Frage an die Eltern mit einem Schulkind

Dieses Thema im Forum "Erfahrungsaustausch" wurde erstellt von Melanie und Lea Marie, 9. Dezember 2004.

  1. Hallo

    habe mal eine Frage an die Eltern die schon ein Kin in der Schule haben...
    ( bei Kyra ist das schon soo lange her)

    wie alt waren Eure Kinder bei der Einschulung...

    Jetzt nicht lachen oder sagen die Frau ist verrückt...oder sonstiges es ist schon ernstgemeint.

    uns ist vom Kinderarzt und von der Ergotherapeutin nahe gelegt worden Lea evtl. schon im Sommer einzuschulen( sie ist dann gerade 5)
    aber ich habe bisher bei der Grundschule hier bei uns fussläufig keinen Erfolg gehabt.. der Direktor will Lea noch nicht mal sehen... es wäre total indiskutabel.. mit 5 Jahren-- die würden die kann oder Antragskinder eh nicht so gerne nehmen.
    wir hatten auch schon an die Waldorfschule gedacht-- auch bevor dieses Thema mit vorzeitiger Einschulung aufkam... aber die nehmen die Kinder auch lieber erst mit 7 Jahren...
    Lea wäre Schulpflichtig im Jahre 2007 und im Jahre 2006 ein kann Kind

    wie würdet ihr das machen?? darauf bestehen das der Direx sich das Kind anguckt oder was soll ich sonst machen...
    Lea wäre Schulreif vom Lernverhalten her... aber es ist auch noch zu bedenken das der Verdacht auf ADHS besteht oder es ist auch möglich das es nur eine Unterforderung ist...

    HILFE
     
  2. AW: Frage an die Eltern mit einem Schulkind

    Ich würde den schulpsychologischen Dienst zu Rate ziehen. Es gibt doch Stellen, die Einschulungsberatung machen.


    :winke:
     
  3. kolibri

    kolibri Gehört zum Inventar

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    AW: Frage an die Eltern mit einem Schulkind

    Unsere Große wurde mit 6 1/2 J. eingeschult. Vorher muss man ja ohnehin zum schulpsychologischen Einschulungstest. In Julias Klasse waren 2 Kinder, die zum Zeitpunkt der Schuleinführung gerade mal 5 J. alt waren. Das eine Kind wurde nach 2 Monaten wieder aus der Schule genommen, weil es ein einziges Desaster war und das andere Mädchen (inzwischen 3. Klasse) hat immer noch immense Probleme, dem Unterricht zu folgen. Ich kann mir schon vorstellen, dass das auf die frühe Einschulung zurückzuführen ist. Aber ich bin kein Psychologe. Ich kann dazu auch gar nicht so viel sagen, nur dass nach meiner Einschätzung meine Tochter mit 5 J. eindeutig noch nicht so weit gewesen wäre. Darum bin ich froh, dass sich mir diese Frage gar nicht erst stellte. Aber es gibt ja auch hochbegabte Kinder :).

    Vg
    Kolibri
     
  4. Basi

    Basi Familienmitglied

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    AW: Frage an die Eltern mit einem Schulkind

    ich weiß ja nicht, wie es bei euch sein wird oder ob es in ganz D so sein wird. Bei uns in BW ist der Stichtag der 30. Juni. Diese Kids kommen auf alle Fälle in die Schule. Bis September sind die Kann-Kinder, auf Antrag können sie in die Schule.
    Der Stichtag soll jetzt aber Monat für Monat rausgeschoben werden, bis der September als Stichtag erreicht ist.Diese Kids kommen dann auf alle Fälle in die Schule und die Kids von Oktober-November und evtl. Dezember sind dann Kann-Kinder.

    Wann dies durchgeführt wird, weiß ich nicht, aber Sina wird dann auch kein Kann-Kind mehr sein (2007)

    Ich kenn aber hier einen Fall, dass das Kind auch mit 5 J. in die Schule gekommen ist. Die Eltern haben drauf gepocht, das die Untersuchung durchgeführt wird. Und das Kind kommt super in der Schule mit. Es ist also vom Kind abhängig, ob die frühe Einschulung klappt.

    Grüßle Barbara
     
  5. AW: Frage an die Eltern mit einem Schulkind

    Hallo Melanie!

    Ich kenne auch ein Kind das mit 5 eingeschult wurde - das Geschrei in der Kita war vorher groß - der Junge ist Klassenbester! Lass Dich gut beraten - Erziehungsberatungsstellen bieten solche Schulreifetests an!

    Ist das mögliche Schuleintrittsalter nicht vorgezogen worden auf 5 1/2 oder ist das Länderabhängig? Also bei uns (RP) ist es möglich ein Kind bis 31.12 (6. Geburtstag) einzuschulen! Unser Kleiner ist so ein Sylvesterkind und ich habe mir auch schon überlegt ob ich das machen würde falls der Trend dahingeht?!

    Bei ADHS wäre ich allerdings vorsichtig - außer es besteht eine Hochbegabung!
    Unser Ältester Sohn ist ADHS mit Hyperaktivität diagnostiziert und hatte große Schwierigkeiten in den beiden ersten Jahren! Viele Probleme haben sich nämlich tatsächlich "verwachsen" will sagen der zunehmende Verstand wirkte sich bei Felix positiv auf die Körperkontrolle aus!
    Falls der Verdacht besteht (auch auf Hochbegabung) lass unbedingt einen Test machen damit dem Kind adäquat geholfen wird bzw. dass sie entsprechend ihren Fähigkeiten gefördert wird. Inzwischen gibt es ja viele es Hochbegabtenschulen oder -klassen.

    LG
    Ela




    LG Ela
     
  6. AW: Frage an die Eltern mit einem Schulkind

    Hallo Melanie,

    bei uns ist es so...
    Kinder die im gleichen Jahr noch 5 Jahre alt werden dürfen in die Vorschule.
    Meine Tochter kam im September als sie noch 4 war in die Vorschule.
    Ein Jahr später kam sie ( nach der Schulärztlichen Untersuchung sowie ein Schulreife Test beim Schulleiter) in die 1 Klasse. Da war sie 5 und wurde kurze Zeit später 6 Jahre alt.
    Wir haben es nicht bereut sie so früh eingeschult zu haben. Es gibt halt Kinder die etwas reifer sind.

    Hoffe ich konnte Dir etwas helfen.
    Lg
     
  7. lulu

    lulu Königin der Nacht
    Moderatorin

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    AW: Frage an die Eltern mit einem Schulkind

    Mein Sohn kam mit 6,5 Jahren in die erste Klasse, mit 5,5 Jahren in die Vorschule. Mit 5 in die erste Klasse und dann nicht kurz vorm 6. Geburtstag? Ich weiss nicht...
    Auch in dem Alter reifen und entwickeln sich die Kinder doch enorm binnen eines Jahres. Hier geht der Trend eher dazu junge Kinder innerhalb des Jahrgangs zurückzuhalten und nicht vorzuschuppen. Zumindest bei Jungs gar nicht schlecht, finde ich. Dabei geht es mir nicht nur um das kognitive oder akademische Leistungspotenzial sondern einfach auch die Anstrengung Schule, die Anstrengung Unterricht. Trotz des Jahrs Vorschule ist mein Großer nachmittags ganz schön platt, und er hat keine Probleme im Stoff mitzukommen, ist im mathematischen Verständnis etwa ein Jahr vorraus, sehr interessiert etc. Aber er muss halt nicht nur rechnen, sondern auch an seinen Schwächen arbeiten, dem Schulablauf/-alltag folgen etc.
    Ich würde jedenfalls vorsichtig damit sein nur nach der kognitiven Entwicklung zu entscheiden und ganz klar auch Aspekte wie Frustrationsschwelle, Konzentrationsvermögen, soziale Kompetenz, Selbständigkeit, Selbstbewußtsein etc. berücksichtigen.
    Lulu
     
  8. AW: Frage an die Eltern mit einem Schulkind

    Ich selbst hatte einen Jungen in der Klasse, der mit 5 eingeschult wurde, der war ganz "normal", weder Bester noch ausgegrenzt noch sonst wie auffällig :) .

    Sheena
     

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