Was nimmt Mama "gerne" auf sich für Kinder?

Dieses Thema im Forum "Erfahrungsaustausch" wurde erstellt von christine, 15. Januar 2004.

  1. christine

    christine Weltreisende

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    Hallo!!!!

    Ich habe gestern folgende Umfrage gelesen von vorigem Jahr, fand ich total interessant, was Ihr damals so geschrieben habt. Mich würde ja mal interessieren, ob Ihr Euren Vorsätzen treu geblieben seid, sei es, keine Kids mehr zu bekommen oder nochmal zuzulegen. Bei einigen hat sich ja was getan in der letzten Zeit, da kam ein neues Geschwisterchen!

    http://www.schnullerfamilie.de/forum/viewtopic.php?t=5296&amp:winkytongue:ostdays=0&amp:winkytongue:ostord

    Ich beschäftige mich zur Zeit damit, wie viel man auf sich nehmen will als Mama, um Kinder zu bekommen.

    Ich hab ne Hüftdysplasie, die mich in beiden Schwangerschaften sehr geplagt hat, die Bänder haben sich gelockert und daher waren die
    Schmerzen doch teilweise immens. Ich hab mich darauf eingestellt beim zweiten Mal und konnte das daher doch besser überleben als ich vorher dachte.

    Ich konnte ungefähr ein halbes Jahr das Haus kaum verlassen und hab im Haushalt so gut wie nichts machen können, damit meine ich nichts außer Kind versorgen , mich duschen, Tisch decken aber nicht abräumen usw. Mit Julia, die damals ein Jahr war, ist ab und zu die Haushaltshilfe raus , sonst kam sie nicht an die frische Luft!

    Jetzt ist alles wieder viel besser wenn
    auch noch nicht super gut. Ich kann noch nicht wirklich schnell laufen
    (womit ich nicht joggen meine, sondern nur leichtes Rennen), und zügig
    gehen auch nur kurze Zeit, dann bekomme ich Schmerzen . Und jetzt sind fast 9 Monate rum seit der Geburt!

    Durch das ständige Tragen der Kinder und Schieben von Kinderwagen mit
    Kiddyboard hab ich seit dem Sommer große Probleme habe mit den Hand- und Armgelenken und Schulter,Überanstrengung durchs Tragen (mein Kind ist sehr schwer gewesen als Säugling) und kann daher den Haushalt nur stückchenweise machen.

    Bevor das mit den Armen anfing im Sommer hatte ich ständig seit der Geburt Milchstaus und Brustentzündungen, da war ich auch so viel lahmgelegt und mußte mich pflegen, da war ich auch total eingeschränkt, hab dann auch aufgehört mit stillen, weil ichs einfach nicht gepackt habe.

    Tja, meine Leidensgeschichte ;-), meistens kann ich damit gut umgehen, aber manchmal stinkts mir doch gewaltig, das geht ja jetzt schon seit Sommer 2001, wo ich mit Julia schwanger war und die Hüfte angefangen hat zu spinnen. Vielleicht wär mein Beitrag auch im Kummerkasten besser aufgehoben, weiß nicht.

    Ich denke so, wenn überhaupt noch ein Kind, dann erst in ein paar Jahren. Ich weiß ja, daß eine weitere SS genauso verlaufen würde , ich weiß, was auf mich zukäme, wär ich bereit dazu? Und auch das danach..........würde ich das nochmal wollen? Ein Kind,das nur getragen werden will, bis man nicht mehr kann und noch Monate später Halbinvalide ist?
    Von der Geburt ganz zu schweigen, die hindert ja wirklich manche daran, nochmal schwanger werden zu wollen, meine waren doch ganz ok im Nachhinein.

    Hört sich hart an, aber na ja, wie denkt Ihr denn darüber? Wie gesagt, was würdet Ihr auf Euch nehmen, um nochmal ein Kind zu bekommen?

    Bin gespannt

    Christine
     
  2. Hallo,

    man das hört sich ja echt nicht gut an. :( Ich hoffe dein Zustand bessert sich.

    Bei mir stellt sich die Frage gottseidank nicht, weil ausser ein paar kleinen Wehwechen wirklich alles super gelaufen ist.

    Aber ich kenne da einen Fall wo ich denke, das war wohl eindeutig zuviel.

    Die Frau hatte bei jeder SS enorme Probleme mit Wassereinlagerungen und mit dem Herz, es war schon bei der 2. SS recht gefährlich für Mutter und Kind. Sie hatte 2 gesunde Jungs 2 und 4 Jahre alt und die Ärzte sagte ihr sie darf nie wieder Schwanger werden, da vermutlich beide das nicht überleben würden.
    Sie wollte aber unbedingt noch ein Mädchen haben, stze ohne wissen des Mannes die Pille ab und wurde Schwanger. Die Ärzte und der Mann wollten das sie abtrieb, nichts zu machen.

    Die Hälfte der SS verbrachte sie im KK.
    Bei der Geburt ihrer gesunden Tochter starb sie an Herzversagen.

    Der Vater tat mir so dermaßen leid, er hat unheimlich gelitten, seine Arbeit aufgegeben um für die drei Kinder da zu sein.

    Ich denke die Frau hätte ein wunderschönes Leben mit ihren 2 süßen Jungs haben können ......... und starb mit 34 Jahren.

    Traurige Grüße Corinna
     
  3. Kathi

    Kathi Dino

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    Hallo,

    wir nehmen stark an, dass Timmi ein Einzelkind bleibt.

    Wir haben etliche Jahre vergebens geübt. Dann hat´s geklappt, aber Fehlgeburt in der 9. Woche. Dann wieder geübt, dann mit Hilfe schwanger geworden (Insemination). Zum Glück hat es beim 2. Versuch geklappt, aber wir möchten das Ganze nicht noch einmal durchmachen. Die psychische Belastung war sehr groß, zumal ich im Job sehr eingespannt war und es natürlich keinem auf die Nase binden wollte, dass ich mich einer Kinderwunschbehandlung unterziehe. Außerdem sind ja jetzt auch die Rahmenbedingungen wg. der sog. Gesundheitsreform anders. Dann habe ich ca. 1,5 Wochen nach Entbindung eine sehr heftige Schwangerschaftsdermatose bekommen, die ca. 7 Wochen andauerte und mich um das Erlebnis Stillen brachte. Und nach Auskunft der Ärzte kann es bei der nächsten Schwangerschaft schon rechtzeitig dazu kommen.

    Wir sind glücklich, ein gesundes und munteres Kind zu haben und überlegen uns wirklich, ob wir das Schicksal noch einmal herausfordern.

    Wenn es beim Üben klappen sollte, dann würden wir uns freuen, aber wir würden es nicht noch einmal mit Kinderwunschbehandlung versuchen wollen. (Obwohl ich ja wegen des Stillens ja gerne noch mal möchte.)

    Liebe Grüße
    Kathi
     

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