Kohlekraftwerke ausbremsen

Su

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Das Luder
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Dahoam
#2
Ich zitiere noch kurz aus der Greenpeace eMail, nachdem man es verbreiten soll denke ich darf ich das:

Rote Karte für RWE

Mit den Braunkohle-Kraftwerken Neurath, Niederaußem und Weisweiler gehören RWE drei der fünf größten CO2-Schleudern Europas. 51 Prozent des von RWE erzeugten Stroms stammt aus Kohle - hauptsächlich Braunkohle. Und nach dem Willen des Konzerns sollen über Jahrzehnte weiter Millionen Tonnen Braunkohle jedes Jahr abgebaggert und verfeuert werden. Dafür will RWE auch den Hambacher Wald abholzen lassen.

Zeigen Sie dem Kohlekonzern, dass Sie damit nicht einverstanden sind. Kommen Sie zur "Wald retten - Kohle stoppen"-Demonstration am 6. Oktober.

RWE ist Europas größter Klimakiller! Kein anderes Unternehmen bläst so viel CO2 in die Luft, wie der Kohlekonzern mit Sitz in Essen. Und nicht nur beim Klimaschutz denkt das Unternehmen vor allem an seinen eigenen Profit statt an eine lebenswerte Zukunft für uns alle - das zeigt das rücksichtslose Vorgehen von RWE im Hambacher Wald.

Kohlekonzernen wie RWE geht es ums Geld. Protestieren Sie gegen die Rücksichtslosigkeit in einer Sprache, die Kohlekonzerne verstehen. Sorgen Sie dafür, dass RWE & Co Kunden verlieren und damit weniger Strom verkaufen. Bringen Sie Ihr Umfeld dazu, ihren Stromversorger zu wechseln. Natürlich sollte der Wechsel nur zu einem Anbieter sein, der 100 Prozent Ökostrom anbietet - und nichts anderes!
 
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ina

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Gehört zum Inventar
21. Februar 2003
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Norge
#3
Guter Beitrag, wir haben hier zwar hauptsächlich Wasserstrom, allerdings hat der Norwegische Ölfond, also da wo Norwegen sein Geld aus dem Öl investiert erst letzte Woche 1,5Mrd.NOK, in RWE investiert:bruddel:und da hat man hier als Einwohner keinerlei Einfluss, wieder wird es kaum hinterfragt, außer in einigen alternativen Gruppe, wo die meisten auch noch Ausländer sind, da sind wir wieder bei der Norwegischen Haltung, die mich oft irritiert. Wird ja auch gerne in Waffenfirmen investiert.

LG Ina
 
Blaugans

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Tourist
30. September 2018
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#4
Es handelt sich dabei so oder so um eine Energieform von gestern, auch wenn sie sich mit Händen und Füßen wehrt und leider noch sehr viele Arbeitsplätze daran hängen. Meiner ganz subjektiven Meinung nach, wäre es auch besser gewesen, erst aus der Braunkohle und dann erst aus der Atomenergie auszusteigen, was wir da unseren Kindern und Enkeln hinterlassen, ist unverantwortlich.
 
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Su

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Das Luder
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Dahoam
#5
Mensch Ina, das ist ja wahnsinn soviel Geld.

Ich verstehe es nicht, gerade heiß diskutiert wieder welcher Diesel von uns Otto-Normal in der Stadt gefahren wird und auf der anderern Seite darf RWE CO2 ohne Ende raus blasen und wir zahlen dann auch noch die Räumung der Protestete gegen das was ein Konzern tut und die Politik auch noch unterstützt. Irre.
 
Nemo

Nemo

nah am See
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#6
Su, das hängt nicht unwesentlich damit zusammen, das Anteilseigner der RWE zu einem nicht unerheblichen Teil die Kommunen aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet sind. Das sind dann auch die Menschen, die dort arbeiten. Die die von den Förderprogrammen der RWE profitieren, Familien, die lange mit dem Bergbau verwurzelt sind. Städte, denen es finanziell nicht gut geht hoffen natürlich darauf, das RWE weiterhin Gewinne macht und an die Städte ausschüttet. Und darüberhinaus hoffentlich noch günstigen Strom liefern und nicht den "teuren" Ökostrom, denn die Kommunen beziehen ja auch ihren Strom von RWE....das ist ein ziemlicher regionaler Filz, der dazu führt das die übergeordneten Ziele gerade hier in der Region gerne aus den Augen verloren werden....das übliche Spiel, die persönliche Zielsetzung der Konzernspitze und der Politiker reicht eben nur bis zur nächsten Wahl...
 
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Nemo

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nah am See
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#8
Bärbel, das ist schon richtig. Aber die Steuervergünstigungen zum Beispiel kommen ja in aller Regel nicht aus den kommunalen Haushalten sondern aus dem Staatshaushalt, die Folgekosten trägt die Allgemeinheit und so ist es kurzfristig betrachtet für die Kommunen eben so doch günstiger....