Instrumental-Unterricht - auch @Röschen!

Conny

Conny

Mrs. Snape
27. April 2003
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Oberpfalz / Bayern
Hallo!

Carina möchte gern ein Instrument erlernen. Bevorzugt Gitarre. Jetzt haben wir die Möglichkeit, dass sie in einer Gruppe eines privaten Musiklehrers entweder Gitarre, Keyboard oder Flöte lernt.
Der lehrt nach dem Toni Tönchen Konzept. Kennt das jemand? Ist das gut?

Sie hat nächste Woche Mittwoch eine Schnupperstunde, in der sie alle 3 Instrumente kennenlernen und ausprobieren darf und sich dann entscheiden kann, welches sie mag. Es wird wohl auf Gitarre rauslaufen (ist ja schließlich auch das "teuerste" *gg*).

Kosten belaufen sich bei Flöte oder Keyboard monatlich 28,- Euro, und Gitarre 38,- Euro. Wöchentlich 45 min jeweils. Jetzt weiß ich allerdings auch nicht wie groß die Gruppe dann ist.

Was meint ihr, klingt das gut?

Liebe Grüße Conny
 
Röschen

Röschen

Gehört zum Inventar
18. August 2004
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AW: Instrumental-Unterricht - auch @Röschen!

Hallo Conny,

ich kannte das Prinzip von Toni Tönchen nicht und habe jetzt mal die Seiten zu Gitarre und Flöte überflogen (Keyboard hab ich jetzt nicht geguckt, weil ich mcih da auch zu wenig auskenne).

Die Flötenhefte finde ich gar nicht schlecht, auch direkt mit mehrstimmigen Möglichkeiten, was ich im Gruppenuntericht für sehr wichtig empfinge und was ich auch selbst immer entsprechend bearbeitet habe.

Die Gitarrenschule - und das scheint ja für euch das Instrument der Wahl zu sein - finde ich ehrlich gesagt recht schlecht.
Zum einen zeigen die Abbildungen eine komplett falsche Handhaltung der linken Hand. Damit wird es für die Kinder sehr schwer, wirklich richtig zu greifen und eine richtige gute Haltung ist gerade am Anfang das A und O.
Dann verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum dieses Konzept ausgerechnet mit den recht schwer zu greifenden tiefen Tönen anfängt, wo es doch viel einfacher für die Kinder (und das Konzept ist angeblich ab 6!) wäre, erst mal die höheren Töne zu lernen.

Zitat: "Bereits nach der 1. Stunde kann der Schüler ein Lied spielen"

Ähm, das kann er mit anderen einfacheren Programmen entweder auch oder er ist einfach noch nicht so weit, da wohl in dieser ersten Stunde schon drei Töne behandelt werden - was in meinen Augen für ein 6-jähriges Kind viel zu viel ist.

Gut finde ich aber, dass hier auch auf das Noten schreiben großer Wert gelegt wird - wenn denn der Lehrer sich wirklich an das Konzept hält.

Was ich auch nicht verstehe ist, warum es einen Preisunterschied von 10 Euro gibt? Kann dann wohl nur an der Gruppengröße liegen (Gitarren brauchen mehr Platz und somit kann ich nicht genausoviele Kinder gleichzeitig in einem Raum unterrichten - Vermutung meinerseits, würde mich dann aber auch eher davon abhalten da in den Unterricht zu gehen.)
Ich kenne es halt nur so, dass sich der Preis nach der Gruppengröße und nicht nach dem Instrument richtet.

Ich kenne ja die Räumlichkeiten nun nicht und auch die Qualifikation des Lehrers ist mir unbekannt, aber hier würde ich eindeutig sagen, dass ich bei der Flöte da ruhig mitmachen würde, bei der Gitarre mich dann aber doch nach jemand anderem umsehen würde.

Hm, habe jetzt noch weiter geguckt, so ganz überzeugt mich dieses Projekt ja nicht.

Grübelgrüße

Rosi
 
T

teriessa

Gehört zum Inventar
20. Juli 2002
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Wien
AW: Instrumental-Unterricht - auch @Röschen!

Hallo Conny,

unsere laura hat fast 5 angefangen Flöte zu spielen.
Finde ich als Einstiegsinstrument sehr gut. Jetzt wird sie bald
6 und ist immer noch mit Leib und Seele dabei. Gut, ihr Papa spielt
mit ihr und lernt jetzt nach Noten.Zuerst war es mehr so spielerisch,dass sie sich erstmal dran gewöhnen und die Flöte kennenlernen, aber du ja eure
Carina schon größer ist, weiß ich nicht wie sie beginnen, ob sie gleich mit
Noten anfangen.Ich denke mal, probiert es aus und der Lehrer soll dich
beraten, was besser für Carina ist.Gitarre ist auch ein anspruchsvolleres
Instrument. Wielange habt ihr denn die Möglichkeit die Instrumente zu testen und euch dann zu entscheiden?

Wenn du noch Fragen hast, nur zu,
Wenn sie sich für die Gitarre entscheidet, könnt ihr euch für den Anfang nicht eine leihen?
lg
sabine
 
Conny

Conny

Mrs. Snape
27. April 2003
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Oberpfalz / Bayern
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Danke für eure Antworten. Jetzt bin ich natürlich noch unschlüssiger :umfall:

Ich muß dazu sagen, Flöte reizt mich jetzt nicht soooo. Ich hab das auch gelernt, ab der 2. Klasse - hab jahrelang für den Hausgebrauch gespielt, aber ehrlich gesagt im nachhinein gesehen wär Keyboard oder Gitarre einfach vielseitiger. Man kann da halt auch dazu singen - bei Flöte ja nicht möglich *gg*.

Im Umkreis hab ich mich informiert, es gäb noch zwei andere Musikschulen - die nehmen aber erst wieder ab September an, heißt noch fast ein Jahr warten. Ich werd den Lehrer am Mittwoch mal drauf ansprechen, was du, Rosi, bei dem Gitarrenkonzept angesprochen hast. Mal sehen.

LG Conny
 
Röschen

Röschen

Gehört zum Inventar
18. August 2004
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Berichte mal, würde mcih sehr interessieren, was er so dazu sagt!

Liebe Grüße

Rosi
 
Connie

Connie

Mary Poppins
19. April 2005
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Guiching
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Hallo,

ich würd sie schon eher mit Flöte anfangen lassen.

Die Flöte ist klein, also für Kinder gut handelbar. Damit hast Du hast keinen riesen Staubfänger zuhause rumstehen und viel Geld in den Sand gesetzt, wenn sich herausstellt dass Carina doch nicht so viel Spaß dran hat ein Instrument zu spielen.

Würd ich ihr natürlich so nicht sagen. ;-)

Meinem Kind würd ich es eherso verkaufen, dass ich Flöte einfacher finde und wenn sie die Noten richtig kann, dann darf sie Gitarre lernen.

Ich finde nämlich dass die Gitarre mit den verschiedenen Saiten ein komplizierteres System ist, als die Flöte.

Vielleicht sehen das ja Andere ganz anders. :???:

Ich mit meinem "Werdegang" kann mir halt nicht vorstellen wie es ist mit Gitarre "einzusteigen". Denn ich hab als erstes, ab der Grundschule, Flöte gespielt. In der 5. Klasse fanden meine Eltern mich geeignet genug auf Klavier umzusteigen und dabei bin ich auch bis zur Kollegstufe geblieben, habs nur aufgehört weil ich durch Umzug meine liebe Klavierlehrerin "verloren" hab.

Gitarre kann ich ein Bißchen, das hab ich in der Jugendgruppe durch Abschauen und mit Grifftabellen gelernt, halt so klampfen fürs Lagerfeuer. Zu mehr reicht´s leider nicht :nix:

LG und viel Glück bei der richtigen Wahl,
 
A

Anouschka

Lexikon der 1000 Vornamen
29. April 2005
11.041
28
48
am richtigen Ort!
AW: Instrumental-Unterricht - auch @Röschen!

Also ich komme ja aus einer Musikerfamilie......d.h. nicht, dass hier alles richtig ist, aber ich erzähle mal:


Also mit Flöte habe ich in der Vorschule angefangen. Ganz einfach...Noten lernen. Würde ich auch heute noch jedem raten, aus dem oben genannten Grund von Connie (kein Staubfänger, handlich für jedes Kind).
Ich hab dann relativ schnell mit Klavier weiter gemacht. (Flötenunterricht war dann fertig, habe aber im Flötenorchester mitgespielt) und ein Jahr darauf noch Geige dazu. Bis zu meinem 16. Lebensjahr hatte ich Unterricht in beiden Instrumenten.

Klavier ist auch ein gutes Instrument um zu beginnen. Hier muss aber auch
1) ein Klavier vorhanden sein
2) der Übungsfaktor ist größer

Wenn ich also ein Kind im Vorschulalter haben sollte und ich zu der Zeit zwischen Flöte und Klavier wählen könnte, würde ich Klavier bevorzugen.