Warum Kinder Hunde brauchen!

Dieses Thema im Forum "Hund - Katze - Maus" wurde erstellt von Joy, 3. März 2005.

  1. Joy

    Joy

    Eine Gemeinschaft für's Leben: Wer als Kind mit einem Hund durch dick und dünn ging, wir die Erinnerung an die Nähe und Verlässlichkeit des Freundes für immer bewahren. Andere Bilder mögen verblassen, die des gefährten der Jugendzeit nie. Hunde geben Kindern Stärke und Selbstbewusstsein und lehren sie, Verantwortung zu übernehmen.
    Hunde machen Kinder glücklich.
    :tatze: :tatze: :tatze:
    Lachen und weinen, wenn einem danach zumute ist, aus dem Bauch heraus handeln, Nähe zulassen: keine selbstverständlichen Verhaltensweisen in einer Welt der Erwachsenen, wo der Kopf die Kommunikation kontrolliert. Kinder können das, sie zeigen ihre Gefühle noch ganz unvermittelt. Und knüpfen damit automatisch ein Band zum Hund. Hunde haben ein seismographisch feines Gespür für Stimmungen. Ein Hund nimmt Anteil, er teilt Freude und Begeisterung, er tröstet bei Trauer und Niedergeschlagenheit, er gibt Kraft bei Angst und Wut, er hütet die geheimsten Geheimnisse und hört geduldig zu, wenn ein Stein oder Steinchen von der seele muss.
    Kinder und Hunde sind eine verschworene Gemeinschaft, selbst Freunde und Eltern bleiben da oft außen vor. Hunde knüpfen schnell Kontakte und verhelfen introvertierten und unsicheren Kindern aus der Isolation. Nat.sind Hunde wunderbare Spielkameraden und die beste Medizin für verregnete Langweiltage, vor allem aber nehmen sie Kinder ganz selbstverständlich in die Pflicht. Die müssen sich kümmern und Sorge tragen für ihren vierbeinigen Kumpel und übernehmen so nach und nachVerantwortung.
    Der Nachweis muß nicht mehr geführt werden. wer Kindheit und Jugend mit einem Hund teilt, entwickelt als Erwachsener in hohem Maße Gemeinschaftssinn und engagiert sich häufiger für soziale Belange als andere Menschen.
    Gibt es den idealen Kinderhund?
    Die meisten Hunde vertragen einen derben Klaps und nehmen fehlverhalten bei Kindern weit weniger übel als bei Erwachsenen. Doch auch der geduldigste Hund ist kein Spielzeug, das beliebig hin- und hergeschubst und in die Ecke gestellt werden kann. Der "gute Kinderhund" zeichnet sich durch ein aktives und fröhliches Wesen, hohe Toleranzschwelle, ausgeprägte Kommunikationsbereitschaft und Intelligenz aus. Er macht aber auch unmissverständlich klar, was er vom Partner erwartet und wo Grenzen überschritten werden.
    Nicht jeder Hund eignet sich für Kinder.ja nach Charakter und Veranlagung bringen die einzelnen Rassen unterschiedliche Vorraussetzungen mit. Aber auch Herkunft und individuelle Erfahrund des Hundes spielen eine entscheidende Rolle: Einen Hund, der mit Kindern aufwuchs und von ihnen Liebe und Zärtlichkeit erfuhr, werden diese Erfahrungen ein Leben lang prägen - selbst wenn er zu einer Rasse gehört, die als weniger kinderfreundlich gilt.

    Die besten "Kinder-"hunde
    Bei meiner Arbeit mit Hunden habe ich folgendes festgestellt: Hingegen jedem Irrglauben sind kleinere Rassen in der Regel eigenwilliger und schwieriger im Umgang mit Kindern als größere! Aber auch hier gibt es Ausnahmen.

    Meiner Meinung nach zählen folgende Rassen zu den Kinderfreunden :knuutsch: (Hundeverhaltensforscher bestätigen das!)
    -Golden Retriever. Echter Kumpel, geht für seine Familie durchs Feuer
    -PudelTop-Partner für Sport, Spiel und Hansdampf in allen Gassen.
    -EurasierBei ihm sind ihre Kinder sicher wie in Abrahams Schoß
    -BeagleImmer fröhlich und für jedes Spiel zu haben
    -WestieMacht alles mit.Übermutig,selbstbewusst,gut drauf
    -Beardet CollieAusgeglichen, wahrer Kumpel f.alle Lebenslagen
    -NeufundländerGeduldig,liebevoll,zuverlässiger Beschützer
    -Berner Sennenhund gutmütig u.zuverlässiger Begleiter u.Beschützer
    -Bobtail Lebhaft,witzig u. verspielt,bei jedem Abenteuer dabei
    -BoxerWilde Spiele sind seine leidenschaft.Ideal f.ältere Kinder

    Diese Rassen sind für unsere Kids weniger geeignet :bissig: , bleiben zu Kindern lieber auf Distanz.Sie sind ihnen zu laut, hektisch und anstrengend.
    -ChihuahuaLiebevoll u.lebhaft,möchte aber lieber mit Besitzer allein sein
    -Chow-ChowEinzelgänger!Außer Herrchen zählt wenig auf der Welt.
    -Lhasa ApsoWill kein Spielzeig sein.Akzeptiert höchstens ältere Kinder
    -Pekineseeigenes Köpfchen, reagiert manchmal ziemlich eifersüchtig

    Ein Kind sollte aber frühestens mit 10 / 11 Jahren seinen Hund in eigener Verantwortung, jedoch nie ohne Kontrolle und Hilfestellung der Eltern versorgen und pflegen!!!

    (BALD?) VIEL SPAß MIT EUREN HUNDEN!!!!!!!!!!!!!!!!!
    JOY,
    Rex,10jähriger Schäfer-Dogge-Mischlingsrüde und
    Lara, 4,5jährige Husky-G.Retriever-belg.Schäfer-Mischlingshündin(trächtig :) )
     
  2. nightflight

    nightflight Familienmitglied

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    AW: Warum Kinder Hunde brauchen!

    Ich habe einen Golden Retriever und einen Bobtail - die beiden sind wirklich supertolle "Kinder"-Hunde .
     
  3. emluro

    emluro abtrünniger bücherwurm

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    AW: Warum Kinder Hunde brauchen!

    wir haben einen schäfer terrier mix und einen bracken-dackel mix...

    beides sehr tolle hunde...



    obwohl ich denke man kann auch anders sein sozialverhalten lernen :)
    und auch ohne hund geht glückliche kindheit ;-)


    aber ich bin auch schon so aufgewachsen, und würde gar nicht ohne hundis wollen ;-)

    wir finden es toll.. ob es nun gut ist, oder nicht ;-)
     
  4. AW: Warum Kinder Hunde brauchen!

    Hehe, ich muß aufpassen, denn der Titel verleitet mich fast einen zu schreiben, "warum Kinder Katzen brauchen!"
    ich kann nicht gut mit Hunden, ich mag sie auch nicht besonders. Ich hatte immer Katzen, meine Episoden mit Hunden waren kurz und eher schmerzlich.

    Ich glaube, man kann Menschen in zwei Gruppen teilen, die Katzenliebhaber und die Hundeliebhaber. Naja, es gibt auch noch Mischformen...

    Aber ein Tier im Haushalt, finde ich auch gut.
    Es muß passen, vor allem erst mal zu den Eltern, die ja die Verantwortung übernehmen und es sollte Kindgeeignet sein.
    Als ich noch in einer Neubauwohnung wohnte, haben wir uns für ein Kaninchen entschieden. Der gute alte Peter wohnt immer noch bei uns, ist unser aller Liebling und der beste Hase auf der Welt.

    Als wir endlich wieder rausgezogen sind hab ich mich für eine Katze entschieden. Das ist hier auch nötig, hier gibt es massig Mäuse.
    Die Verpflichtungen, die eine Katze an mich stellt, kann ich leichter erfüllen.
    Das passte halt am besten zu uns.
    Ich glaube wichtig ist, das der Erwachsene weiß was er tut und was es heißt ein Tier zu besitzen, bevor er sich für irgendwas entscheidet.
    Im Ernstfall ist es vielleicht sogar besser für ein Kind ohne Tier aufgewachsen zu sein, als mit Tier und einem davon gestreßten, überforderten Elternteil...
    (erleben zu müssen, wie ein Hund der nicht gebändigt werden kann abgegebnen werden muß ist ein traumatisches Ereignis, das kann ich aus Erfahrung sagen!)

    Silke
     
  5. emluro

    emluro abtrünniger bücherwurm

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    AW: Warum Kinder Hunde brauchen!

    da geb ich dir recht silke... ich bin wohl ne mischform... wir haben katze und hunde...
    ;-)

    also mir reicht es an arbeit auch wirklich mit den dreien.. auch wenn ich gerne noch einige arme seelen retten würde.. aber im moment ist es gneug ;-)
     
  6. AW: Warum Kinder Hunde brauchen!

    Wir haben eine Mischling zwischen Jack-Russel und Pinscher. Ist aber erst 9 Wochen alt und noch sehr verspielt. Aber er hängt jetzt schon unwahrscheinlich an den Kindern, was ich total klasse find. Wir hatten bis vor zwei Jahren einen kleinen Rehpinscher. Das war ein ganz toller Hund und kam super mit den Kindern aus. Leider mussten wir Ihn abgeben, weil Laura neues Knochenmark bekommen hat und keine Haustiere in der Wohnung leben durften. Aber jetzt dürfen wir wieder und schon haben wir einen neuen Hund :jaja:
     
  7. Joy

    Joy

    AW: Warum Kinder Hunde brauchen!

    Richtig Silke, Katzen sind auch wunderbar. Wir haben derer 6e! Alle samt Findelkinder und auch die idealen "Kleine"-Menschenbegleiter und vor allem Tröster.
    Tiere ansich sind einfach wunderbar!!!
    ...aber, wie auch schon erwähnt: Am wichtigsten für ein kind ist es in einem stabilen, möglichst ungestressten Umfeld aufzuwachsen.
    Und kein tier der Welt kann (menschliche)Eltern-/familienliebe ersetzen.
    Auch nicht ein Hund:)lachen:)!!!!!!!!!
    Dennoch finde "ich", daß es förderlich für "meine" Kinder ist mit unseren 6Katzen, welche jedoch meistens draussen sind, und den 2 Familienhunden -Rex 10J. Schäfer-Dogge Mischling + Lara 4,5J. husky-G.Retriever-belgisch Schäfer Mischling aufzuwachsen. Hingegen wage ich es sicher nicht zu behaupten, kinder die ohne Hunde o.Tiere im allgemeinen aufwachsen seien irgendwie Ärmer dran. Meine Schwester z.Bsp. lehnt jegliche Tiere ab und hat 2 ausgeglichene, liebevolle und taffe Jungs.Das einzige ist, sie haben beide PANISCHE Angst vor allem, was auf 4 Beinen daherkommt. Meine Schwester hat keine Angst vor Tieren, lehnt sie wie gesagt "nur" ab. Sicher haben Finn+Cedric deshalb die Ängste, weil sie noch nie eines gestreichelt etc.haben. (Leider wohnen wir 450km auseinander, deshalb sehen wir uns nicht oft :-( und die Jungs unsere tiere auch nicht.)
    Aber :zumthema:
    Diesen Text "warum Kinder hunde brauchen!" kann man sicher auch widerlegen, z.Bsp.:"Warum Kinder Keine Hunde brauchen!" und damit aus einer anderen Überzeugung heraus evtl.genauso rechthaben. :-?
    Es war einfach als eine Art Homage an Hunde und kinder gedacht, wollte nicht falsch verstanden werden. :ooch:
    -ausserdem muß für einen Hund auch die Umgebung stimmen!
    Kein Kind und auch kein Hund wird z.B. in einer 3Zi.-Whg, 12.Stock ohne Garten(vielleicht auchauf den Balkon Hundekot + pipi :bruddel: :piebts: )
    und deshalb überforderten und aggressiven Eltern auch nur annähernd froh,
    oder??????
    Doch in den richtigen Händen bereichert ein Hund(Katze auch)das Familien"gefühls"leben 100% !

    Joy
    Tim 8.11.1994
    Jim Morris 16.5.2001
    ___________________________________________________
    ...der Hund denkt, aber der Mensch lenkt!
     
  8. AW: Warum Kinder Hunde brauchen!

    Wir hatten einen Schäferhund- Collie- Rottweiler-Mischling, der eher aussah, wie ein Berner Sennenhund.
    Er war ein absolut zuverlässiger Begleiter, der Kinder unheimlich dolle mochte!
    Obwohl sie ihm oft keine Ruhe gelassen haben!
     

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