AW: Ich schnapp gleich über....
Liebe Corinna
So einen Bengel hatte ich auch. Alles, was nicht irgendwie angebunden oder sonstwie festgemacht war (beispielsweise auf dem Hals

), hatte eine hohe Wahrscheinlichkeit verloren zu werden. Was ich eins an Geld ausgegeben habe für Mützen, Jacken, Schlüssel, Monatskarten, von Schulbüchern und -Materialien ganz zu schweigen, ich hätte wahrscheinlich eine ganze Kinderschar damit ausstaffieren können. Ich hätte nicht selten einfach losheulen können :ochne:.
Nur: es war ein absolutes Unvermögen seinerseits. Keine Absicht. Und er litt selbst darunter. Ich habe viele Jahre versucht durch Konstanten und 'Rituale' ein Stück weit Hilfestellungen reinzubringen, was auch ansatzweise genützt hat. Besser wurde es erst mit einsetzen der Pubertät - seitdem kriegt er seine Sachen selbst viel besser geregelt (Bsp. Termine, mitzunehmende Marerialien) und auch die Verlustquote bei Dingen hat sich auf ein Minimum reduziert.
Warum ich dir das schreibe? Weil ich irgendwie ein bisschen über deine 'angedrohte' Konsequenz gestolpert bin. Konsequenzen sind imo dann sinnvoll, wenn das Kind ein Stück weit eine Wahl hat. Hat er die oder ist es auch bei Sebastian Unvermögen?
Lieben und solidarischen Gruss
L.