ab wann Kirschen - @Ute - und warum eigentlich kein Wasser?

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Toms Mami

Hallo Ute,

beim Pfingstfest hat unsere Familie überlegt, ob mein Neffe, jetzt 11 Monate schon Kirschen essen darf (keine Allergien in der Familie)?

Und daran schloss sich unser aller Frage an, warum eigentlich kein Wasser hinterher getrunken werden darf? Es soll Durchfall geben, aber warum eigentlich? Oder gehört das in den Bereich Ammenmärchen?

(Ausprobiert wurde: Neffe + Kirschen - Wasser :) )

Viele Grüße,

Gabi
 
hallo gabi,

ich kann dir nicht wissenschaftlich erklären was es damit auf sich hat, ich kann dir nur aus eigener erfahrung bestätigen dass es stimmt :-D ich bekam als kind oft durchfall weil ich kiloweise aprikosen oder kirschen vom baum ass und hinterher wasser trank. irgendwie gärt alles zusammen im darm und es führt eben dazu. wenn flavia verstopfung hat, bekommt sie eine trockene pflaume und ein glas wasser hinterher :->

...und wenn du testen willst ob es ein ammenmärchen ist, probiere es einfach aus :-)

liebe grüsse,
gabriela
 
Früher hatte der Rat kein Wasser hinterher zu trinken Berechtigung. Die hygienischen Zustände waren nicht so gut, so dass es zu Magengrummeln und Blähungen kam.
Da aber heute Wasser und Kirschen einwandfrei sind, fällt der Grund Bakterien weg.
Eigentlich sollte man keine Probleme bekommen und ich hatte auch nie welche.
Ruth
 
Da aber heute Wasser und Kirschen einwandfrei sind, fällt der Grund Bakterien weg

die wasserqualität ist ganz bestimmt besser, aber die qualität der kirschen möchte ich mal anzweifeln (es sei denn, bio). was da alles gespritzt wird damit die früchte auf dem baum nicht verfaulen, oder auf den weg zum supermarkt... wie die sorten hochgezüchtet werden, damit sie weniger anfällig sind und mehr ertrag bringen... ich glaube dass die kirschen in opas garten viel gesünder waren, trotz bakterien und obwohl ich sie nie gewaschen habe vor dem essen :-D

mich interessiert schon utes meinung dazu, ob das wirklich humbug ist mit dem steinobst und das wasser :???:

liebe grüsse,
gabriela
 
Also ich kenne es so, dass Wasser deshalb nicht gegeben wird weil die verschluckten Steine sonst quellen können .........

Ich trinke zu jedem Obst Wasser verschlucke auch keine Kerne :wink:

:-o Grüße
 
Also, ich habe mal gegoogelt und bei http://www.erzeugermarkt.de/ eine Lösung gefunden.
Die Mahnung, nach dem Genuss von Steinobst kein Wasser zu trinken ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass in früheren Zeiten unser Trinkwasser eine schlechtere Qualität hatte als es heute der Fall ist. Es enthielt damals nämlich deutlich mehr Keime. Da auf der Schale von Obst ebenfalls viele Keime und Hefepilze sitzen, besteht die Möglichkeit, dass diese zusätzliche 'Belastung' für den Körper manchmal "zu viel" wird, so dass als Folge der Magen rebelliert.
Bleibt die Frage, warum diese Warnung nur bei Steinobst ausgesprochen wird. Hier hilft die Physik etwas weiter: Steinobst ist meist relativ klein, besitzt aber eine große Oberfläche, auf der prozentual mehr Keime platz haben als auf anderen Obstsorten. Dadurch werden schlich mehr aufgenommen.

Antal Bognar von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung in Karlsruhe hält es für möglich, dass die Hefen auf der Obstschale bei einem zu hohen Verzehr (mehr als 0,5 kg - 1 kg) für eintretende Gärungsprozesse verantwortlich sein könnten, die dann als Folge Bauchschmerzen hervorrufen. Durch das zusätzlich getrunkene Wasser wird die Konzentration der Magensäure herabgesetzt und damit die Schutzwirkung der Magensäure gegen das Wachstum von Mikroorganismen gemindert.

(Michael Kindt)

Somit hatte Sumsel gar nicht mal so unrecht
 
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