privatschule ja oder nein

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meli19

Familienmitglied
14. Mai 2002
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16
hallo zusammen ,

bin jetzt schon seit längeren am überlegen ob ich meinen kleinen auf eine privatschule schicken soll oder nicht .
Habe für die montessori privatschule in nürnberg nun schon eine bewerbung für das jahr 2008 abgeschickt , und denke auch das der gino genommen wird da ich eine der ersten bewerber für dieses jahr bin .
Nun bin ich aber am überlegen ob sich diese monatlichen kosten auch lohnen , da ich ich ihn ausschlislich nur aus 1 grund auf eine privatschule stecken will , und zwar das hohe gewaltpotential auf städttischen schulen .
Einige sagten mir schon das auf einer privatschule die gewalt genauso ausarten kann wie auf städttischen schulen , das ist mir ja klar aber gerde die montessori schule handhabt mit einer pädagogik die gewalt verbietet und lernt wie man richtig mit meinungsverschiedenheiten umgeht .
hat jemand schon erfahrung mit privatschulen gemacht , vieleicht soagr mit der montessoripädagogik ?
würde mich auf antwort freuen .
grüße meli
 
F

Frau Giraffe

AW: privatschule ja oder nein

Nuja, die Montessouri-Schule ist ja nun nicht irgendeine "Privatschule"

Du solltest Dich dringend mit den besonderen Lernansätzen beschäftigen, bevor Du eine solche Entscheidung triffst.

:winke: Bine
 
M

meli19

Familienmitglied
14. Mai 2002
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AW: privatschule ja oder nein

hallo nochmal ,

beschäftigt habe ich mich schon sehr mit der pädagogik , habe mich durch internet gewühlt und habe vergleiche gestellt z.b zur waldorfschule .
nachdem mir aber auch noch die erzieherin im kindergarten sagte das die montessori schule geeignet für den gino wäre , da er ein sehr emotionales mitfühlendes und naturverbundenes kind ist war es klar für mich das ich ihn schon gerne auf die montessori schule schicken will.
nachdem ich mir auch die lernpädagogik durchgelesen habe empfand ich eigentlich alles perfekt .
Aber wenn jedesmal irgendwelche leute kommen die dan meinen sie können die schule schlecht machen vieleicht sogar aus neid etc ... komme ich halt ins schwanken .
Ich finde an der schule gut das sie das gewaltlose miteinander umgehen sehr unterstützt , genauso wie die stille die im klassenraum herschen muss und das nicht nur bei wichtigen arbeiten sondern immer , da ich mich an meine schulzeit erinnere das ich den kinderlärm immer sehr störend fand und ich mich nicht konzentrieren konnte .

also falls jemand noch irgendwelche tips allgemein zur privatschule oder soagar zu montessori schule hat immer her damit :)

gruß meli
 
M

MagicMoments

AW: privatschule ja oder nein

Hallo Meli,

der einzige Grund, dass ich Justy auf eine Montessorieschule schicken würde ist der, dass er vielleicht auf einer "normalen" Probleme hätte aufgrund seiner Sprachverzögerung.

Als Therapie halte ich Montessorie für sehr geeignet, als Lebenseinstellung bzw. Schule halte ich sie eher für ungeeignet.

Auch aus dem Grund raus, den Du nennst: das Gewaltpotential an anderen Schulen.

Was hilft deinem Sohn eine "habt euch alle lieb-Pädagogik" (jetzt überspitzt ausgedrückt), wenn er dann nach der Schule mit den an ihn gestellten Forderungen nicht mehr zurecht kommt?

Es gibt ja auch Privatschulen die unterrichten, ohne speziell jetzt auf Waldorf/Montessorie abzuzielen.

LG
Sandy
 
lulu

lulu

Königin der Nacht
21. Juni 2002
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AW: privatschule ja oder nein

Meli,
ich wuerde v.a. ueberpruefen, wie der paedagogische Ansatz wirklich praktiziert wird und ob dieser zum Lerntyp meines Kindes passt.
Naturverbundenheit zB hat mit Montessouripaedagogik nicht viel zu tun - sage ich jetzt nur weil die Kindergaertnerin das erwaehnte. Montessouri-Schueler muessen aus sich selber heraus, selbstmotiviert lernen (koennen) und ohne feste Strukturen und Gliederungen klarkommen (zumindest verstehe ich das so aus meiner doch sehr begrenzten Erfahrung mit Montessouri heraus).
Wenn das passt und die Schule den Ansatz gut umsetzt, dann wuerden fuer mich nur Gruende wie langer Schulweg, Verinselung der Kindheit, etc. dagegen sprechen.
Lulu
 
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Märilu

AW: privatschule ja oder nein

Ich fand Montessori für Elias sehr passend, jedenfalls so, wie es in Arizona in der Schule in der er war umgesetzt wurde. Ich habe aber auch Montessorischulen gesehen, die ich gar nicht gut fand. Umwelterziehung spielt dort schon eine große Rolle :)winke: Katja), von kleinen bis zu großen Dimensionen, genau wie "Geschichte" in zeitlichen kleinen und großen Dimensionen, "Astronomie" und "Kultur". Den Ansatz, wie Mathematik vermittelt wird, finde ich grandios. Sie erarbeiteten Konzepte, die die Kinder dann selbst mit Inhalten füllen können.

Es kommt aber wirklich sehr auf das jeweilige Kind an, ob es damit umgehen kann. Und es gibt bestimmt Unterschiede zwischen den einzelnen Schulen.

Anmeldedatum ist aber soweit ich weiß in den Montessorischulen nicht das entscheidende Kriterium für die Aufnahme des Kindes.

Montessorischulen können sowohl lernschwacherern als auch sehr begabten Kindern genau den richtigen Ansatz bieten, das ist aber individuell!

:winke:
 
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lulu

lulu

Königin der Nacht
21. Juni 2002
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AW: privatschule ja oder nein

Umwelterziehung spielt dort schon eine große Rolle :)winke: Katja), von kleinen bis zu großen Dimensionen,...
Wusste ich nicht :oops:. Die Montessouri-Schule vor Ort hat einen recht bescheidenen Aussenraum, das verbinde ich irgendwie nicht mit Umwelterziehung.
Lulu
 
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Märilu

AW: privatschule ja oder nein

Elias hatte Gartenbau und außerdem so etwas wie "Ökologie", sie haben im Außenbereich einen Teich gehabt, der ein kleines Ökotop war und haben den größeren Kindern daran vermittelt, wie im Gleichgewicht bleibt und dabei das Wasser sauber bleibt. Außerdem haben sie Tiere versorgt, es gab zwei Ziegen Hühner und Hasen. Regelmäßig gabs frische Eier und auf den Beeten gediehen alle möglichen Kräuter, Zucchini und Wassermelonen.

Das war so das lebenspraktische Programm in kleiner Dimension, was die Kinder dann auf größere Dimensionen übertragen. "Ökosysteme" und Vegetationszonen wie Wüste, Dschungel, Grasland usw. wurde innerhalb des Kulturprogrammes bei den jeweiligen Kontinent-Projekten vermittelt.

Biologie, Geographie schon ab erste Klasse, also in dem Alter, in dem es noch richtig interessiert.

Ach, ich hör lieber auf zu schwärmen...