Muttermilch nicht mehr ausreichend???

Dieses Thema im Forum "Rund um Babys Ernährung" wurde erstellt von Caipi, 10. Dezember 2003.

  1. Hallihallo,

    bin vom Schlafprobleme Forum hierher empfohlen worden und habe folgendes Problem.
    Unsere Maus(4.5 Monate) wacht nachts immer noch alle 2 Stunden auf und schläft nur an der Brust wieder ein, sie trinkt auch richtig und
    nuckelt nicht bloß! Sie wird voll gestillt und trinkt tagsüber auch alle 2-3 Stunden!
    Kann es sein, dass ihr die Mumi nicht mehr reicht? Leider wacht sie oft auf und hat dann Bauchweh, sie leidet immer noch an Blähungen und hat auch etwas Probleme mit der Verdauung. Die Blähungen werden halt durch das häufige Stillen auch heftiger! Sie muss richtig drücken und leidet darunter. Wenn es kommt ist es ganz flüssig!

    Da ich die nächsten 2 Tage nicht stillen darf, da bei mir eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt wurde und das unetrsucht werden muss, überlege ich nun, ob ich ihr vielleicht mal eine gehaltvollere Milch anbieten soll/2-er Milch oder so?
    Abpumpen funktioniert bei mir für die 2 Tage leider nicht, so viel Milch ist dann doch nicht da!

    Was würdet ihr empfehlen und wie kann ich ihr mit den Blähungen/Verdauung noch helfen?

    Vielen Dank vorab und liebe Grüße
    Nici

    P.s. tagsüber schläft die Kleine auch fast gar nicht und das schon seit
    Geburt :heul:
     
  2. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
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    Hallo Nici,

    ein wohlgenährtes Baby schaut mich mit großen Augen an :-D und es gibt Babys die in sehr kurzen Abständen trinken (müssen) um auf ihre individuelle Mengen zu kommen.

    Wenn Du jetzt eine Zwangspause machen musst gib ihm eine Pre oder 1er Nahrung. Evltl sogar HA falls ihr ein Allergieproblem in der Familie habt. Milumil HA wäre etwas sättigender als Pre aber trotzdem ziemlich dünnflüssig und wenig wohlschmeckend so dass die Brust nachher wieder liebendgerne genommen wird.

    Pumpe auf jeden Fall regelmäßig ab in dieser Zwangspause - und milch dann natürlich verwerfen. Beim pumpen kommen nicht unbedingt die gleichen Mengen wie beim stillen - weil ja die Nachfrage den Bedarf regelt - und Frau sich an der Milchpumpe deutlich weniger wohl fühlt als mit saugendem Baby im Arm. Daher kein Stress - die Milch läuft beim Kind besser.

    Werden die nächtlichen Abstände kürzer signalisiert das wohl Mehrbedarf. Schau mal hier www.babyernaehrung.de/entwicklung.htm Treffen die Punkte auf eure Situation zu kannst Du mit löffelchenweise Beikost beginnen.
    Tagsüber das Baby viel ablegen und im abgedunkelten Zimmer für Langeweile sorgen - das ist die beste Schlafvoraussetzung.

    Bauchweh? Wie ist die Gewichtsentwicklung? Abklären ob die Zunahme noch mind. 120 g die Woche ist - oder Bauchweh evlt. Hunger ???? Große kräftige Kinder haben permanent Mehrbedarf :jaja:

    Liebe Grüße
    Ute
     
  3. Hallo liebe Ute,

    vielen Dank für Deine Hilfe. Komme leider erst heute wieder zum Schreiben, war etwas stressig die letzten Tage durch die Untersuchung und vor allem die Abpumperei, hatte leider einen Milchstau und die Kleine war von den nächtlichen Fläschchen gar nicht begeistert :jaja:

    Habe mal die Gewichtsentwicklung der letzten beinahe 3 Wochen angeschaut, am Montag wären es 3 Wochen und sie hat in 19 tagen 315 g zugenommen, also nicht so wahnsinnig viel! Ist das jetzt schon zu wenig?

    Wegen dem Bauchweh, sie hatte von Anfang an schlimme Koliken und pupst auch jetzt noch sehr häufig. Sie tut sich mit dem Stuhlgang immer etwas schwer, obwohl er flüssig ist habe ich das Gefühl er ist zu lange im Darm und sie plagt sich damit, deshalb meine Vermutung, dass sie an Bauchweh aufwacht! Man merkt es auch manchmal beim Trinken, dass sie den Kopf so nach hinten wirft und sich ganz durchstreckt!?!?!?

    ...nach unserem Essen schaut sie noch nicht soo interessiert, aber sabbern tut sie schon häufig!

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Nici
     
  4. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
    Moderatorin

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    Hallo Nici,

    die Gewichtsenwicklung ist auf jeden Fall noch im normalen Rahmen - kann aber trotzdem sein, dass das gebaren auf Mehrbedarf und Hunger hinweist.

    Hier hilft auf jeden Fall unterm Stillen häufig die Seiten zu wechseln. Du weißt ja unterm Stillen wird Milch nachproduziert - und nach meiner Erfahrung bringt es viel bei Unruhe öfter die Seite zu wechseln. Denn nur wenn richtig gesuagt wird, wird auch mehr produziert :jaja:

    Also - Gewichtsentwicklung ist in Ordnung rein theoretisch, rein praktisch kann es trotzdem Hungersignal sein und Ärger weil grad nichts mehr kommt.
    Schreien = Luftschlucken = Blähungen fördern :jaja:

    Ich denke ihr habt die Überbrückungstage mittlerweile überstanden.

    Grüßle Ute
     
  5. Conny

    Conny Mrs. Snape

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    Hallo!
    Wenn ich auch noch kurz eine Meinung einwerfen darf?!
    Christoph hatte anfangs auch "Koliken" und er hat sich oft nach hinten gebogen und geweint beim Trinken - dann auch nicht soviel getrunken. Wir waren mit ihm dann bei einem Osteopathen, er hatte tatsächlich einige Blockaden (sowas wie ein KISS-Syndrom). Nach einer craniosakralen Therapie ging es ihm schon besser. Er hatte dies, da er lange Zeit Beckenendlage lag und sehr groß war (4730 g und 55 cm), mußte sich also ziemlich zusammenrollen.
    Es gibt einige Seiten im Netz über das KISS-Syndrom, les dich mal durch, vielleicht erkennst du ja deine Kleine in den Symptomen wider??
    Nur so als Tip...

    LG Conny
     

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