Katzen: Freilauf oder Wohnungshaltung? Schluß mit dem Dilemma: Hier ist die Lösung!

Dieses Thema im Forum "Hund - Katze - Maus" wurde erstellt von landhausgarten, 21. März 2009.

  1. Hallo liebe Katzenfreunde,

    über Wohnungskatzen vs. Freigänger lässt sich trefflich streiten...

    Ich glaube, wir haben den idealen Kompromiss gefunden: Katzengarten

    Also unsere Kater sind begeistert!

    Und wir auch, einfach Türe auf und rauslassen ohne Sorgen!

    Der einzige Nachteil ist der an einen Acker erinnernde Zustand unseres Rasens nach dem Winter...

    ...so stark benutzt war der nämlich noch nie!

    Wildes Fangen spielen und ausgelassenes Rumtoben hinterlassen halt Spuren...

    Aber Hauptsache, der Kater ist glücklich...

    Seitdem ich zwecks Rasenpflege 125 kg Sand verteilt habe, sind die Kater übrigens NOCH glücklicher: Höchst angenehmes Pfotengefühl plus saubere Schneeschühchen!

    Das tolle ist, mit unserem Modell aus handelsüblichen Holz-Rankelementen kann man klein (=billig) anfangen und peu à peu aufstocken bzw. die Einzäunung bei Wohnungswechsel mitnehmen!!

    Ich kann den Bau eines Katzengartens allen Katzenliebhabern uneingeschränkt ans Herz legen!

    Lieber Gruß!

    MEOW
     
  2. Röschen

    Röschen Gehört zum Inventar

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    AW: Katzen: Freilauf oder Wohnungshaltung? Schluß mit dem Dilemma: Hier ist die Lösung!

    Mal 'ne Frage:

    Wie ist das, wenn von draußen eine Katze reinklettert? Oder habt ihr in der Nachbarschaft keine weiteren Katzen?


    Grübelgrüße

    Rosi,
    die nämlich gerade darin das Problem hier bei uns sieht!
     
  3. AW: Katzen: Freilauf oder Wohnungshaltung? Schluß mit dem Dilemma: Hier ist die Lösung!

    Hallo Rosi!

    Hast du einen potenten Kater resp. Kätzin??

    Dann kann dieses Problem eintreten, das gebe ich zu...

    Tja, denn vor zwei Wochen war es soweit: Mitten in der Nacht weckt mich Björn auf und macht ein Riesengedöns, führt mich ins Wohnzimmer, wo der Rollo auf Guckfensterhöhe offen stehen muss.

    Ich traue meinen verschlafenen Augen kaum, balanciert da nicht eine dicke fette Weißwurst auf den westlichen Rankelementen?

    Ich reibe mir die Augen, nee, doch keine Weißwurst, eine weiße Katze mit grauen Flecken!

    Während ich noch nachdenke, ob ich noch träume, hangelt sie sich schon über die Zierkirsche hinein in den Garten, stürmt auf die Terrasse, jault zu Björn hoch und beginnt, sich wie wild herumzurollen.

    Klarer Fall: Akuter Anfall von Kater-Besitz-Begehren. Das muss ich unterbinden.

    Zuerst mal sperre ich die drei Kater ins Schlafzimmer zu meinem Mann (wieso Männer in solchen Situationen NIE aufwachen, sondern den nächsten Ster Holz sägen, ist ein anderes Thema...) und wage mich hinaus in den Garten, um eines der Tore aufzuschließen, so dass die Katze hinausgelangen kann.

    Angesichts meiner Person gerät sie auch schon in rasende Flucht und flankt die Rankgitter hoch und drückt die angetackerten Netze durch, dass es kracht im Gebälk. Immerhin weiß ich jetzt, dass der Überkletterungsschutz korrekt dimensioniert ist - da kommt sie nicht drüber.

    Völlig in Panik erkennt sie nicht das weit geöffnete Tor, sondern quetscht sich bei Björns viereinhalb Zentimeter schmalem Sehschlitz unter dem Rankgitter durch...

    Puh, ich war ganz schön geplättet!!!

    Nun weiß ich um zwei Schwachstellen im Katzengarten: Einmal die Zierkirsche, aber das war eh klar und ist derzeit in Arbeit, wird nach Vollendung gleich hochgestellt, und andererseits Björns "Guckfenster" in variierender Breite.

    Bei zweiteren sind wir (mein Mann und ich) noch uneins, ob die verrammelt werden sollen, oder nicht. Bisher (fast fünf Monate Einsatz) zeigt nämlich keiner der Burschis Ansätze, dieses Katzenparadies auf Erden freiwillig zu verlassen...

    Da wir auch MASSENHAFT Freiläuferkatzen in der Nachbarschaft haben, glaube ich aber, dass die Konstruktion im Normalfall (sprich, Nachbarskatze kastriert bzw. eure Katze kastriert) nicht überwunden werden wird.

    Da müssen die Hormone schon extrem antreiben, damit eine bequeme Katze sich den Energieeinsatz antut!!!

    Ich denke mal, wenn man keinen Deckkater hält bzw. keine potenten Kätzinnen, sollte so ein Katzengarten auch absolut einbruchssicher sein!

    Ich habe es ja gesehen, auf das schwankende, leicht durchhängende Netz traute sich die Katze nicht. Sie balancierte genau über die eine Stegkonsole zu jenem Kirschenast und hangelte sich daran herunter.

    Wenn ich mit dem Netz, dass ich derzeit auf Höhe des Überkletterungschutzes in die Kirsche hinein- und an den Überhang an- knüpfe, fertig bin, sollte da keine Katze mehr herein kommen können.

    Hundertprozentige Sicherheit besteht allerdings nicht. Deswegen lassen wir die Burschis auch nur raus, wenn wir zuhause sind!

    Die - geschätzten - fünf Dutzend kastrierten Kätzinnen nebst Katern in allen Potenz-Zuständen hingegen haben noch keinen einzigen Einbruchsversuch gemacht!!

    Obwohl die tagtäglich am Katzengarten entlanglaufen...

    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!

    lg Sabine
     
  4. Röschen

    Röschen Gehört zum Inventar

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    AW: Katzen: Freilauf oder Wohnungshaltung? Schluß mit dem Dilemma: Hier ist die Lösung!

    Ja, danke :hahaha: eine sehr bildliche Darstellung!

    Nein, einen Kater habe ich seit einem dreiviertel Jahr leider nicht mehr :( und die beiden Katzen sind kastriert.

    Ich weiß aber nicht, wie die Katzen in der Nachbarschaft so drauf sind, da sie doch desöfteren auch in unserem Garten stromern .... und da unser Beschützerkater nicht mehr da ist, haben es unsere beiden manchmal nicht so ganz leicht ...

    Aber die Idee des Katzengartens werde ich mir mal für die Zukunft merken!


    :winke:

    Rosi
     

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