eine Aufforderung, es mehrmals zu versuchen.

Mo kann ja nicht den halben Tag im Laufstall hocken und ich sollte irgendwann auch mal kochen, aufräumen, vielleicht sogar sowas wie putzen?!

Hat jemand von euch auch so ein Nein-immunes Kind und nen Rat? Er darf ja klettern. Aber halt gerade nicht da.
 
#2
AW: NEIN - ein schwer zu verstehendes Wort ;-)

Meine Kinder waren zwar nicht Nein-immun, dafür aber ausgefuchster als jede Kindersicherung - ergo musste ich immer auf der Hut und konsequent sein.
Im Falle deines Beispiels mit dem Schrank würde ich nicht nur "nein" sagen, sondern Mo auch sofort vom Schrank runternehmen, noch bevor er überhaupt hochklettert.
Bei uns hat es geholfen, wenn ich nicht erst lange geredet, sondern sofort eingegriffen habe.
Gardinen hatte ich übrigens auch nicht ein einziges Mal abgehängt.
 
24. Mai 2012
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Ruhrgebiet
#3
AW: NEIN - ein schwer zu verstehendes Wort ;-)

Hab hier auch zwei sehr willensstarke Kinder und verzweifel oft genug. Die Bank am Esstisch wird vom Mini ständig beklettert, ergo steht sie komplett unterm Tisch. Dummerweise kommt er nun auch auf die Stühle alleine *seufz* Also renn ich ständig hinterher und nehme ihn direkt wieder runter, wenn er Anstalten macht hoch zu klettern.
Selbiges mit dem Verstärker. Der kann nirgendwo anders stehen und ständig wird an den Knöpfen gespielt, draufgehauen etc. Ich weiß immer nicht, was ich zuerst aus dem Fenster schmeißen soll, Kind oder Technik ;)
Aber es bleibt nur: dran bleiben und durchhalten. Irgendwann hatte es Krümel akzeptiert und Pupsi wird das auch tun, dauert halt nur :heilisch:
 

Mo-Ma

Chaosqueen
17. Juli 2014
2.761
709
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Stuttgart
#4
AW: NEIN - ein schwer zu verstehendes Wort ;-)

@Patricia: ich warte nur immer kurz, ob das Nein fruchtet (die Hoffnung), aber dann wird sofort eingegriffen. Rauf kommt er so nur sehr selten.

@Thalea: Dann ist meine Hoffnung also nicht verkehrt und ich kann irgendwann damit rechnen, dass er es akzeptiert? Ach wäre das schön ;-)

Das mit den Gardinen zermürbt mich eigentlich mehr. Aber am Fenster ist halt auch der liebste Platz von Mo. Sie sind bodentief und wir sind im zweiten Stock. Da kann man soooo viel gucken! Da darf man nix davor hängen...
 

Mo-Ma

Chaosqueen
17. Juli 2014
2.761
709
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Stuttgart
#6
AW: NEIN - ein schwer zu verstehendes Wort ;-)

Ich denke, ich bin so geschlaucht, weil ich einfach auf Reserve laufe. Die Operation hängt wie ein Damoklesschwert über uns, Mo schläft schlecht, mein Mann hat seit über einer Woche Männerschnupfen, davor hatte ihn Mo und er er hat auch gleich gelitten wie ein richtiger Mann :-D Dass ich auch erkältet war, ist irgendwie untergegangen... Meine Nerven liegen einfach gerade blank. Heute früh habe ich dann mal ein Nein gebrüllt mit einem "verdammt nochmal, lern es endlich!" hinterher. Das Kind sah mich entgeistert und erschrocken an, heulte dann ganz verzweifelt und ich war das personifizierte schlechte Gewissen... :-( Da dachte ich, vielleicht habt ihr hier mal Rat oder Trost für mich...
 

alex7787

Familienmitglied
4. Dezember 2013
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#7
AW: NEIN - ein schwer zu verstehendes Wort ;-)

Huhu :)

Also bei uns hat sich eine interessant Wandlung ergeben. Anfangs hat Jale ganz oft angefangen zu weinen, wenn wir auch nur das leiseste "Nein" von uns gegeben haben. Mittlerweile ist es hier auch eher so, dass sie grinst und weitermacht, bis das nein dann nochmal lauter und strenger wird. Entweder sie weint dann und wirft sich wütend auf den Boden oder ignoriert es weiterhin. Dann wird sie vom Ort/Gegenstand weggeholt und es endet wieder in Weinen...irgendwie endet es immer in Weinen *seufz* Ich kann das ja verstehen, dass sie das doof findet, würde mir ja auch so gehen, aber sie steigert sich da meist so schnell rein, dass jegliche ABlenkung ewig braucht, bis sie "wirkt"..

Einen richtigen Rat habe ich leider auch nicht für dich. Bei uns sind solche Situationen auch noch nicht richtig gut im Griff - leider,
aber ich denke, ein kurzes schlechtes Gewissen ist in Ordnung, aber das ist jetzt auch nicht die Welt. Ein Spielangebot oder eine Kuscheleinheit bringen das in seiner Welt alles wieder in Ordnung. Ich kann aber verstehen, dass du dich so fühlst, das ging mir (leider) auch schon so. Aber meist bleibt einem das im Gedächtnis und man reagiert nächstes Mal (hoffentlich) anders.

Ich würde also auch den anderen zustimmend sagen: konsequent bleiben und wegholen oder andere Ablenkungsversuche starten, sobald er die Ambition hat, da raufzugehen.
 

Little Rocker

die ein Krönchen trägt
19. Februar 2012
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#8
AW: NEIN - ein schwer zu verstehendes Wort ;-)

Ach ja, die Gardinen :hahaha: Wir hatten unsere hochgeknotet, sah gar nicht mal so schlecht aus, aber die Fenster sind auch nicht bodentief. Das waren nur bis zum Knoten und jetzt auch wieder die Gardinen. Irgendwann macht es klick und das Interesse verlagert sich. Gleiches mit Steckern in Steckdosen. Ich konnte ewig in der Küche nicht Radio hören, weil der Rocker immer den Stecker rausgezogen hat. Ist irgendwann dann aber völlig uninteressant geworden. Was ich sagen will: DURCHHALTEN!!!