Geschichte zum Nachdenken!

Dieses Thema im Forum "Gedichte & Gedanken" wurde erstellt von Cedric04, 29. November 2006.

  1. Cedric04

    Cedric04 schneller Brüter

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    Bei der nächsten Heimfahrt bitte an diese Geschichte denken:
    Jürgen schaute noch mal auf den Tacho, bevor er langsamer wurde. 78
    km/h innerhalb einer Ortschaft. Das dritte mal, daß er in diesem Jahr
    erwischtwurde...

    Der Polizist der ihn angehalten hatte, stieg aus seinem Auto und kam
    mit einem Notizblock auf Jürgen zu.
    Christian? Die Uniform irritierte zunächst, aber es war Christian aus
    der Kirche!

    Jürgen sank tiefer in seinen Sitz.
    Das war schlimmer als der Strafzettel. Ein christlicher Bulle erwischte
    einen Typen aus seiner eigenen Kirche.
    \"Hallo Christian. Komisch dass wir uns so wiedersehen!\"
    \"Hallo Jürgen.\" Kein Lächeln.
    \"Ich sehe, du hast mich erwischt in meiner Eile nach Hause zu
    kommen,um meine Frau und Kinder zu sehen.\"

    \"Ja so ist das.\" Christian der Polizist, schien unsicher zu sein.
    \"Ich bin in den letzten Tagen erst sehr spät aus dem Büro gekommen und
    war im Gedanken schon beim morgigen Familienausflug. Mit wie viel hast
    du mich erwischt?\"

    \"Siebzig.\"

    \"Ach Christian, warte einen Moment. Ich habe sofort auf den Tacho
    geschaut, als ich dich sah! Ich schätze das waren 65 km/h !\"

    Jürgen konnte mit jedem Strafzettel besser lügen...
    Genervt starrte er auf das Armaturenbrett.

    Christian war fleißig am schreiben auf seinem Notizblock. Warum wollte
    er nicht Führerschein und Papiere sehen?
    Was auch immer der Grund war, es würden einige Sonntage vergehen, bis
    Jürgen sich in der Kirche wieder neben diesen Polizisten setzen würde.

    Ungeduldig sagte er: \"Es liegt doch ganz in deinem ermessen. Sicher
    habe ich eine Verkehrsregel gebrochen, aber man kann doch auch mal ein
    Auge zudrücken, oder?\"

    Christian schrieb weiter, riss dann den Zettel ab und gab ihn Jürgen.

    \"Danke.\" Jürgen konnte die Enttäuschung nicht aus seiner Stimme
    halten.
    Ohne ein Wort zu verlieren, ging Christian wieder zu seinem
    Streifenwagen zurück.

    Jürgen wartete und schaute ihm im Spiegel nach. Dann faltete er den
    Zettel auf. Was würde ihm dieser Spaß kosten? He, war das ein Witz?
    Es war kein Strafzettel!
    Doch dann las Jürgen: \"Lieber Jürgen,
    ich hatte einmal eine kleine Tochter. Als sie fünf Jahre alt
    war, starb sie bei einem Verkehrsunfall. Richtig geraten, der Typ ist
    zu schnell gefahren. Ein Strafzettel, eine Gebühr und drei Monate
    Knast, dann war der Mann wieder frei. Frei um seine beiden Töchter
    wieder in den Arm nehmen zu dürfen. Ich hatte nur eine, und ich
    werde warten müssen, bis ich sie im Himmel wieder in den Arm nehmen
    kann. Tausendmal habe ich versucht diesem Mann zu vergeben.
    Vielleicht habe ich es geschafft, aber ich muß immer wieder an sie
    denken. Auch jetzt. Bete bitte für mich. Und sei bitte vorsichtig,
    Jürgen. Mein Sohn ist alles was ich noch habe.

    Gruß, Christian.\"

    Jürgen drehte sich um und sah Christian wegfahren. Er fuhr die Straße
    wieder hinunter. Jürgen sah ihm nach bis er nicht mehr zu sehen war.

    Erst einige Minuten später fuhr er langsam nach Hause. Er betete um
    Verzeihung, und zu Hause angekommen, nahm er seine überraschte Frau
    und Kinder ganz fest in die Arme.
    Das Leben ist so wertvoll. Behandle es mit Sorgfalt. Dies ist eine
    sehr wichtige Nachricht, bitte gib sie weiter an deine Freunde.
    Fahr vorsichtig und mit Verständnis anderen gegenüber. Vergiss nie,
    Autos kann man wieder kaufen. Menschenleben aber...

    Schon komisch, man bekommt 1000 \"Witze\" per Email zugeschickt und sie
    verteilen sich wie ein Feuer. Aber wenn man anfängt nachdenkliche
    Briefe zu versenden, die auf das Leben anspielen, denken die Menschen
    zweimal nach bevor die diese verteilen, und wem sie es verteilen,
    oder!? Ich finde, diese Mail kann man nicht oft genug verteilen.

    Denken Sie bitte daran, dass wir kurz vor der Weihnachtszeit stehen und alle
    Familien gern vollzählig und im Geborgenen das Familienleben feiern wollen. Wenn
    Sie es so wollen, dann schicken Sie diese Mail auch gern an Freunde und
    Bekannte. Aber denken Sie in jedem Fall daran: Es kann uns alle treffen.
    Sekunden entscheiden über das komplette restliche Leben. Werfen Sie es nicht
    weg!

    Liebe Grüße

    Doris
     
  2. petra91

    petra91 Wohnklo-Designerin

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    AW: Geschichte zum Nachdenken!

    Eine wirklich nachdenkliche Geschichte,da ich selber Autofahrerin bin,
    möchte es gern weiteschicken an Freunde,weiß aber nicht wie,
    trotzdem lieben Dank,die Geschichte sollte ein Denkanstoss für viele die Autofahren,und schnell irgendwohin wollen,sein.

    LG petra91:winke:
     
  3. Cedric04

    Cedric04 schneller Brüter

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    AW: Geschichte zum Nachdenken!

    Hi,

    ich habe meinem Mann den Text an erster Stelle geschickt, er hat nämlich einen schweren Fuß. Ich ärgere mich über dieses Thema ständig und leider ändert sich gar nichts. Hier in der Straße wohnen Leute, die 4 Kinder haben, und immer durch die Straße rasen. :bruddel:

    Du kannst den Text einfach anmarken, rechte Maustaste klicken und Kopieren.
    Dann in eine Mail einfügen und weiterschicken.
     

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