Pfeiffersche Drüsenfieber

Dieses Thema im Forum "Ratgeber" wurde erstellt von Olivers-Mama, 13. Dezember 2004.

  1. Olivers-Mama

    Olivers-Mama Desperate Housewive

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    Hallo die Runde;-) .

    Sagt mal, wer von euch hat schon mal Pfeiffersches drüsenfieber gehabt?

    Würd mich mal echt interessieren, wie es bei Euch verlaufen ist!
    ich bin vorige Woche krank geworden, anfangs waren meine Lymphknoten unter den Armen angeschwollen (ich dachte erst was schlimmeres!:-? ), tat auch weh.
    Einen Tag später ging es mir echt schlecht, hatte Kopfschmerzen, Hals -und Gliederschmerzen. Bin dann zum Arzt und mir wurde Blut entnommen. Die Ärtztin hatte schon ein kleinen Verdacht , dass das Peiffersches Drüsenfieber ist, wollte aber erst einmal die Blutwerte abwarten.
    Hab mich nun also die letzten Tage auskuriert und bin heut früh nochmal zum Arzt.
    Jedenfalls sagte sie mir, dass in meinem Blut tatsächlich festgestellt wurde, dass der Erreger da drin war8-O .
    Bei mir ist es aber ganz ruhig verlaufen, wahrscheinlich hab ich echt Glück gehabt!

    ich habe schon in meinem Bekanntenkreis rumgfragt, da gibt es einige nicht so tolle Fälle....
    eine Bekannte z.b. war 3 monate krank gewesen! Der Arzt hatte das erst gar nicht gleich feststellen können.....
    Ein anderer weitläufiger Bekannter mußte sogar ins Krankenhaus, hatte über 40 grad Fieber!

    Von einer Freundin erfuhr ich außerdem, dass ihre Bekannte das auch hatte, sie durft anschließend ein jahr keinen Sport treiben8O !

    Als ich das alles hörte, dachte ich so, dass ich ja echt Glück gehabt haben muß!

    Komisches gefühl ist es trotzdem.......

    Erzählt mal bitte, wie wars bei euch oder euren bekannten? war das auch so krass?

    LG Bianca
     
  2. AW: Pfeiffersche Drüsenfieber

    Huhu,

    ja mir scheint du hast da echt Glück gehabt.

    Bei mir wars superheftig. Mit Krankenhaus 3 1/2 Wochen. 3 Monate war ich insgesamt krank. Fand meine Chefin gar nicht lustig.
    Meine Leber war so geschwollen, das sie einen winzigen Riss bekam. Ich dummes Huhn bin trotzdem zur Arbeit gegangen ( Konnte ich mich heute für in den A.... beißen) und hab schwere Sachen gehoben.
    Dadurch ist das wohl passiert. War dann wohl als Hämatom erkennbar.
    Mein Milz war ebenfalls auffällig. Im sitzen hat es lamge ekelig gedrückt.Hohes Fieber hatte ich auch.
    Längere Zeit musste ich noch Leberschutzkost essen. Hatte da so ne Liste von meiner Ärztin.

    Mein Lymphsystem linksseitig läuft seitdem auf Sparflamme und die geschwollenen Knoten am Ohr und unterm Arm sind nie wieder weggegangen.
    Ich kann da gar nicht so um den Kiefer fassen, wie das sonst geht. Ich hab da kaum Gesichtskonturen. Gut das ich lange Haare hab. Durch den Seitenscheitel liegen sie meistens dort drüber.
    Kurz darauf erwischte mich noch Bartonella henselae und seid dem spinnt die Lymphe total. Jeden simplen Schnupfen bezahl ich mit schmerzenden Knoten.



    Öhmmmmmmmm ja, das sollte nun kein Jammerposting werden!!

    Du kannst wirklich froh sein, das es so leicht abgelaufen ist.

    Ist doch auch was positives, oder???

    Alles Gute BEA
     
  3. AW: Pfeiffersche Drüsenfieber

    Halo Bianca!
    Ich hatte das PD auch schon - es wurde per Bluttest festgestellt! Die Symptome waren wie bei einer schweren Angina und nur mit viiieel Schmerzmittel zu ertragen! Im KH war ich für eine Nacht weil Dyphterie nicht ausgeschlossen wurde!

    LG Ela
     
  4. Schwarze Katze

    Schwarze Katze Fusselkatz

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    AW: Pfeiffersche Drüsenfieber

    Hatte das letztes Jahr und es war gar nicht schön.
    Zuerst wurde Bronchitis diagnostiziert, nach zwei Wochen, als ich lustigen, weißen, bröckeligen Belag am Gaumen hatte, dann erst Angina und ein paar Tage später per Bluttest das Drüsenfieber, was man mir aber schon angedroht hatte.
    Die ersten zwei Wochen gingen noch, die übliche Bronchitis mit Schleimbröckchen und schmerzender Lunge halt. Dann setzten böse Halsschmerzen und arges Kopfweh ein, die Knochen taten weh. Teilweise konnte ich kaum sprechen.
    Mochte auch gar nicht mehr aus dem Bett raus. Hatte sogar Fieber, was bei mir extrem selten vorkommt.
    Nach insgesamt vier Wochen war's dann ausgestanden und mein Arzt meint, dass man sowas nicht zweimal kriegt. Er sagt auch, dass das umso schlimmer abläuft je älter man ist.

    Achja: Meine Leberwerte waren auch ziemlich schlecht. Durfte eine Weile keinen Alkohol trinken und keinen Sport machen / nichts schweres heben.
     
  5. AW: Pfeiffersche Drüsenfieber

    Meine Zeit im Studentenwohnheim....ich lag ungefähr 4 lange Wochen in dieser miesen kleinen Butze im bett, weil es mir einfach mies ging.
    Es war wie eine Grippe, ich fühlte mich sehr angeschlagen, hatte hohes Fieber und war einfach matt. Die LK waren angeschwollen und der Bluttest war positiv.
    Aber ich konnte es so auskurieren ohne große Komplikationen und so hatte ich auch Glück im Unglück. War halt eine lange geschichte für mich.
     
  6. Melli30

    Melli30 Dauerschnullerer

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    AW: Pfeiffersche Drüsenfieber

    Hallo Bianca!

    Da hast du aber echt Schwein gehabt!!! Mit einem Kind hätte ich das wohl nicht wirklich überlebt damals ;-)
    Ich war 27 und innerhalb von 2 Stunden änderte sich meine Gesundheitszustand von supergesund zu todsterbenskrank. Erst war es wie eine heftige Angina, damit hatte ich eh immer viel zu tun. Am Tag später wachte ich mit 40,5 Fieber auf und mein Freund schleppte mich irgendwie zur Ärztin (eigentlich völlig irre, denn ich war echt nicht mehr Herr meiner Sinne).
    Schüttelfrost und hohes Fieber, die schlimmsten Schluckbeschwerden (konnte nur noch Wassereis zu mir nehmen und auf jedes Schlucken musste ich mich seelisch vorbereiten -> es war die absolute Qual),... die Ärztin liess ein Blutbild machen und das bestötigte ihren Verdacht. Ich hatte vorher noch nie davon gehört.
    Ich war 5 Wochen krank geschrieben und danach hatte ich 3 Wochen Sommerferien, die ich auch brauchte zur Genesung. Da adas ganze ja auf die inneren Oragen gehen kann wurden Milz, Leber und ich glaube auch die Nieren geschallt, EKG gemacht, aber gottlob alles ohne Befund.

    Auch ich habe von Leuten gehört, die noch wesentlich länger "krank" und unfit waren, bis zu einem Jahr.

    Schön, dass es dir wieder gut geht und es eine leichte Form war!!
    LG, Melanie
     
  7. Tanja

    Tanja Gehört zum Inventar

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    AW: Pfeiffersche Drüsenfieber

    Hast wirklich Glück gehabt.

    Ich hatte das vor ein paar Jahren auch mal, es wurde lange Zeit gar nicht festgestellt, da die Anzeichen wie bei einer Mandelentzündung waren und ich damit schon ewig zu tun hatte. Es wurde erst durch einen Bluttest festgestellt. Dann war ich ca. 3 Monate krank und hatte danach noch ca. 1 Jahr mit den Nachwirkungen zu kämpfen; mein Immunsystem war so im Eimer, dass mich dieses eine Jahr jede klitzekleine Erkältung aus der Bahn geworfen hat und meine Neurodermitis ist wesentlich schlimmer geworden.

    Kann also wirklich heftig werden.
     
  8. AW: Pfeiffersche Drüsenfieber

    Ich habe mit 23 am Kopf mehrere flummigroße Beulen bekommen - dachte schon, die Beulenpest wäre wieder in Europa. ;-) Der Arzt diagnostizierte Pf. Drüsenfieber. Nach einer Weile gingen die Beulen weg. Ansonsten hatte ich keine Symptome.

    Mein GG hatte mit 16 sehr lange heftiges Fieber (bis 41°) und musste danach wg. des angegriffenen Immunsystems mit dem Leistungssport aufhören, so dass ihm wahrscheinlich (er war gut damals) eine echte Fußballerkarriere mit superguten Verdienstmöglichkeiten flöten ging. :-? Andererseits: Ich bin ganz froh, dass er nicht Profi geworden ist. :)
     

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