Einschulung auf Antrag

Dieses Thema im Forum "Schulzeit" wurde erstellt von Mara, 29. März 2006.

  1. Mara

    Mara Zuckerbäcker

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    Ich möchte mal ein paar Meinungen dazu hören.

    Es geht darum, dass Sophie, da sie im Oktober geboren ist, erst 2008 schulpflichtig wird.
    Nun ist es aber so, dass sie seit sie 3 ist in den Kindergarten geht.
    Ihre Kindergartenfreunde kommen alle (ausnahmslos) nächstes Jahr in die Schule.
    Sie müsste dann noch normalerweise ein Jahr länger in den Kindergarten gehen.
    Die anderen Kinder aus ihrer Gruppe sind wesentlich jünger.

    nachdem sie mitbekommen hat, das für ihre Freunde nächstes Jahr die Schule beginnt möchte sie auch auf jedenfall mit in die Schule.
    Ihre Freundinnen sind 3 und 4 Monate älter als sie und auch laut deren Mütter gibt es keinen Unterschied in können und Verhalten der 3 Mädels.

    Beim Elternsprechtag in inserem Kiga habe ich es bei der Erzieherin angesprochen die sichtlich geschockt war über mein ansinnen.

    Ich mache mir aus diesem Grund schon Gedanken über dieses Thema, da bei uns im Kindergarten nach dem Sommerferien die Schulkinder 2007 einmal wöchentlich eine Vorschule besuchen und ich Sophie dann natürlich mit in diese Vorschulgruppe hineingeben möchte.

    Allerdings bin ich nach dem Gespräch total verunsichert.

    Mich würde nun mal eure Meinung zu diesem Thema interessieren.
     
  2. Sonja

    Sonja Integrationsbeauftragte

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    AW: Einschulung auf Antrag

    Bei euch geht es ja genau um Tage :wink:

    Bei uns wenigstens um :)

    Ich werde Tim nicht frühzeitig einschulen lassen, wollte dir aber den Tipp geben, Sophie als sogenanntes Kann-Kind an der Vorschule teilnehmen zu lassen (bei uns geht das). Dann könnt ihr in einem Jahr immer noch weiterschauen :jaja:

    Warum war die Erzieherin geschockt?

    An der Meinung anderer Mütter würde ich es nicht festmachen - auf die Erzieherin würde ich aber schon hören :jaja:

    Liebe Grüße
     
  3. Volleybap

    Volleybap Herzkönig

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    AW: Einschulung auf Antrag

    Hallo Tamara,
    Kinder früher einschulen bedeutet, dass sie bis zum Schulende oder bis zum Sitzenbleiben immer besonders gefordert sind - körperlich wie seelisch-geistig. Sie müssen - selbst wenn sie es schaffen -, immer eine Schaufel drauf legen. Und die Eltern auch, die ein bisschen mehr (noch mehr!) mit dem Kind für die Schule kämpfen müssen. Meine beiden Großen waren beide sehr knapp gerade noch im Einschulbereich und immer mit die Jüngsten in der Klasse. Ich genieße es bei meinem Jüngsten, der einer der Ältesten ist, wie souverän und überlegen er durch die Grundschule läuft. Ein halbes Jahr macht ungeheuer etwas aus... Zum Beispiel den Unterschied zwischen Schulstress und Schulspaß...
     
  4. Nats

    Nats Jupheidi

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    AW: Einschulung auf Antrag

    Hallo

    Laura hat am 29.08. Geburtstag und ist letztes Jahr vorzeitig eingeschult worden.
    Wir haben mit den Erzieherinnen im Kiga gesprochen, die eigentlich überhaupt nichts vom vorzeitigen Einschulen hält, aber bei Laura sagte: Die muß!!
    Ich würde an deiner Stelle, wenn du deiner Tochter zutraust die Schule zu besuchen, die Kleine im Kiga als Schulkind einstufen lassen und da du ja bis zum letzten Tag deine Entscheidung revidieren kannst, sie in der Schule anmelden. Es wird ja auch noch in der Schuluntersuchung vom Gesundheitsamt geschaut, ob sie schulfähig ist.

    Wie gesagt: Du kannst bis zum letzten tag die Einschulung zurückziehen, falls du bis zum Sommer Bedenken hast.

    LG
     
  5. clatamo

    clatamo Dauerschnullerer

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    AW: Einschulung auf Antrag

    hallo,

    sophie soll ja dann im nächsten sommer eingeschult werden
    und als oktoberkind ist sie doch sowieso ein kann-kind, oder?

    bei uns steht eventuell eine einschulung in diesem sommer
    an. die gründe sind ganz ähnlich wie bei euch. allerdings
    kam die anregung dazu von den kiga-erzieherinnen. amelie
    macht zur zeit das vorschulprogramm mit und es läuft soweit gut.
    wir haben auch das gespräch mit der grundschule gesucht.
    der dortige rektor ist offen für alles ("heute wird ein kind eingeschult
    wenn es schulfähig ist, nicht wenn es ein bestimmtes alter erreicht hat").
    uns ist wichtig, dass wir meinungen und pro/contras von möglichst
    vielen seiten erhalten und diese dann abwägen können (als eltern
    findet man sein kind ja sowieso immer toll und "besonders weit" ;-) ).

    die endgültige entscheidung fällt dann aber erst im sommer
    (einschulungstest ist im juni).bis dahin warten wir die entwicklung einfach ab...

    an deiner stelle würde ich nochmal das gespräch mit der erzieherin
    suchen! was spricht denn aus deren sicht für oder gegen eine vorzeitige einschulung?
    wer kann sophie hinsichtlich ihrer entwicklung noch - möglichst "neutral" -
    einschätzen? musiklehrerin? leiterin kinderturnen?

    sehr informativ finde ich auch den
    artikel von der seite www.familienhandbuch.de

    alles gute!
     
  6. Nats

    Nats Jupheidi

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    AW: Einschulung auf Antrag

    Achso...

    Bei der Schuluntersuchung wurde mir gesagt, das wir es probieren könnten, aber sie (die Ärztin) würde Laura noch nicht in die Schule schicken....

    Heute ist Laura im 1. Schuljahr mit 2 Wochentagen in der 2. Klasse und eine der Klassenbesten...

    LG
     
  7. Sonja

    Sonja Integrationsbeauftragte

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    AW: Einschulung auf Antrag

    Das ist auch meine Meinung und für uns kommt es definitiv nicht in Frage, Tim vorzeitig einschulen zu lassen.

    Was ich aber noch erwähnen wollte: meine Schwester war diese Woche auf einem Elternabend für Schulanfänger und die Lehrerin der 1. Klasse meinte: lieber 2 Monate früher einschulen als 10 Monate später - keine Ahnung, wie die drauf kommt :???:
     
  8. Mara

    Mara Zuckerbäcker

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    AW: Einschulung auf Antrag

    @ Sonja:

    Das ist es ja, erst meint die Erzieherin Sophie hätte gerade im letzten halben Jahr enorme Fortschritte gemachte. Könnte sich auch über einen längeren Zeitraum auf eine Sache konzentrieren und hätte auch ein gutes soziales Verhalten.
    Nachdem ich sie auf ein Einschulung nächstes Jahr angesprochen habe, hat sie sich richtig negativ dazu geäußert und gemeint das Sophie noch sehr verspielt wäre und beim Frühstück auf ihrem Stuhl herumturnen würde.
    (Ich hatte das Gefühl das sie von Vorneherein gegen eine vorzeitige Einschulung ist und das nicht auf das Kind bezogen ist. Sie würde das auch zu jedem anderen sagen.)

    Ich habe dann noch kurz mit der Leiterin des Kindergartens gesprochen und diese war ganz anderer Meinung wie Sophies Kindergärtnerin. Sie meinte Sophie wäre schon recht weit und ihrer Meinung nach würde nichts dagegen sprechen.

    Nun war die zweite Erzieherin der Gruppe an diesem Tag krank und ich konnte ihre Meinung dazu noch nicht einholen.
     

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