Dennis`Geburt 5 Wochen zu früh

Traumgirl

Dauerschnullerer
29. August 2002
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oh, da hat sie sich aber sehr vertan,
aber ihr habt ja gut geschaft! :bravo: :-o

bei mir hieß es in der ersten SS das Baby kommt zu früh, mind. 2-3 Wochen zu früh, sagte die FÄ immer, tja dann kamm sie 3 Tage zu spät :-? , deshalb stell ich mich jetzt lieber gleich drauf ein! :-o
 
A

anne1978

Am besten es kommt rechtzeitig.Glücklicherweise hätte ich eh nicht übertragen dürfen wg diabetes.Und die frühgeburt schützte mich vor einem kaiserschnitt,der 2 Tage später geplant werden sollte.Alles hatte also seine Richtigkeit. ICh wünsch dir schonmal das dein baby rechtzeitig kommt,märz ist wie gehabt ein toller monat zum entbinden,ich hatte den ersten sonnigen tag erwischt in diesem letzten winter und dann noch sonntag-alles perfekt!!! :D
 

Traumgirl

Dauerschnullerer
29. August 2002
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Warst du zuerst zwillingsschwanger?
Ja, das glaub ich auch das es alles seine Richtigkeit hat, so bist du ohne KS davon gekommen :bravo:
Ich bin jetzt schon in der 37.Woche, und wenns jetzt kommt ist es auch schon ok, weil das Baby auch schon über 3kg wiegt, aber ich stell mich einfach auf später ein, sonst mach ich mich nur verrückt!
Ich wünsche Dir auch noch alles Gute mit deinen Süßen! :-o
 
A

anne1978

Ja,es waren anfangs zwillinge,aber in der 7.ssw habe ich leider eins verloren. War echt scheiße.
Wenn du schon der 37.SSW bist,dann ists ja keine Frühgeburt mehr.ISt schon ganz gut. Dann auf alle Fälle schonmal alles gute für die entbindung :bravo:
 
J

Jannis2002

Hallo Anna;

Dir ist wohl nicht klar, wie es ist, wenn Kinder wirklich zu früh auf die Welt kommen, wenn sie an einem Haufen Schläuchen liegen müssen, Infusionen und laufend Blutabnahmen bekommen, wenn man unter Umständen monatelang neben dem Inku sitzen und sich Sorgen um sein Kind machen muss, weil es verschiedene Folgeerkrankungen infolge der Frühgeburtlichkeit hat und Behinderungen zu erwarten sind.

Frühgeborene leiden häufiger unter Gedeihstörungen und Esstörungen,
haben ein erhöhtes Risiko, eine Gehirnblutung zu erleiden;
haben nach längerer Intubierung häufig Lungenprobleme;
sind ohnehin meist wesentlich infektanfälliger als reifgeborene Kinder.......Da könnte man noch so unendlich viel aufzählen.

Im Schulalter fallen ehemals sehr kleine Frühgeborene signifikant häufiger durch Konzentrationsstörungen mit erhöhter oder verminderter Aktivität , Teilleistungsstörungen, Koordinationsstörungen; Sozialen Problemen auf.

Die Schwangerschaftsdauer von ca. 40 SSW hat ihren Sinn. Sie ist dazu da, dem Kind die Gelegenheit zu geben, die Reife zu erlangen, die es ihm ermöglicht, mit der elterlichen Fürsorge gut überleben und sich entwickeln zu können.
Von daher kann ich es nicht verstehen, wie man sich leichtfertig wünchen kann, dass sein Kind eher zur Welt kommt.

Tut mir Leid, dass ich jetzt so hart bin

Sophie
 

Traumgirl

Dauerschnullerer
29. August 2002
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Hallo Sophie,

ich finde Dein Beitrag passt nicht hierher, weil du da ganz sicher was total falsch verstanden hast!
Mir ist es klar was eine Frühgeburt für Folgen hat, da brache ich keine Belehrungen, sorry!!!!!
Ich habe mir NIE eine Frühgeburt gewünscht und das wünsch ich auch sonst keinem. In der Familie meines Mannes war eine Frühgeburt mit sehr schweren Folgen, daher kenn ich mich auch sehr gut damit aus!
Ich habe nur geschrieben, das ich mir ins geheim wünsche das das Baby etwas früher kommt, das heiß ca 2 Tage früher, ich hab aber auch geschrieben das ich mich auf später einstelle!!!!!
Außerdem bin ich jetzt auch schon in der 38.Woche und nicht in der 28!!!!!!!
Bitte sei mir nicht böse, ich glaub das du das einfach falsch verstanden hast, und ich hoffe das es jetzt damit geklärt ist!

Liebe Grüße
 
A

anne1978

Mir erscheint auch,sie habe da etwas falsch verstanden.Jedenfalls brahcte sie keine wirklichen Argumente vor für ihr Anliegen.Vor allem bist du ja echt schon 2 Wochen vor Termin,und die meisten Ärzte führen da geplante KS durch.Wäre also echt nicht schlimm.Hat sich bestimmt vertan.
 
J

Jannis2002

Hallo Anna und Anne;

ich muss Euch enttäuschen. Ich scheine nichts falsch verstanden zu haben, sondern meine das, was ich geschrieben habe, ernst.

Der Anlass dazu war meiner Meinung nach schon gegeben, Anna: Du hast schliesslich auf den Geburtsbericht einer Frühgeburt (wenn auch einer späten Frühgeburt) geantwortet, hast zwar geäussert, dass Dich so was erst mal erschrecken würde, aber dass du Dir trotzdem eine etwas zu frühe Geburt wünschst. Genaue Zeitangaben, wie viel früher Du Dir die Geburt wünscht hast Du nicht gegeben.
Ausserdem hast Du als Entbindungstermin Ende März angegeben, demnach könntest Du höchstens in der 37. SSW, wahrscheinlich in einer niedrigeren SSW sein. (da ich Deinen Mutterpass aber nicht kenne, weiss ich nicht, wo jetzt hier genau der Fehler liegt)

Tut mir Leid, solche Statements wie diese (von wegen sich eine frühere Geburt wünschen) bringen mich tierisch auf die Palme, auch wenn Du persönlich, Anna es nicht so ganz krass formuliert hast. Trotzdem vermitteln solche Aussagen, dass diejenige, die so was sagen, nicht genügend wertschätzen, was für ein grosses Geschenk es ist, eine SS bis zu Ende austragen zu können. Klar wünscht sich niemand ein schwerkrankes, behindertes Frühchen, aber so eine Schwangerschaft ist ja auch soooo anstrengend, ist doch praktisch, wenn die Kinder eher herauswollen. Aber bitte nur so, dass keine Probleme zu erwarten sind. Also bitte 37. SSW, und 2900 g ohne irgendwelche Anpassungsprobleme. Das wär klasse.
Vielen ist es einfach nicht bewusst, wie viel Glück sie haben, wenn es so läuft, wie sie es sich wünschen und äussern dann lapidar irgendwas und verletzen damit unter Umständen sogar andere Leute. Dabei gehe ich nicht davon aus, dass Du das verletzend gemeint hast, kommt aus einer anderen Perspektive unter Umständen so an (ohne hier Partei für alle Frühcheneltern beziehen zu wollen, auch hier sind die Persönlichkeiten, Umstände der Geburt, Verhalten des Umfeldes, die Entwicklungsgeschichte und Prognose des Kindes sehr unterschiedlich, so dass man hier nicht von einer einheitlichen Erlebnisweise - wie das ja eigentlich immer so ist - sprechen kann).

So, noch zur Info: mein Sohn ist zwar ein sehr kleines Frühchen, hat aber insgesamt eine gute Prognose. Wir haben sehr viel Glück gehabt, und das ist mir sehr bewusst, und dafür bin ich sehr dankbar. Wir haben auch nicht so eine massive Leidensgeschichte wie viele andere extreme Frühchenfamilien hinter uns. Aber mir ist klar, dass das auch bei uns so hätte sein können und reagiere daher empfindlich auf Leute, die sich so äussern, als wäre ihnen nicht klar, wie gut sie es haben.

Und dann trifft frau doch mit ziemlicher Regelmässigkeit auf andere Frauen, die im Rahmen ihrer SS und Entbindung alles sooo grauenhaft finden: die unbedingt vorher einen Kaiserschnitt haben wollen, weil ihnen ihr Rücken wehtut, die sich schon zwei Monate vor ET wünschen, dass das Kind endlich bald draussen ist, die jammern, weil sie einen KS hatten oder vor der Geburt jammern, dicke Beine zu haben.......
Andere Frauen liegen Wochen vor der Geburt im Krankenhaus, dürfen sich kaum drehen, weil dann die Herztöne der Kinder schlechter werden, bekommen x mal am Tag Blut abgenommen, verbringen unter Umständen sogar Ewigkeiten auf der Intensivstation, weil sie kurz davor sind, hops zu gehen und weil das Kind möglichst lange im Bauch bleiben soll.
Merkt Ihr die riesen Unterschiede?
Die Frühcheneltern wissen ihr Glück meistens zu schätzen, die anderen Eltern z.T. eben auch nicht. Und das macht mich wütend.

So, Anne: waren das die Argumente, die Dir gefehlt haben?

Mir ist auch klar, dass ich bei diesen Worten an den meisten Leuten anecke und dass ich mir vermutlich einen Wolf schreiben kann, ohne dass viele das, was ich damit meine, verstehen. Sie leben halt mit einem komplett anderen Erfahrungshintergrund.

Tut mir Leid, dass ich so giftig bin, ist grundsätzlich nicht meine Art, aber ich muss das jetzt genau so loswerden.

Gruss von Sophie