Tweedle Methode = Kontrolliertes Trösten

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Daniela

Hallo,
hat wer Erfahrung mit dieser Methode. (Aus ''Jedes Kind will schlafen'').
Wir versuchen es schon seit 1 Woche. Allerdings habe ich mit der ganz sanften Methode angefangen.
Jeden Tag ein Stück weiter weg vom Bett. Aber Lukas (15 Monate) braucht immer Ewigkeiten bis er einschläft. Heute dauerte es fast 2 Stunden. Derweil schlief er beim Flasche trinken schon fast ein.
Ich kochte innerlich schon vor Wut und hin und wieder kamen mir schon Faucher aus. Irgendwie habe ich einfach die Kraft nicht, stundenlang bei ihm zu hocken. Irgendwann hätte ich auch gerne mal Zeit für mich.

Heute probierte ich es mit Kontrolliertem Trösten, d.h. reinlegen ins Bett, kurz im Zimmer verweilen, Raus und 2 MInuten schreien lassen (falls Kind schreit), dann wieder rein, Kurz im Zimmer verweilen, raus 2 Minuten schreien lassen, dann 2 mal 4 min, 2 mal 6 min, nach einer halben bis dreiviertel Stunde gab ich es auf. Und stellte mich dann zur Tür, aber auch dann wollte er noch immer nicht schlafen.
Das ganze machte ich nach dem bei mir die Luft durch das ewige Warten raus war. Also nach dem ich 1 Stunde ca 1,5 m vom Bett entfernt saß.

Muß das leider alleine durchstehen, da mein Mann eher immer später nach Hause kommt.

Aber es würde mir schon helfen, zu erfahren, wie lange es ungefähr dauern kann, bis es die Kinder kapiert haben.

Danke,
Daniela
 
ich denke, das hast Du jetzt wohl 15 Monate so durchgezogen oder??? Ich würde nicht am Bett stehen bleiben, denn dadurch fühlt er sich doch schonmal abgelenkt. Ich würde auch immer kurz raus und auch mal 3 Minuten schreien lassen. Dann rein, beruhigen, gut zusprechen, wieder raus, diesmal etwas länger und immer so weiter. Das mußt Du konsequent durchziehen, dann glaube ich auch nicht, daß es noch sehr lange dauert. Wünsche Dir alles Gute. Außerdem denke ich, er ist 15 Monate alt, schaden wirst Du ihm mit dieser Methode sicher nicht.
 
Hallo Daniela, :winke:

wir haben damals mit Lea alles mögliche ausprobiert. :o Nicht hat geholfen :heul:

Als wir dann nach diesem Buch vorgegangen sind (Tweedle Methode hab ich noch nie gehört, ist aber auch schon fast 6 Jahre her)
hat einzig und allein geholfen, das ich am Ende war und nur aus diesem Grund auch konsequent war und sie das auch gemerkt hat. :jaja:

Dann hat das in 2 Tagen funktioniert. :bravo: :bravo: :bravo:

Ich war so weit, das ich nicht mehr konnte :shock: . Sie hat nachts bis zu 3 Flaschen a 220 ml Tee getrunken und war dementsprechend auch eingepischert.

Sie brauchte dieses Ritual einfach um wieder einzuschlafen.

Ich war der Meinung, das wir ein schwerer Fall seien, aber sie hat wirklich nach 2 Tagen durchgeschlafen , ohne Tee.

Mit Till bin ich jetzt vorsichtig und akzeptiere lieber einen Abend Stress, als ihm ständig die Flasche in den Hals zu stopfen.

(Er muß natürlich nie dursten)

Grüsse von
 
liebe daniela

ich glaube, f euch ist es am wichtigsten, daß es DIR wieder besser geht. deine unruhe und dein zorn, die spürt er, auch wenn du dich bemüst, es nicht zu zeigen.

daher, atme tief durch und entscheide dich f eine methode, bei der du dann bleibst. versuche dich in deinen sohn hineinzuversetzen, dann wirst du die richtige entscheidung f euch beide treffen.

wenn du in liebe entscheidest und handelst, kann nix schief gehen.

:-D wissen ja mittlerweile wahrscheinlich schon alle, daß ich vom ferbern nix halte, aber eben f mich persönlich. vielleicht ist es ja f euch der richtige weg?

alles liebe und gute und vor allem spannungsfreies einschlafen!
jackie

p.s.: hab vom tweedle auch noch nie was gehört :???:
 
@jackie

die Tweedle Methode ist die des kontrollierten Tröstens.
Also hier läßt man das Kind ebenfalls schreien. So gesehen habe ich eigentlich keinen Unterschied erkennen können zwischen Tweedle und Ferber. Die Tweedle soll sanfter sein. Ich habe dazu noch eine Frage abgesetzt, wo den hier der Unterschied ist. Die Methode nach Ferber kenne ich nur vom Hörensagen.

Kontrolliertes Trösten: REinlegen ins BEtt, 2 min schreien lassen, wieder rein, trösten (aber nur kurz, um zu zeigen, dass man da ist). Wieder raus
2 min länger (also 4 min) schreien lassen. Wieder raus, ....
bis max 10 min!

Klingt irgendwie auch nach Ferber!?!?!?

@alle
Mir ist leider selbst noch nicht ganz klar, wie ich es machen soll. Aber ich denke ich werde es mit dem kontrollierten Trösten versuchen. Denn mit der noch sanfteren Tweedle-Methode, dem stückweise Wegrücken vom Bett (das Machen wir schon seit einiger Zeit) kommen wir irgendwie nicht richtig weiter. Und recht viel länger halte ich es nicht mehr aus.

Ich habe den KLeinen den Tag, auch abends bin ich für ihn zuständig. Ich brauche einfach auch mal Zeit für mich. Zeit, in der ich nicht auf 180 bin, weil es wieder Ewigkeiten gedauert hat, bis Lukas eingeschlafen ist.

Gestern versuchte ich es eben mit kontrolliertem Trösten. Letztendlich schlief er irgendwann ein. Und siehe da, heute ist er wider Erwarten, fröhlich und nicht anhänglich wie befürchtet.

So und nun ist mir das eben durch das Schreiben so richtig bewußt geworden, dass Lukas heute FRÖHLICH ist und NICHT QUENGELIG und sich sogar ALLEINE BESCHÄFTIGT. Wahnsinn!!!.
D.h. ich werde nicht die sanfteste Methode anwenden, denn da werde ICH eher quengelig und unausstehlich. Sondern die des kontrollierten Tröstens. IN diesem Alter wissen sie, dass man da ist auch wenn sie uns nicht sehen.

@pucki
wie lange hat es am abend gedauert, bis dein Kind einschlief?

Danke noch einmal
Daniela
 
Hi!

Wir haben bei Alisha die Methode mit dem kontrolliertem Trösten angewandt.

Vorab muß ich sagen sie hat schon mit ca. 4 Wochen Nachts ca. 6 Stunden druchgeschlafen :bravo: :bravo: . Ist aber dafür nicht vor 12 Uhr Nachts eingeschlafen. Mit etwa 3 Monaten habe ich das mal ausprobiert und sie um 21 Uhr ins Bett. Bin am Anfang so 2 mal noch mal rein, da sie geweint hat. Aber nach zwei Wochen war die Sache gegessen, seitdem hat sie einen Schlafrythmus von 10-12 Stunden die Nacht.
Geht zwischen 20 und 21 Uhr ins Bett und ist morgends gegen 8 Uhr wach.
Super für mich. Ruhige Nächte. :-) :-) :-D .
Sie hat zwar mal ne Nacht wo sie wach wird. Hat aber nur Durst. Etwas Tee und sie schläft wieder.

Liebe Grüße
Meike
 
Jedes Kind will schlafen

Ich habe auch Schlafprobleme mit unserem 9 Monate alten Sohn - das selbe Thema mit dem Schnuller und das gleiche Dilemma mit dem Tee zum Einschlafen! Selber schuld, gell?

Nun habe ich von dem Buch mit der Tweedle-Methode gehört und bin ganz heiß. Als ich aber in Amazon den Preis von 25 Euro gesehen habe, kamen mir die Tränen - woher nehmen, wenn nicht stehlen. :-(

Deshalb hier meine Frage, falls jemand dieses Buch verleihen oder GÜNSTIG verkaufen möchte, würde ich mich über eine Antwort freuen. Ich würde gerne diese Methode ausprobieren und das Buch mal lesen. :)

Liebe Grüße
Moni :-P
 
Hallo Moni!

Nun hab ich mich kurz nicht recht ausgekannt, bis ich gemerkt hab, dass du einen Beitrag von 2002 hochgeholt hast :-P .

Schreib doch noch ein bischen mehr zu eurem Einschlaf bzw. Durchschlaf (?) -Problemen. Wie läuft es bei euch ab beim Schlafengehen und in den Nächten?

Weißt du, ich halte sehr wenig von dem Buch "Jedes Kind kan schlafen lernen" und die darin vorgestellten "Methoden". Grundsätzlich sollte man diese Schlafprogramme auch erst ab dem ersten Geburtstag anwenden. Wobei ich speziell auch ab diesem Zeitpunkt sehr davon abraten würde.
Ein Grund für meine Aversion dagegen ist die sogenannte Trennungsangst , die im 2ten Lebenshalbjahr entsteht und ab dem ersten Geburtstag nochmal richtig einen Höhepunkt erreicht. Mit den Methoden à la Ferber arbeitet man gegen diesen natürlichen "Instinkt" der Kinder und das führt zu Angst- und Panikattaken beim Kleinkind. Negative Gefühle, die beim Kind dabei entstehen werden vom Kind verdrängt, da es sie noch nicht richtig einordnen kann und die kommen dann später im Leben, in ähnlichen Stress- und Angstsituationen wieder hoch. Nachträglich ist es dann sehr schwer solche erlernten "Angstreaktionen" zu durchbrechen.

Wenn du noch einpaar Infos über euch schreibst, können wir gemeinsam nach einer sanfteren Methode suchen. Ich finde es auch immer sehr wichtig, dass man den Grund für die Schlafprobleme aus der Sicht des Kindes kennt. Dann fällt es einem auch viel leichter ruhig und liebevoll drauf einzugehen.

glg, Johanna
 
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