Flasche ja oder niein?

Brigitte+3

Dauerschnullerer
Hallo :-o .
meine kleine Tochter (17 Wochen) hat bisher trotz stillens!! nachts immer von 21.00 Uhr bis 8.00 Uhr geschlafen.
Seit 3 Tagen kommt sie um 0.00 , um 3.00 und um 6.00 Uhr. Richtig stören tut es mich nicht, aber mittlerweile plagen mich doch Zweifel (der Satz den ich eigentlich nie sagen wollte) - Reicht die Milch noch oder sollte ich zufüttern? Wachstumsschübe etc. haben wir eigentlich immer innerhalb von 3 Tagen hinter uns gebracht und dann war wieder alles ok.
Sie kommt nun auch unter Tags öfter als bisher. Ich habe mich eh schon mit dem Gedanken gespielt ihr mit 18 Wochen (dann ist sie kalendermäßig 4 Monate alt) Beikost als Karotten zu geben. Sie seufert den ganzen Tag, bringt die Faust nicht mehr aus dem Mund und schaut uns beim Essen immer ganz mitleidig an.
Wer hat Tipps und kann ich es mit 4 Monaten schon wagen Beikost zu geben?
Ich konnt mich nicht ganz entscheiden ob ich hier oder im Ernährungsteil posten soll - ich hoffe es ist hier ok.

Brigitte mit Dominik 03.08.00 und Annika 18.10.02
 
hallo brigitte,

allein die neugierde bedeutet nicht dass sie beikost bereit ist, ich finde zu früh beikost zu geben nicht so toll. hast du eine waage? oder du leihst dir eine aus (apotheke) und wiegst sie 2-3 tage vor und nach dem stillen, dann weisst du genau wieviel sie trinkt, dann kannst du weiter sehen. trinkt sie nicht genug und du kannst die milchmenge nicht steigern, kannst immernoch flasche geben, oder auch zufüttern. ich würde schauen dass die mumi mehr wird und auch reichhaltiger, es hängt auch von deiner ernährung ab. schau hier nach: www.babyernaehrung.de/stillen.htm wegen beikost schau hier nach: www.babyernaehrung.de/beikost_i.htm

ich würde auf jeden fall nicht nach 3 tage schon ans zufüttern denken, nicht alle wachstumschübe sind gleich, auch babys verändern sich. es hängt auch vom allgemeinzustand der kleinen auf, ob man sich so schnell sorgen machen muss. sind die windeln voll, gut nass? dass sie öfters zum trinken kommt in dem alter, finde ich ganz normal, vielleicht ist sie dabei die milchmenge steigern zu wollen.

ich hoffe unsere stilltante und ute schauen vorbei und helfen dir weiter.

liebe grüsse,
gabriela
 
Hallo´Brigitte,

meine kleine Tochter (17 Wochen) hat bisher trotz stillens!! nachts immer von 21.00 Uhr bis 8.00 Uhr geschlafen.
Seit 3 Tagen kommt sie um 0.00 , um 3.00 und um 6.00 Uhr. Richtig stören tut es mich nicht, aber mittlerweile plagen mich doch Zweifel (der Satz den ich eigentlich nie sagen wollte) - Reicht die Milch noch oder sollte ich zufüttern?
durch das nächtliche Stillen wird der Mehrbedarf angeregt. Ich würde mir ungefähr 5 - 7 Tage Zeit lassen vor der Entscheidung zu zufüttern. Schau mal hier www.babyernaehrung.de/wachstumsschub.htm

Halte einige ruhige Tage ein, Mittagsschläfchen nicht vergessen, und achte wieder vermehrt auf deine Ernährung. Kalorienzufuhr ist das A und O. Meist ist diese "Krise" in kurzer Zeit überstanden.

Der Zeitpunkt des zufütterns ist abhängig von deiner Beobachtung und dem Mehrbedarf Zufüttern ist in diesem Fall Löffelkost. ich denke um die Flasche brauchst Du dir im Moment keinen Kopf zu machen. Das klappt bestimmt auch weiterhin mit dem Stillen :jaja: Schon dich ein bisschen.

Liebe Grüße
Ute
 
Hallo,

ich konnte bei beiden Kindern beobachten, dass sie mit 8 bzw. 6 Wochen nachts durchschliefen. Das war toll, ich konte Kraft tanken. Doch mit ca. 5 Monaten war das bei beiden vorbei. Da begann für mich das nächtliche Stillen. Erst so zwei Mal in der Nacht, dann ging es wieder zurück auf einmal in der Nacht und dann mit knapp einem Jahr schliefen beide wieder durch.
Das war bei Tabea so und auch bei Lara. Bei Tabea hatte ich dann mit 6 Monaten mit der Beikost begonnen, bei Lara erst mit 7 1/2 Monaten (so lange wurden beide voll gestillt). Trotz unterschiedlicher Beikosteinführung gab es keine großen Unterschiede mit dem nächtlichen Durchschlafen.
Es war einfach so. Und falls wir mal ein drittes bekommen sollten, stelle ich mich wieder drauf ein, dass ich in den ersten Monaten schlafen darf und erst später nachts da sein muss. Bei anderen ist es grad umgekehrt.


Lieben Gruß und weiterhin ein harmonisches Stillen
Tati
 
Hallo,
ich würde mit 4 Monaten noch nicht zufüttern. ES wird ja von der WHO dringend empfohlen bis 6 Monate voll zu stillen.
Bei Annika war es ähnlich wie bei dir. Sie kam auch erst nach 3 Monaten öfters in der Nacht, hat sich aber bis heute leider nicht wirklich gelegt. Muss aber zu ihrer Entschuldigung sagen, dass das schon auch meine Schuld war bzw. ist, weil das Anlegen bequemer ist, als sie anders in der Nacht zu beruhigen. Bin aber gerade dabei das zu ändern, weil nun nervt es mich schon ein wenig. Aber ich denke, dass muss jeder für sich entscheiden.
Ich glaube aber nicht, dass sie munter wird weil sie hungrig ist, sondern weil sie meine Nähe braucht. Sie trinkt nämlich nicht wirklich viel und schläft dann gleich wieder ein. Bei mir hat mit dem Zahnen begonnen, dass Annika öfters munter wurde. Horcht sich bei dir auch nach Zahnen an, wenn sie die ganze Zeit die Hand im Mund hat und seufert!!
Liebe Grüße
 
Hallo Michaela,

ES wird ja von der WHO dringend empfohlen bis 6 Monate voll zu stillen
Das stimmt soo nicht ganz. Muttermilch ist die wichtigste Nahrungsquelle in den ersten 6 Monaten. Und wenn das Kind satt und zufrieden ist, wird empfohlen 6 Monate zu stillen.

Ein hungriges Kind darf und soll natürlich zugefüttert werden!

:winke: Ute

Das Kind im Mittelpunkt sehend und seinen natürlichen Anzeichen und Bedürfnissen Rechnung zu tragen - ist mein Beratungsmotto.
 
Hallo Ute!
Finde natürlich auch, wenn nicht anders geht muss selbstverständlich zugefüttert werden. Aber nur wenns gar nicht anders geht!!!! :D
Liebe Grüße
 
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