Uterusatonie und Dammschnittprobleme

Dieses Thema im Forum "Hebammensprechstunde" wurde erstellt von Viola, 15. Oktober 2008.

  1. Viola

    Viola Unschuldsengelchen

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    Hallo,

    ich habe mich nach meiner letzen SS die 9 Monate lang schlimme Nebenerscheinungen hatte und gekrönt wurde, durch eine schlimme Phase nach der Entbindung (Uterusatonie) nun dafür entschieden, es erneut zu versuchen, mich zu trauen, wieder schwanger zu werden. Aber vorher hab ich noch Fragen, die mir mein FA nicht zufriedenstellen beantworten konnte und auf deren Antwort ich im Net noch nicht richtig gestoßen bin. :(

    Bei der Entbindung ging medizinisch alles gut, bis auf die PDA, die die Wehen verlangsamte und man Wehentreibende Mittel geben mußte. Nicht tragisch fand ich. Nach der Entbindung hatte ich wohl eine Uterusatonie, die fast zu spät erkannt wurde, ich bin fast dran verblutet.
    Mein FA meinte, die Wahrscheinlichkeit wäre gegeben, dass das wieder passieren könnte. Im Net fand ich verschiedene Antworten.
    Wie wahrscheinlich ist es denn nun bei einer 2en Entbindung, dass es wieder passieren kann? Hoffe eine Antwort zu finden.

    Dann hatte ich den FA gefragt, woran es liegt, dass ich noch heute, 4 Jahre nach der Entbindung Schmerzen am geschnittenen Damm habe, hauptsächlich wenn ich meine Tage habe und vor dem Verkehr. Er meinte das könnte - irgendein französicher Ausdruck- sein, wenn es das wäre, würde das mit einer erneuten SS weggehen. Was könnte er gemeint haben. (Da er in Eile war und zu einer Entbindung gerufen wurde, konnte ich nicht nachfragen)
    Muß ich ansonsten damit rechnen, dass der Damm mich während einer neuen SS umbringt oder spätestens nach der Entbindung noch schlimmer wird? Zu sehen ist am Damm nix, keine Entzündung usw....weh tut er trotzdem in den genannten Phasen, denke bei "Durchblutung".

    EDIT: Außerdem hatte ich nach der Entbindung noch einen "Blutquagel" (Blutklumpen) nannte man es, der mir durch einen FA manuell entfernt werden mußte. Das war auch schmerzhaft und traumatisch. Wodurch könnte der entstanden sein und kann das wieder passieren in Folge der Uterusatonie?

    Hoffe Antworten auf meine Fragen zu erhalten. Danke :bussi:

    :winke:
     
    #1 Viola, 15. Oktober 2008
    Zuletzt bearbeitet: 15. Oktober 2008
  2. smartemaus1

    smartemaus1 Familienmitglied

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    AW: Uterusatonie und Dammschnittprobleme

    Hallo Viola!

    Ich hatte nach der Geburt der Zwillinge auch eine Uterusatonie, die aber dank des Kaiserschnitts schnell erkannt wurde. Trotzdem habe ich danach stark geblutet, und nach kurzer Zeit nur noch einen Hb- Wert von 5,6, was eine Gabe von insgesamt 4 Blutkonserven nach sich zog :umfall: . Der Kaiserschnitt war um 20.30, bis ich aus dem Kreissaal auf Station verlegt wurde, dauerte es bis zum nächsten Morgen, 9.30 Uhr. Mein Fa meint, es könnte wieder passieren, ich solle das im Kreissaal bei der Anmeldung sagen, damit man sich darauf vorbereitet, zwecks Medikamente ( ich möchte in einem anderen KH entbinden diesmal).
    Auch meine Hebamme sagt, es kann, muß aber nicht so sein.

    Zwecks Dammschnitt kann ich Dir nicht weiterhelfen, da ich ja einen KS hatte. Aber ich kann Dir sagen, keine SS ist wie die andere und obwohl ich letztes Mal Zwillinge hatte, so war doch die ganze SS anders und weniger beschwehrlich ( ich erwähn mal nicht, daß ich mittlerweile 30 bin :hahaha: ).

    Lg Martina
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    Krümeline 12/08
     
  3. Viola

    Viola Unschuldsengelchen

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    AW: Uterusatonie und Dammschnittprobleme

    Danke Martina,

    ich hatte einen Wert von 6,2 und bekam auch 4 Blutkonserven :umfall: Ich lag noch ne Woche im KH mit ständigen Ohnmachtsanfällen und schlimmen Schmerzen (die ich übrigens noch Monatelang hatte). Ich hab mich damals gefragt, bei welchem Wert man wohl nix mehr hätte ausrichten können, so um 6 ist ja schon ziemlich hart :umfall: Eine auf der Intensivstation sagte mir, ich hätte Glück gehabt, ich wär fast gestorben am Blutverlust....
    Ich hab mich gefragt ob ich beim nächsten Mal einen KS haben möchte, ob das vlt "angenehmer" werden wird :rolleyes: Würdest du sagen, dass dein KS dir im Nachhinein sehr Probleme bereitet hat?

    Zumindest ist es schön wenn man sich mit jemandem austauschen kann, der sowas erlebt hat, ich fand es sehr schlimm, vor allem weil man es erst so spät merkte und ich dachte, ich würde sterben, wenn mir nicht bald einer glaubt...:(

    :winke:
     
  4. Casi

    Casi Quak das Fröschlein

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    AW: Uterusatonie und Dammschnittprobleme

    :winke:

    Entbindung von Nr. 1 war problemlos, geschnitten wurde ich damals aber dennoch..:ochne: Die Narbe tut jetzt auch ab und an noch weh..ist halt ne Narbe.. Gestört hat sie mich bei den anderen Entbindungen aber nicht und es wurde auch nicht auffällig..

    Entbindung Nr. 2 war völlig problemlos, schnell und unkompliziert.. Schwupps da war sie :rolleyes: (11.05 Uhr losgefahren Richtung Klinik..Geburt 12.10 Uhr..*g*)


    Entbindung Nr. 3 war einfach nur schrecklich.. Viel zu schnell..und dann kam die Nachgeburt nicht..:( Hebamme zog und war blutüberströmt..danach weiß ich nichts mehr, ich war ohnmächtig durch den Blutverlust.. Ich bin sofort in den OP gefahren worden.. Sohnemann wurde von meiner Freundin betüttelt..ganze 2 Stunden lang..*g*

    Alles in allem kann man also keine Geburt über einen Kamm scheren.. Solange keine bekannten Krankheiten vorliegen solltest Dich einfach "tragen" lassen..:rolleyes:

    Ach so einen Blutklumpen hatte ich auch bei Lotti.. Ich bekam Spritzen zur besseren Kontraktion und Durchblutung der Gebärmutter.. Da bilden sich wohl, wenn die achwehen (aua) nachlassen in Ausnahmefällen richtige Blutklumpen (Wenns Blut zu schnell gerinnt und zu lange drinnenbleibt..) die eventuell wenn sie zu groß sind manuell abgelöst werden müssen..
     
  5. smartemaus1

    smartemaus1 Familienmitglied

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    AW: Uterusatonie und Dammschnittprobleme

    Also ich fand den Kaiserschnitt eigentlich nicht so schlimm. Schlimmer war die Tatsache, daß es eben dann doch zum Kaiserschnitt kam, nach 18 Stunden Wehen und dann Geburtsstillstand. Da hatte ich lange mit zu kämpfen, ich hatte schon gewisse Versagensgedanken, hatte mich eben zu sehr auf eine natürliche Geburt versteift. :piebts:

    Ich hatte schon auch Probleme ( Schmerzen, Oedeme durch ein Nierenversagen, dadurch eine minimale Wundheilungsstörung), aber es kommt eben auch auf die Einstellug an. Ich kam um 9.30 Uhr aufs Zimmer, 10 min später stand ich im Bad, hab mir den Katheter entfernen lassen und meine Kinder aus dem Kinderzimmer geholt. Mir war es wichtig, meine Kinder von Anfang an zu versorgen und habe deshalb schon auch mal auf ein angebotenes Schmerzmittel zurückgegriffen. Meine Zimmernachbarin hatte auch einen Kaiserschnitt, nahm generell keine Schmerzmittel, klingelte aber zu jedem Lagewechsel oder wickeln ihres Kindes. Sie wollte natürlich auch ein bißchen Aufmerksamkeit. :bruddel:

    Sollte ich diesmal "normal" entbinden ( was ich gerne würde), kann ich Dir den Unterschied sagen, aber ich weiß ja nicht, ob das diesmal besser klappt. Ich hoffe sehr. Aber wie Casi schon sagte, jede Geburt ist anders. :zeitung:

    Wenn es in Deiner Vorgeschichte schon eine Atonie gab, wird man bei einer weiteren Geburt natürlich eher darauf achten. Ich bin ja selbst Krankenschwester und kenne mich deshalb ein bißchen mit den Gepflogenheiten in Krankenhäusern aus, man wird dann auch schon frühzeitig Blutkonserven zumindest auf Abruf bestellen. Aber das sind dann Sachen, die man ja bei der Anmeldung im Kreissaal besprechen wird. Ansonsten hat man ja auch die Möglichkeit, in einer großen Klinik zu entbinden. Die sollten auf sowas ja eh vorbereitet sein.

    Ich hab jetzt noch 7 Wochen bis zum Termin und bin mal gespannt, wie diesmal alles so wird. Sowohl mein FA, als auch meine Hebamme sind zuversichtlich, daß alles gut laufen wird. Aber dazu dann wenns soweit ist, bzw. war.....


    Lg Martina
    ---------------------
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  6. Heidi

    Heidi coole Mama

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    AW: Uterusatonie und Dammschnittprobleme

    Hallo,

    Bei Niiklas hatte ich auch eine Atonie ll Grades.

    Meine Angst war mein Begleiter in der Folgeschwangerschaft.

    Wichtig ist es, das es BEKANNT ist unter der Geburt.

    Es gibt durchaus Mittel die dagegen wirken und es hat sich nicht wiederholt.
    Auch bei der dritten Geburt wurde darauf geachtet und es ging alles gut :jaja:

    Deine Angst verstehe ich, ich hatte sie auch.

    Liebe grüsse, Heidi
     
  7. Viola

    Viola Unschuldsengelchen

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    AW: Uterusatonie und Dammschnittprobleme

    Danke Heidi,

    wie sahs denn mit Nebenwirkungen aus? Gings dir schlechter nach der Entbindung als es sollte? Hab was von Kopfweh und Übelkeit gehört...
     
  8. Heidi

    Heidi coole Mama

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    Nein Viola, es ging mir nach den Geburten der Mädchen jeweils super!


    :winke:
     

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