Allergie auf Milben/Hausstaub/Haustaubmilben

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Tigerentchen2110

Rollige Erbse
25. Februar 2011
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Hi!

Wir waren wegen nem ominösen "Belag" der ähnlich wie Milchschorf aussieht beim Hautarzt der dann gleich nen Allergietest per Blutabnahme gemacht hat. Ergebnis ist das Sohnemann hochgradig auf Milben und Hausstaub bzw Haustaubmilben allergisch ist. Was mich wundert ist das sämtliche Gräser/Pollen usw. negativ waren denn er hat vermehrt im Frühjahr/Sommer ne Laufnase ohne erkältet zu sein und auch mal ne Weile ne ganz komische Reaktion am Auge. Auf ne Allergie wollte ich ihn eh testen lassen denn er bekam wegen der Ringelröteln im Sommer Cetirizin und dadurch ging das immer wieder auftretende "Matschauge"weg. Aber kann das auch den Belag auf der Kopfhaut erklären? Dagegen hatte er ein spezielles Shampoo bekommen, eigentlich wohl ein Schuppenshampoo. Und was tut man so generell gegen obige Allergie? Kann damit auch seine generelle Anfälligkeit und das immer wieder aufsammeln von Streptokokken zusammenhängen? Naürlich müssen wir eh nochmal zum Arzt aber ich dachte ich frag hier mal nach Erfahrungen. Seltsam finde ich auch das das alles zwar letztes Jahr in der alten Wohnung auch schon vorhanden war aber nach unserem Umzug vermehrt auftrat was uns auch schon an was psychosomatisches denken ließ.

LG Julia
 
Steffi14

Steffi14

Emotionsknödel
11. März 2005
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Rheinland
Hallo Julia,

wir haben hier drei Hausstaub-Allergiker, nur mein Sohn hat nichts. Mein Mann und meine Tochter haben es schlimm, wobei schlimm relativ ist. Ich finde, dass die normalen Allergien (Tierhaare und "Heuschnupfen") einen mehr ausbremsen.

Ich empfinde es nicht als so sehr störend, wir wissen, was wir zu tun haben. Häufig Staub saugen, häufig Betten beziehen (schaffe ich nicht ohne Schniefnase), nur Allergie-Plumeaus und Kissen, also keine Daunen etc.

Von der Krankenkasse haben wir spezielle Schonbezüge für die Matratze bekommen. Sie umschließen die Matratze wie ein Kopfkissenbezug, bevor das Laken darüber kommt. Die haben wir aber nicht so lange benutzt, weil das immer ein Riesentheater mit dem Waschen und Neubeziehen war.

Wenn es mal ganz schlimm ist, helfen die Antihistaminika, aber das ist eher selten der Fall.

Für den Anfang ganz wichtig: Die größten Staubquellen suchen (Stofftiere etc.) und einmal alles gründlich reinigen.

Aber vielleicht klappt das auch alles ganz gut, weil wir nicht hochgradig allergisch sind. Da gibt es sicherlich andere Kaliber.

Ich habe übrigens nicht die Erfahrung gemacht, dass einer von uns infektanfälliger ist.

Das bewegt sich alles im normalen Rahmen. Wenn ein Virus umgeht, dann kriegen wir ihn oder eben nicht. Aber eine Häufigkeit an Streptokokken gab es hier nie. Also bislang nicht. (Und wir wissen schon lange von der Allergie...)

Ach, was mir noch einfällt: Bei mir und meiner Tochter ist es deutlich besser geworden, als wir eine Desensibilisierung haben machen lassen. Mein Mann glaubt an so was nicht und schnieft manchmal immer ganz schön rum.

Hilft Dir das irgendwie weiter?
 
Redviela

Redviela

nomen est omen
Mitarbeiter
Moderatorin
11. Oktober 2011
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Crailsheim
Ich merke es, wenn ich einige Tage ohne Encasing schlafe und finde es überhaupt nicht umständlich. Das muss man ja nicht jedes Mal beim Bettwäschewechsel waschen. Auf dem Sofa habe ich eine Allergikerwolldecke. Wichtig ist für mich ein Staubsauger mit gutem Filter und Staubwischen mit einem leicht feuchten Tuch, damit kein Staub aufgewirbelt wird. Wir haben keinen Teppich in der Wohnung.
Im Frühjahr habe ich auch stärkere Probleme. Da ich auch bei einem zweiten Test vor drei Jahren nur auf Hausstaubmilbe reagierte, vermute ich, dass das eher an der mechanischen Reizung durch mehr Blütenstaub bei meinen eh schon gereizten Augen liegt.