Seit Monaten Bronchitis

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Tigermama

Hallo Petra,

ich verzweifle noch. Florian hat seit Oktober jeden Monat eine Bronchitis. Ich bin alle drei Wochen beim Arzt mit ihm. Es geht ihm eine Woche gut, dann fängt er wieder an zu husten, Luft zu ziehen usw. Also zum Arzt und dann bekommt er wieder SPASMO MUCOSOLVAN, den er nur mit Mühe und vielen Tricks nimmt, schmeckt nämlich wirklich furchtbar. Seit einigen Wochen haben wir einen Inhalator zu hause. Éinen der mit Ultraschall läuft, denn vor dem elektrischen hatte er Angst. Die erste Zeit hat er es auch inhaliert, wenn man die 4 Atemzüge só nennen darf die er gemacht hat. Mittlerweile ist nichts mehr zu machen, er weigert sich auch nur in die Nähe dieses Teils zu gehen. Er schreit oder haut einfach nur ab. Auch mit Ablenken, wie mein KiA sagte ist bei meinem Sohn nichts zu machen.
Meine Frage ist nun: Gibt es irgendwas anderes, damit er nicht dauernd diese Bronchitis mit sich rumschleppen muss, oder dass es irgendwann mal Asthma wird? Auch hat er gerade seine 3. Mittelohrentzündung hinter sich. Mit Antibiotika und Nasentropfen. Im Krankenhaus waren wir auch schon 2x wegen Rota-VirenIch will nicht jammern, aber ich hab echt die Nase voll, meinen Kleinen dauernd so leiden zu sehen.
Vielleicht weisst Du einen Rat.

Danke im Vorraus
Tigermama mit Florian (23.06.01) und ? ( ET 03.08.0:relievedface:
 
A

anniroc

Mein Neffe hatte das auch ganz schlimm. Zum Inhalieren haben sie ihn mit Leckereien und Fernsehen gekriegt. Letzendlich geholfen hat das auch nicht viel. Am besten hat die Kur in den Bergen geholfen und seit dem Sylt Urlaub im Januar hat er nicht mehr gehustet!!!!!!!!!!!

Vielleicht hilft bei Euch auch mal ein bißchen Berg- oder Seeluft?

Wie wärs mit einem schönen Urlaub oder ner Kur?

Gruß Corinna
 

lulu

Königin der Nacht
21. Juni 2002
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Tigermama,
ich will es ja nicht schoooon wiiiieeder schreiben. Aber Klaas Kleinkind-Bronchitisserie (mit asthmatischen Beschwerdelein), eine MOE zwischendrin, ist mit einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung durchbrochen worden (wir sind etwa 4 Monate ca. 1x im Monat von AB begleitet worden). Die Konstitutionsbehandlung haben wir angesetzt, als er gerade mal wieder auskuriert war nach einer AB-Gabe. Dazu kam der Frühling. Aber auch in den Folgewintern hat er nie mehr dieses ziehende Atmen gehabt oder irgendetwas Bronchitisartiges, weswegen ich zum Arzt gegangen wäre. Er kriegt immer noch schnell Husten mit Erkältungen, der dann auch hartnäckig sitzen bleibt, ihn allerdings nicht wirklich behindert. Homöopathisch und/oder mit Prospan behandeln wir den nur, wenn es länger als 2 Wochen dauert. Vor der Erkältungssaison gehen wir 1x jährlich zur Homöopathin und sie oder wir geben ihm eine Dosis des aktuellen Konstitutionsmittels.
Lulu
 

Petra

desperate housewife
20. März 2002
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Vielleicht versuchst du es tatsächlich mal auf der homöopathischen Schiene. Ich bin da selbst gerade erst dabei, meine Erfahrungen zu machen, von daher etwas zruückhaltend, schaden kann es aber definitiv nicht.

Ansonsten kann ich dir nur raten, ihn irgendwie zum inhalieren (ist für mich ein sehr wichtiger Therapiepunkt) zu bringen. Bei jeder sich einschleichenden Erkältung frühzeitig. Viel frische Luft desweiteren natürlich, aber grundsätzlich gibt es, fürchte ich, einfach "solche" Kinder, die sehr anfällig dafür sind :( . Ich weiss selbst sehr gut, wie zermürbend das ist :-? .
 
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Renate72

Mein Kleiner hatte mit 9 Monaten (im April 2002) seine erste obstruktive Bronchitis(d.h. Atemwege verengen sich und er zieht Luft). Von da an wurde aus jeder kleinen Erkältung eine obstr. Bronchitis, sogar einmal eine beginnende Lungenentzündung. Wir waren auch mehrmals deswegen im Krankenhaus. Im Oktober (bei der Lungenentzündung) wurde uns dann empfohlen, Pascal jeden Tag ein Kortison-Spray inhalieren zu lassen - natürlich in sehr geringer Dosis. Ich war zuerst skeptisch, aber die Vorstellung, alle 2 Wochen nachts ins Krankenhaus zu fahren weil Pascal keine Luft bekommt, war auch nicht so toll. Deswegen haben wir dann damit angefangen. Er war danach noch 3 oder 4 mal obstuktiv - aber dann hatte er über Weihnachten seine erste Erkältung, die dann nicht schlimmer wurde. Noch nie habe ich mich so über einen normalen Schnupfen gefreut. Im Frühjahr, wenn die Erkältungszeit vorbei ist, wollen wir mal versuchen das Kortison abzusetzten und hoffen, dass es dann auch nicht mehr nötig ist.

Ich kann sehr gut verstehen, wie schlimm es ist, seine Kleinen immer wieder leiden zu sehen - das geht ganz schön an die Substanz. Das Kortison ist sicher nicht die beste Lösung, aber was anderes hat bei uns nicht geholfen.