Frage wegen verformtem Kopf bei Kind (6 Monate)

christine

Weltreisende
6. Juni 2002
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stuttgart
Hallo!

Meine Freundin lebt in England und hat mich was gefragt, auf das ich keine Antwort haben. Ich kopier das mal rein:

Nils ist jetzt 6 Monate alt und hat durch die ständige Rückenlage einen sehr flachen Hinterkopf. Es ist deutlich sichtbar. Vor einigen Wochen war er sogar zusätzlich einseitig abgeflacht, aber ich habe dann die Liegerichtigung im Bettchen verändert, so daß er in die andere Richtung schauen mußte, und ich bilde mir ein, es hat sich damit ausgeglichen.

Ich habe folgende Info erhalten: Kein Grund zur Aufregung, sobald das Kind sitzt und krabbelt wird das von alleine wieder und bis das Kind 2 Jahre alt ist, ist dann auch der Kopf rund. Das habe ich nicht so recht geschluckt, weil A) Joel dieses Problem gar nicht hatte und ich B) viele Kinder rumlaufen sehe, die über 2 Jahre alt sind und trotzdem noch einen flachen Kopf haben. Das will ich nicht.

Meine Cousine sagte mal was von einer Art Helm, die ein Kind, das sie kannte, wegen so einer liegebedingten Kopfverformung tragen mußte. Ich habe jetzt im Internet rumgelesen und herausgefunden, daß es ich bei dieser Kopfverformung um Plagiozephalie handelt. Deutsche Websites tun das NIE einfach so ab, empfehlen IMMER den Kinderarzt zu konsultieren und sagen, es könnte auch eine vorzeitige Schließung der Fontanelle einhergehen. Jetzt bin ich natürlich erst recht besorgt.

Ich werde auch morgen einen Arzttermin ausmachen (beim noch mehr allwissenden Allgemeinarzt) und riskieren, daß ich wieder mal meinen Deutsch-doof-hysterisch-Überreagierer-Stempel draufkriege. Ich werde dann das Wort Plagiozephalie verwenden, damit er gleich mal weiß, daß ich schon vorab Infos gesammelt habe. Und dann werde ich das gleiche hören, was mir schon die Frau Health Visitor gesagt hat.

Kann da einer was dazu sagen???

Christine
 

Trixi

Seelenfänger
10. März 2005
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AW: Frage wegen verformtem Kopf bei Kind (6 Monate)

Der Sohn einer Bekannten hatte einen einseitig massiv platten Hinterkopf. Ging alles alleine wieder weg. Der Kleine ist so alt wie Nele und hat jetzt einen völlig normal geformten Kopf!
 

Saso

.. gesucht und gefunden..
26. Juli 2005
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bei Peine
AW: Frage wegen verformtem Kopf bei Kind (6 Monate)

Wir hatten das bei Sophie auch ganz schlimm. Platter Hinterkopf und dazu rechtsseitig total schief. Sie hat auch fast nur auf dem Rücken gelegen und wenn dann immer nur zu einer bestimmten Seite geschaut.
Der Kopf sah richtig deformiert aus. Ich hab dann auch auf Anraten des Arztes versucht ihren Kopf anders zu lagern, sprich sie zu animieren versucht auch mal zu einer anderen Seite zu schauen(Mit Lichtern, schwarzen Tüchern etc.)
So richtig geklappt hat das nicht, sie hat halt einen Dickkopp.
Trotz alle dem hat sie huete mit grad 2 Jahren eine völlig normale Kopfform.
Hat sich ganz von alleine gegeben.
 

AVE

Gehört zum Inventar
30. Januar 2006
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AW: Frage wegen verformtem Kopf bei Kind (6 Monate)

Mein kleiner Neffe hatte das auch und man sieht heute gar nichts mehr davon. Als Cecilia noch ein kleines Baby war, habe ich sie zum Schlafen immer abwechselnd mal auf die rechte und linke Seite und auf den Rücken gelegt um dem vorzubeugen.
 

Denise

Gehört zum Inventar
8. September 2005
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Zwischen Darmstadt und Aschaffenburg
AW: Frage wegen verformtem Kopf bei Kind (6 Monate)

Jonas hatte auch eine "Lieblingsseite" und somit auch ein kleine platte Stelle.
Wir mußten zur KG.

Ne Freundin von uns, deren Sohn war so richtig heftig platt. Der bekam auch KG (Voijta).

Hat sie denn keinen Kinderarzt ?!

lg denise
 

Biene

Miss Kuvertüre 2006
21. März 2003
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zwischen Ffm und Wiesbaden
AW: Frage wegen verformtem Kopf bei Kind (6 Monate)

Annika hatte auch von Geburt an eine Schädelasymetrie, die im Laufe des Wachstums immer sichtbarer wurde. Sie hatte zudem auch noch Blockaden auf der linken Seite. Sie wird nun schon seit gut 4 Monaten behandelt (Krankengymnastik und Osteopathie) und es geht ihr sehr gut dabei (einen richtig symetrischen Kopf wird sie wohl nie haben, aber wenn erst Haare drüber gewachsen sind, fällt es nicht mehr so sehr auf). Hätte ich nicht darauf bestanden, die Behandlung so schnell zu beginnen (mein Arzt wollte bis zur U5 warten, und die ist erst in ein paar Tagen !) hätte es ungünstige Wachstums- und auch Entwicklungsverzögerungen geben können. Man sagte mir in der Krankengymnastik, daß es bei Annika wohl so schlimm war, das es im wirklich schlimmsten Fall so hätte sein können, daß die Schädelnähte so zusammenwachsen und dem Gehirn keine weitere Möglichkeit auf normales Wachstum gegeben hätten.
Im Zweifelsfall würde ich daher dringend raten, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen (ob es jetzt unnötig ist oder nicht, aber ansonsten findet ihr da wahrscheinlich nichts raus).

LG
Sabine
 

christine

Weltreisende
6. Juni 2002
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stuttgart
AW: Frage wegen verformtem Kopf bei Kind (6 Monate)

Danke Euch allen!

Ich versteh das auch nicht so ganz, aber in England muß man wohl zum Hausarzt gehen und dann mit Überweisungen etc....der Schritt zum Fachmann ist erschwert. Und das Vertrauen in die englische Medizin(welt) ist bei ihr auch etwas erschüttert...

christine