Hyposensibilisierung und Schwangerschaft

Schneewittchen

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Das Raumsparwunder
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AW: Hyposensibilisierung und Schwangerschaft

Danke erstmal für eure Tips.
Ich geh jetzt mal davon aus, dass nur die Zeit Schlimm ist, in der man gespritzt wird!?!
Dann können wir ja ggf. anschließend von der Planung zur Praxis übergehen. Sind ja nur sieben Wochen. Das sollte machbar sein.

LG Schneewittchen
 
Simone

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Lesemaus
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AW: Hyposensibilisierung und Schwangerschaft

mmh..Simone echt? Weil ich war selbst 3 Tage im Kranenhaus, um die Anfangsdosis zu bekommen und von da an waren es dann 3 Jahre.
Entschuldigung dass ich mich jetzt erst wieder melde. Mir wurde das von meinem damaligen Hausarzt so gesagt und wenn ich mich nicht irre auch im Krankenhaus, wo ich nach dem Bienenstich eine Nacht zur Überwachung war. Aber das ist schon gut 10 Jahre her, ich hab es nicht mehr so gut im Kopf, und da ich damals auf keinen Fall im KH bleiben wollte zog ich die 3 Jahre den 3 Tagen vor :piebts: Heute würd ich es sicher andersherum machen.

@Schneewittchen: Wie meinst du das, die Zeit in der man gespritzt wird ist schlimm? Ich steh wohl auf dem Schlauch ;-)
 
Florence

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AW: Hyposensibilisierung und Schwangerschaft

Dann will ich mal meinen Senf dazugeben:
1. Hyposensibilisierungen gehen immer über ca. drei Jahre. Man kann nur die Anfangsphase, in der ambulant die Dosis wöchentlich gesteigert würde, abkürzen, indem man es im Schnellverfahren in der Klinik macht. Die monatlichen Spritzen kommen dann aber immer noch. Allerdings wird die stationäre Einleitung fast nur noch bei Insektengiftallergikern gemacht, bei Pollenallergien oder Hausstaubmilbenallergikern wird so gut wie immer ambulant eingeleitet.
2. Generell kann man eine Hyposensibilisierung, wenn sie schon mindestens ca. 6 Monate in der Erhaltungsphase gut und komplikationslos läuft, auch in der Schwangerschaft fortsetzen. Allerdings sollte man sich der Gefahr immer bewußt sein, die durch einen Blutdruckabfall in einem immer möglichen allergischen Schock entstehen könnte. Viele Ärzte und/oder Patientinnen unterbrechen deshalb eine Hyposensibilisierung lieber.

Wenn die "Übungsphase" für eine Schwangerschaft also eingeläutet ist oder bald geplant ist, sollte man nicht erst beginnen - wenn man plant, in ca. einem Jahr erst mit dem "Üben" zu beginnen, dann kann man durchaus noch anfangen.

Liebe Grüße, Anke
 
Schneewittchen

Schneewittchen

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AW: Hyposensibilisierung und Schwangerschaft

Hi
mit " schlimm" meine ich die evtl Gefahr wegen eines Schocks o.ä.. Das ist ja wohl nur in der Zeit gegeben, in der man gespritzt wird. Danach gibt es je rein theoretisch keinen Auslöser dafür.
Mir hat die Ärztin eine Hypo zwar für insgesamt drei Jahre, aber immer nur sieben Wochen in Folge " verordnet".
Es wären dann sieben akute Wochen im Nov und Dez und danach bis zum nächsten Herbst Pause.
Werd noch mal mit GG und allen Ärzten besprechen.
Hätt nicht gedacht, dass dieses Thema so heikel ist.
Dankenochmal.

LG Schneewittchen
 
Florence

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Ach, jetzt verstehe ich Deine Äußerung mit den sieben Wochen...
Na gut, so ein Schema kann man dafür einhalten - die Wirkung ist allgemein aber meist nicht so gut, als wenn man rund ums Jahr spritzt.
Wenn Du es so machen willst, dann ist natürlich gegen eine Schwangerschaft nach der letzten Spritze nichts zu sagen - die Gefahr fürs Ungeborene wäre wirklich nur in dieser Zeit.
Liebe Grüße, Anke
 
Simone

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1. Hyposensibilisierungen gehen immer über ca. drei Jahre. Man kann nur die Anfangsphase, in der ambulant die Dosis wöchentlich gesteigert würde, abkürzen, indem man es im Schnellverfahren in der Klinik macht. Die monatlichen Spritzen kommen dann aber immer noch.
:lichtan:

AHA, so ist das! So hat man es dann sicher bei mir damals auch gemeint, nur ich hab es wohl falsch aufgefasst. Vielen Dank Anke, jetzt werd ich in Zukunft nicht mehr solchen Quark verbreiten ;-)