Zimtwecken = Zimtschnecken

321Mary

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So ihr Lieben, nun muss ich euch endlich unsere derzeitige Lieblingsbäckerei weitergeben.
Vorgeschichte: Im Winter haben wir "Karlsson vom Dach" gelesen. Wie in vielen Astrid Lindgren Büchern gibt es ständig irgendwelche Zimtwecken, die auch immer furchtbar lecker klingen. Irgendwann hab ich recherchiert, was das sein soll ("Wecken" ist in unserem Sprachgebrauch eher unüblich). Nun gut, ich habe herausgefunden, dass Zimtwecken das gleiche sind wie Zimtschnecken! Und die habe ich mir mithilfe meines bayrischen Kochbuches nach einigen Versuchen wie folgt hinbekommen:

Teig:
500g Mehl
1,5 Päckchen Trockenhefe
1/4 Liter Milch
80-100g Butter
80-100g Zucker
1 Ei
eine Prise Salz

(Butter und Zucker kann man ruhig variieren, je nachdem wie süß und üppig die Schnecken werden sollen.)

Füllung:
100g geschmolzene Butter
reichlich Zimtzucker

Mehl, Hefe, Zucker, Salz vermengen. Milch mit Butter erwärmen (Butter soll flüssig sein) und zu den anderen Zutaten geben. Gut durchkneten (ich nehme die Küchenmaschine), Ei dazugeben, weiter durchkneten.

So, und nun kommt´s: Unbedingt feucht zugedeckt im warmen Ofen bei 50 Grad gehen lassen, bis sich der Teig deutlich vergrößert hat. Ohne diesen Trick konnte ich schon mal eine ganze Ration entsorgen.

Tiefes Backblech vorbereiten: Ich nehme Backpapier und gebe darauf noch flüssige Butter (wir sind ja kalorienbewusst).

Gegangenen Teig nochmal gut mit Mehl per Hand durchkneten, halbieren. Frisches Geschirrtuch mit Mehl bestreuen und die erste Hälfte darauf ausrollen. Mit geschmolzener Butter einstreichen, mit Zimtzucker bestreuen, dann mit Hilfe des Tuches einrollen. Etwa 2cm dicke Stücke abschneiden und mit der Schnittfläche nach oben aufs Blech legen. Mit der zweiten Teighälfte ebenso verfahren.

Noch ein paar Tropfen flüssige Butter auf jedes Teilchen, den restlichen Zimtzucker darüber streuen. Erneut bei 50 Grad im Ofen gehen lassen. Danach bei rund 160 Grad backen. Ich benutze mittlerweile Unterhitze mit Heißluft, da die Schnecken die ersten Male oben zu dunkel und unten zu hell waren. Ist wahrscheinlich je nach Ofen unterschiedlich.

Jedenfalls: Diese Dinger sind ein Gedicht! Jeder liebt sie! Klar, klingt jetzt auch nach viel Arbeit, aber dieses Rezept ergibt eine schöne Menge: Ein Blech voll, in etwa 25 Stück. Meistens friere ich nach erkalten die Hälfte ein, da sie am ersten Tag am besten sind. Wenn man die dann wieder im Ofen aufbäckt, schmecken sie wie frisch.

Wünsche euch gutes Gelingen!
 
yuppi

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12. Januar 2005
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at Home
Das werd ich mal ausprobieren!!!

Meine beiden würden sich im Moment auch meist von Cinnabons ernähren. Aus Zeitmangel nehm ich dann immer Hefe-Fertigteig. Aber der geht nich so schön auf. Wir machen dann noch Frosting aus Puderzucker, Butter und Frischkäse drüber. So typisch wie in USA in den Malls
 
321Mary

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Das Frosting klingt ja lecker. Wird das verrührt und dann draufgeschmiert oder wie?
 
Mo-Ma

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Chaosqueen
17. Juli 2014
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Stuttgart
In Schweden wird immer Kardamom in den Teig gegeben. Der ultimative Tipp, wie ich finde. Meine Männer legen sich immer rein, wenn ich Zimtschnecken mache. Ansonsten kommt das Rezept meinem sehr nahe.
 
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Irrlicht

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Lichtlein
4. Juni 2002
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Hmmm... stimmt, die hatten auch welche :sabber:
Wir nehmen immer die von Pettersson und Findus :jaja: :sabber:
 
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321Mary

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Stimmt Mo-Ma! Ich lasse den weg, weil Johannes recht empfindlich ist wenn es um Geschmack geht. Nicht, dass ihm die geliebten Zimtschnecken nimmer schmecken!
 
321Mary

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Danke, brauchst nicht, hab schon was gefunden. Da werden sie sicher NOCH besser!