Wie wichtig ist der Nachmittagsbrei???

Dieses Thema im Forum "Ernährung ab dem 1. Geburtstag ins Kleinkindalter" wurde erstellt von Marie, 20. Februar 2009.

  1. Grüß Euch!

    Ich bin 29 und Mama von 2 Kindern (Mädchen bald 8 Jahre alt und 9 Monate alten Sohn).

    Der Kleine macht mir etwas Sorgen- er hat so selten Hunger.

    Zur Vorgeschichte:
    - geplanter KS in der 38. Woche (Gestationsdiabetes, Asthma, Eklampsie bei der Geburt der Großen)
    - Geburtsgewicht: 3660 g, 52 cm
    - voll gestillt bis 6 Monate (aller 3 1/2 Stunden, Stilldauer ca. 40 min), danach wollte er von einem Tag auf den anderen nicht mehr, nur Wasser (mit etwas Saft)
    - inzw. ham wir eine Milchnahrung gefunden, von der er 2mal tgl. (nach dem Aufwachen und nachts) etwa 120 ml trinkt
    - mittags ißt er ein 190 g Gemüsegläschen
    - abends Milchbrei mit etwas Birne.

    Sonst nix. Dazwischen trinkt er nur Tee, Wasser oder Wasser mit etwas Saft (3 Flaschen á 270 ml).
    Muß dazu sagen, daß er eine (wohl angeborene) Nierenerkrankung hat und sehr viel trinken MUSS. Sonst kriegt er ne Sonde, um die Flüssigkeit zuzuführen, da die Niere sonst noch schlechter wird. Mir ist schon klar, daß durch das viele Trinken der Bauch voll sein wird, aber...

    Ist der Nachmittagsbrei (also Getreide-Obst) wirlich notwendig? Oder nur, wenn das Baby auch Hunger hat?
    Er wiegt jetzt knapp 8 Kilo bei 75cm Größe.
     
  2. N.i.c.o.l.e

    N.i.c.o.l.e Buchdealer

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    AW: Wie wichtig ist der Nachmittagsbrei???

    Hallo erstmal und herzlich willkommen hier bei uns :)

    Ob der Nachmittagsbrei wichtig ist wissen andere bestimmt besser als ich,ich kann nur sagen das ich unserer Tochter in dem Alter nachmittags viel Banane und Keks/Dinkelstangen und sowas angeboten habe aber auch selbstgemachtes Apfel/Bananenmus oder halt auch ein Gläschen mit Fruchtbrei.
    Ich finde in dem Alter es doch noch recht lang die Zeit von Mittag bis Abend nur mit trinken zu überbrücken.


    Ich kann dir auch sehr die Seite unserer Forumscheffin Ute empfehlen die hat mir bei Unsicherheiten immer sehr geholfen...vielleicht findest du da was passendes für euch.

    http://www.babyernaehrung.de/Beikost-I/milch-getreide
     
  3. AW: Wie wichtig ist der Nachmittagsbrei???

    Danke für Deine Antwort, Nicole!

    Er mag keine Obstgläschen, auch keine Kekse (hat noch keine Zähne, sabbert aber schon seit 6 Monaten enorm) oder selbst gekochte Obst-Getreide-Breie.

    Er ißt auch erst zw. 13 und 15 uhr Mittagessen. Vorher dreht er nach 2 Löffeln den Kopf weg.
    Wenn zw. den Mahlzeiten nicht 6 Stunden Pause sind, brauch ich´s gar nicht erst versuchen mit füttern.
    Ich mach mir halt Sorgen, ob er so genug Nährstoffe kriegt...

    Obst akzepziert er ausschließlich im Milchbrei. Und auch da verzieht er beim 1. Löffel die Schnute. Der Fleisch-Gemüse-Brei wird eher angenommen.

    Die Seiten von Ute hab ich mir grad durchgelesen (danke, für den Link). Das deckt sich mit dem, was ich von der Großen in Erinnerung hatte. Die hat nicht gegessen, sondern eher gefr...! Da konnt ich von allem die doppelte Portion kochen, damit sie satt wird.
     
  4. lulu

    lulu Königin der Nacht
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    AW: Wie wichtig ist der Nachmittagsbrei???

    Geschmack scheint ja das eine Problem zu sein. Hast Du schon Hirse und Hafer probiert? Fuer meinen Geschmack sind das die leckersten Getreidesorten fuer OGB. Beim Obst koenntest Du mal Pfirsich oder tiefgefrorene Bio-Beeren versuchen. Himbeeren und Heidelbeeren *schmack*. Die besten OGB Rezepte, die ich in Erinnerung habe sind Hirse-Himbeere-Sahne (statt Oel oder Butter), Hafer-Heidelbeere-Mandelmus (statt Oel oder Butter) oder Hirse/Hafer-Apfel+Banane-Mandelmus.
    Alternativ zum OGB kann man auch einen GGB (Gemuese-Getreide-Brei) anbieten. Einfach den Obstanteil durch die entsprechende Menge aus einem Gemueseglaeschen ersetzen. Manche Kinder ziehen das einfach vor.

    Ich wuerde versuchen eher gegen 13 oder spaetestens 14 Uhr Mittag zu geben und dann zwischen 16 und 17 Uhr zumindest eine halbe Portion OGB oder GGB. Schau mal, ob er Dir eine kleine Snackmahlzeit abnimmt.

    Das Obst im Milchbrei kannst Du getrost weglassen. Damit musst Du ihn nicht mit suess "quaelen", wenn er es lieber schlicht haette.

    Lulu :winke:
     
  5. AW: Wie wichtig ist der Nachmittagsbrei???

    Hirse und Hafer hab ich schon im Abendbrei probiert.
    Da ißt er es gerne.
    Aber nur mit Obst u. Öl (ich werd das mit der Sahne mal ausprobieren!) ißt er es nicht.
    Den Abendbrei hab ich nach ein paar vergeblichen Versuchen auch 2 Monate nur mit Gemüse (Karotte/Mais oder Pastinake) verfeinert.
    Inzwischen akzeptiert er auch Bananen- oder Birnenmus im Milchbrei.

    Daß Babys unter 1 Jahr Mandelmus essen dürfen, wußte ich gar nicht. Danke für den Tip! ich probiere es mal aus.

    Beeren kommen bei ihm nicht so gut an. Papa hat ihm Freitag das Wasser in der Flasche mit Apfel-Himbeer-Saft versüßt. Er hat einen total wunden Po davon bekommen. Da bin ich nun lieber vorsichtig.

    Kommt da nicht das Vit. C zu kurz?

    Das hab ich auch schon versucht. Dann ißt er die Milchbrei-Portion frühestens 22 Uhr. Zur Zeit ißt er den Milchbrei zw. 19:30 und 21 Uhr (je nachdem wann er Mittag gegessen hat): 20 g Hirse + 200ml Milch + 1 Tl Butter + 6 Tl Birnenmus.
    Das schafft er dann auch.

    Weil der Kleine Mann sich bei mir (Nebenhöhlenentzündung, Bronchitis) angesteckt hat, fahren wir nachher zum Kinderarzt. Dann werd ich den mal mit meinen Fragen nerven...;)

    Danke für Deine Antwort, lulu!
     
  6. lulu

    lulu Königin der Nacht
    Moderatorin

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    AW: Wie wichtig ist der Nachmittagsbrei???

    Um das Vitamin C würde ich mir erst mal keine Sorgen machen (schau mal auf die Nährstoffanalyse der Milchnahrung).
    Mandeln gehören zur Familie der Rosengewächse und sind weniger allergen als die anderen Nusssorten. Daher kannst Du Deinem Sohn ruhig schon Mandelmus als Fettspender in den OGB rühren. Echt leckerer als Öl.
    Würde er auch bei einer halben Portion OGB erst abends so spät wieder hungrig werden? Um 22:00 Uhr noch füttern wäre mir auch zu spät.

    Meine Jungs hatten auch zwischen Frühstillen und Mittagessen fünf bis sechs Stunden Pause, aber dann wurden die Abstände zwischen den Mahlzeiten deutlich kleiner. Ca. 6:30 Uhr, 12:00 Uhr, 16:00 Uhr und 19:00 Uhr.

    Lulu :winke:
     

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