Impfen wozu?

jackie

buchstabenwirbelwind
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11. Juli 2002
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es sit zb absolut meine rede, dass man sich gut informieren soll, dass man sich ärzte suchen soll, denen man zu recht vertrauen kann.

bei meinem kia zb weiß ich, dass er ein sehr guter arzt ist, dass man ihn aber stets "runterholen" muß und auch bremsen, um ihm alle fragen stellen und alle infos geben zu können (er hat ur viele patientInnen und switcht zwischen 2 behandlungszimmern hin und her). aber er hat einen klaren blick (=guter diagnostiker) und das gefällt mir.

jetzt aber nochmal zum impfen: bedenkt bitte, dass üblicherweise mit teil- oder ganzabgetöteten erregern gearbeitet wird. wenn also ein kind auf geschwächte oder tote bakterien/viren schlecht und heftig reagiert, wie würde der kleine organismus erst bei frisch-fröhlichen viren/bakterien reagieren?

wie ist das mit den sg ausgerotteten krankheiten? sogar die PEST ist wieder im kommen, das muß man sich mal vorstellen, und durch den globalen tourismus sind viren/bakterien blitzeschnelle verbreitet.

liebe grüße
jackie
 

Davids_Mama

Gute Fee
6. August 2002
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Michi hat gesagt.:
Was macht es für einen Sinn, wenn man zB gegen Masern o. Mumps impft u. man bekommt dann erst recht die Krankheit :?:

Hi,

da kann ich dich eigentlich beruhig. Seit letztes Jahr spritz man keine Erreger mehr. Durch eine Impfung bekommen die Kinder die Krankheit also nicht mehr. Die Nebenwirkungen wurden durch eine Impung sehr verringert. Das ein Kind durch eine Impfung reagiert ist so gering, als das ein Kind durch eine Krankheit eine Nebenwirkung bekommt.

Ich würde damit nicht klar kommen das mein Kind taub oder gelähmt wird durch eine Krankheit die man vorbeugen kann.
 
M

Michi

Hallo! :winke:

Was mir besonders Angst macht sind die sogenannten
"Mehrfachimpfungen". Warum muß man gleich gegen 4 oder gar 6 Krankheiten auf einmal impfen.
Da ist der Organismus eines kleinen Babys schnell mal überfordert.
Darum kommt es auch so oft zu Impfreaktionen. (Fieber ist eines der häufigsten, Schwellungen usw.)
Man sollte halt das Risiko u. den Nutzen gegeneinander abwägen u. dann entscheiden. Gegen bestimmte Krankheiten zu impfen finde ich gar nicht so schlecht.
Unsere Großmütter wären bestimmt dankbar gewesen, wenn sie gegen einige schlimme Krankheiten einen Impfstoff gehabt hätten. :lol:
Meine Tante ist als Kind an der Diphterie gestorben. Es sollte halt jeder sich reiflich überlegen gegen was er sein Kind impfen läßt. (Wenn man in den Urlaub fährt, erkundigt man sich ja auch welche Krankheiten es dort gibt u. wie hoch das Risiko ist, läßt dementsprechend impfen).
Leider stimmt es, daß viele Krankheiten wieder im Kommen sind aber bedauerlicherweise sind die viel, viel agressiver als früher.

PS: Ich meinte, daß man gegen Masern o. Mumps impfen läßt u. erst viel später bekommt man die Krankheit dann doch.
mfg Michi :achwiegu:
 
T

Tati

Warum muß man gleich gegen 4 oder gar 6 Krankheiten auf einmal impfen

Tabea und Lara sind keine 2 Jahre auseinander!
Tabea bekam noch keine "4er-Kombi". der Arzt meinte, das sei zu anstrengend für die Kinder, er impft lieber weniger Stoffe auf einmal, dafür aber öfters.
Lara impfte er dann mit einer 4er-Kombi. Ich sprach ihn darauf an, denn keine 2 Jahre vorher erklärte er mir ja etwas anderes!
Er erklärte mir, dass sich die Impfstoffe mittlerweile so verbessert hätten, dass er mit gutem Gewissen diese 4er-Kombi geben kann.
Und das in nicht einmal 2 Jahren!

Gruß Tati
 

jackie

buchstabenwirbelwind
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11. Juli 2002
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hab eine zusatzinfo

bei mehrfachimpfungen werden keine erreger geimpft sondern sogenannte hüllen-proteine. dadurch wird das immunsystem angeregt aber keine krankheit ausgelöst. das immunsysem wir üblicherweise stets auf mehreren ebenen gefordert. die impfung stellt nur ein paar zusätzliche reize dar. wenn der wirkliche krankheitserreger kommt, dann sit die immunabwehr sofort da und nicht erst tage oder wochen später.

sammelgeimpft wird, damit die psyche des kindes nicht unnötig aufgeregt wird

:winke:
jackie
 
G

Grisu

Ich finde es gut, dass man das Impfen von mehreren Seiten her beleuchtet.
Es gibt Eltern, die sich spontan fürs Impfen entscheiden, welche, die nur teilweise impfen lassen und welche, die überhaupt nicht impfen lassen.
Ich finde, dass jeder dieser Eltern die Entscheidung bewußt treffen. Jeder macht so seine Erlebnisse und wird mit Schicksalen konfrontiert, die ihn zu bestimmten Handlungsweisen führen.

Ist sicher ein interessantes Thema - nur es besteht eine Gefahr dabei. Dass ein sogenannter "Glaubenskrieg" ausbrechen könnte, und dann die einen die anderen angreifen, abstempeln, beschimpfen. Habe das leider in einem anderen Forum mal erlebt, wo es eine Ruprik gab mit Impfen pro/contra. Die, die impfkritisch waren, die wurden regelrecht denunziert und beleidigt.
Ich hoffe, dass dieses Forum das bleibt, was es ist. Ein freundlicher und einladender Ort, wo jeder seine Meinung oder Anschauung kundtun kann - ohne Mißachtung der Persönlichkeit.
Schreibe dies, weil ich wirklich gesehenhabe, wie so was laufen kann.

Denn beim Thema Impfen geht es ja nicht nur um die Erreger, sondern auch um die anderen Inhaltsstoffe, die als Trägersubstanz und Transportmittel dienen.
Wir leben halt in einer Zeit, wo man zum Glück die Möglichkeit hat, sich zu informieren und Dinge zu hinterfragen - um dann zu einer persönlichen eigenen Entscheidung zu finden.

lg
Christine
 
A

Anna.

hallo michi und andere,

mir geht es ebenso wie dir.
meine kleine ist auch im november geboren und bald sind die ersten impfungen vorgesehen.
was ich mich frage ist natürlich auch warum so früh?
ich fühle mich in dieser frage sehr zerissen denn, ich lehne die schulmedizin nicht grundsätzlich ab.
aber so vorfälle wie vor einiger zeit mit dem zeckenimpfserum stimmen mich doch sehr nachdenklich.
ein für kinder vorgesehenes serum wurde nicht mehr erzeugt dann verwendeten die ärzte halt einen bruchteil vom erwachsenenserum ohne das es vorher erforscht wurde ob das auch für kinder geeignet ist.
die folge waren heftigste impfreaktionen und sogar impfschäden.
obwohl das bekannt war wurde aber weiter mit dem für erwachsene vorgesehenen serum geimpft.
erst als wirklich ganz viele kinder in ganz österreich betroffen waren wurde diese handhabung gestoppt.
es herscht offensichtlich so eine grosse panik wegen den zecken das man auch auf "risiko" weitergeimpft hat.
oder war da ein wirtschaftliches denken dahinter?
Pharmaindustrie?
ich hoffe nicht!

wegen grippeimpfung und zeckenimpfung bin ich mir sicher diese beiden impfungen möchte ich nicht aber bei allen anderen impfungen bin ich mir sehr unsicher ob ja oder nein.

zb tetanus, wäre es nicht ausreichen erst dann zu impfen wenn sich das kind mal verletzen sollte?
tetanusimpfen ist sicher sinnvoll aber warum vorsorglich und schon mit drei monaten?
ich denke auch gegen kinderlähmung ist es wahrscheinlich ganz vernünftig aber auch wieder die frage warum so früh?
kann man diphterie und keuchhusten heutzutage nicht auch schon sehr gut behandeln sollten diese krankheiten ausbrechen?

masern, mumps und röteln waren das nicht mal krankheiten die kinder einfach hatten oder auch nicht und die meinung vorherrschte das es sicher einen sinn hat wenn kinder gewisse krankheiten erleben und es sogar irgendwie zur körperlichen entwicklung gehöre gewisse krankheiten zu durchlaufen?

ich weiss es nicht ich bin nur extrem verunsichert und will nur alles gut und richtig machen.

da ich das rad nicht neu erfinden will
das heisst mich durch viele fachbücher durchkämpfen und danach genauso unsicher sein wie vorher.
wäre ich sehr dankbar wenn mir jemand der sich schon intensiv mit diesen themen auseinandergesetzt hat antworten könnte!

wenn mich jemand von der notwendigkeit überzeugen kann warum ich mein dreimonate altes baby jetzt schon impfen lassen sollte werde ich es auch tun.
kinderärzte sind halt nicht so sehr bereit darüber zu diskutieren,
sie impfen weil es so vorgesehen ist,
und könnten es nicht wenn sie nicht überzeugt wären das es richtig ist.
was mir aber bei meinen fragen und unsicherheiten dieses thema betreffen nicht hilft.

danke fürs lesen!