einschlaf- und durchschlafprobleme

Dieses Thema im Forum "Schlafprobleme" wurde erstellt von wildehummel, 29. November 2005.

  1. hallo zusammen,

    ich bin neu hier und habe heute schon mal bzgl. ernährung gepostet. mein sohn nikolas ist fast 6 monate alt und ist bis vor ein paar wochen zumindest abends problemlos eingeschlafen und auch nur aufgewacht ist, wenn er hunger hatte. tagsüber hingegen schlief er nur mit hilfe ein, also im kinderwagen od. auto, an der brust oder am fläschchen oder wenn ich ihn rumgetragen habe - aber das auch nur "senkrecht" vor meinem bauch "hängend" mit dem gesicht an der schulter.

    mittlerweile ist es aber so, dass er abends fast nur noch an der brust oder fläschchen einschläft und spätestens nach einer stunde wieder schreit. manchmal geht das dann jede stunde, gestern sogar anfangs jede 15 minuten. mir ist klar, dass dies an der einschlafsituation liegt und der sicherungsmechanismus nicht funzt. das passiert aber auch, wenn er zur abwechslung mal von alleine einschläft, wie früher. ich denke, teilweise ist es hunger, aber das kann es nicht nur sein....

    ich habe es schon mehrfach tagsüber probiert, ihn wach in das bettchen zu legen, wenn er müde ist und ihn nur durch reden, streicheln oder singen usw zu beruhigen, ohne ihn aufzunehmen. das läuft aber leider immer gleich ab: entweder halte ich es nicht durch, weil er brüllt als ginge es um leben oder tod, oder ich halte max. 45 minuten durch (zugegebenermassen mit gelegentlichem hochnehmen) und es ist zeit für seine nächste mahlzeit. womit das einschlafen natürlich so nicht mehr geht und er wieder mit flasche oder brust einnickt. länger als 45 min schläft er dann tagsüber nie. eher so 30 min.

    problem ist, dass er ab januar in eine kita geht, und sie ihn da bestimmt nicht rumtragen bis er schläft. ich habe jetzt sorge, dass er dann einen totalen horror durchmacht, da zum einschlafproblem dann auch noch "weg von mama" hinzukommt.

    nur so, wie ich es bisher probiert habe, funktioniert es nicht.

    ich hab das buch "jedes kind kann schlafen lernen" aber ich hab den eindruck, er steigert sich nur noch mehr hinein und bekommt überhaupt nichts mehr mit.

    zudem frage ich mich, wie ich feste schlafzeiten einführen soll, wenn ich zbsp mit dem kinderwagen oder auto unterwegs bin. da schläft er nämlich und ich kann ja nicht meine termine auf sein schlafen einstellen, das geht leider nicht.

    kann mir jemand einen rat geben? wäre suuuper dankbar.

    vielen dank,
    iris

    ps: sorry, kurzfassen fällt mir schwer, hoffe, es ist nicht zu ausführlich ...
     
  2. Connie

    Connie Mary Poppins

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    AW: einschlaf- und durchschlafprobleme

    Hallo Iris,

    mit 6 Monaten ist eine Zeit gekommen, wo Dein Kleiner immer mehr sieht und wahrnimmt und auch anfängt mehr zu können bzw. sich selber neu zu erfahren. Es stürmt also immer mehr auf ihn ein was er einordnen und verkraften muss.

    In dieser Zeit bist Du als seine sichere Burg und seine Zuflucht, sein Schutz, ganz ganz dringend gefordert und wenn Du ihn so lang brüllen läßt lernt er daraus nicht etwa wie dieses blöde Buch meint dass Du ja immer wieder kommst, sondern nur eines: Du bist nicht so für ihn da wie er es bräuchte. "Dosierte Frustration" nennt man das glaub ich.

    In diesem Alter machen Kinder keine "Spielchen" oder "Machtkämpfe" - das Bedürfnis nach Mamas Nähe, und zwar nicht nur danebensitzen, sondern körperliches Geborgensein, ist für so ein kleines Wesen einfach existenziell!

    Nach meinem Verständnis ist die "Jedes Kind kann schlafen lernen" wie Du wahrscheinlich schon rausgelesen hast absolute Kinderquälerei.

    Der amerikanische Arzt, der das "erfunden" hat, hat in einem späteren Interview gesagt wenn er gewusst hätte was die Methode für Auswirkungen auf die Kinder haben kann, hätte er die Methode nie publik gemacht - aber hin oder her, er hält sie ohnehin nicht für Kinder UNTER 1 JAHR geeignet!

    Es gab hier auch vor kurzem ein ähnliches Thema, das und den Link zu dem Interview such ich Dir mal und empfehle Dir in der Zwischenzeit wärmstens
    - Deinem Kind die Unterstützung und Liebe zu geben die es braucht, es ist nur eine Phase und die geht umso schneller vorbei je mehr er sich Deiner sicher sein kann
    - dazu das Buch "Schlafen und Wachen" von dem (auch) amerikanischen Ehepaar Sears, zu beziehen über die LaLecheLiga oder evtl. auf bekannten Versteigerersites
    - ggfls. die Unterstützung eines geeigneten Arztes bzw. Heilpraktikers

    Wenn Du Dir Deine Situation anschaust, wirst Du wahrscheinlich merken dass je länger dieser Zirkus geht Du auch immer nervöser wirst. Das überträgt sich dann natürlich wieder auf ihn, was alles nur noch schlimmer macht.
    Natürlich ist das blöd mit diesem drohenden Termin im Januar. Aber wenn Du davor jetzt schon Panik hast, wird es nur noch schlimmer. Bitte erkundige Dich doch einfach mal wie das dort gehandhabt wird. Entweder es macht Dich ruhiger oder Du hast das Gefühl, dass es nicht das Richtige ist. Ob Du eine andere Möglichkeit hast als ihn tatsächlich dahin zu geben, weiß ich aber nicht - ich wünsche es Dir.

    Vorerst atme bitte mal ganz ruhig durch und sag Dir immer wieder:
    - es ist nur eine Phase, sie wird vorbeigehen
    - ich habe ihn lieb und ich kann alles für ihn tun damit es wieder besser wird
    Denn das kannst Du tatsächlich! Ganz bestimmt!

    Sorry das war jetzt ziemlich direkt und auch lang, aber bei diesem "Jedes Kind kann schlafen"-Quatsch läuft mein Mutterherz regelmäßig über und mein Mund mit!

    Alles Gute und bis später
     
  3. Connie

    Connie Mary Poppins

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    #3 Connie, 29. November 2005
    Zuletzt bearbeitet: 29. November 2005
  4. AW: einschlaf- und durchschlafprobleme

    liebe conny,

    erst mal tausend dank! du hast mir richtig mut gemacht. als ich dein posting und die links gestern gelesen habe gings mir um so vieles besser!

    ich fand bisher die aussagen im buch ganz plausibel, war nur verzweifelt wie man das durchführen und durchhalten soll... aber nun denke ich da ganz anders drüber und mein bauchgefühl sagt mir, dass das was du geschrieben hast, um so vieles einleuchtender ist. wenn er eh schon mit den ganzen neuen eindrücken und fähigkeiten zu kämpfen hat, muss er nicht auch noch mit seiner mama "in den krieg ziehen" - weil so ungefähr hat es es sich angefühlt.

    aber trotzdem erscheint mir die einschlafsituation auch wichtig zu sein. ich kann mir schon vorstellen, dass es, wenn man auf dem arm einschläft und dann alleine im bettchen aufwacht, ganz schön erschrecken ist. von daher fand ich den gedanken, dass das kind lernen soll, alleine einzuschlafen, weil es sich dann sicherer fühlt, schon ganz richtig. was ist denn deine einstellung dazu? warten, bis er es von alleine lernt? beim 2. sohn meines freundes hat es 3 jahre gedauert, bis er durschgeschlafen hat und weitere 3 bis der papa sich nicht mehr abends mit ins bett legen musste. das ist halt so das horror-szenario, was ich vor augen habe.....

    was die krippe angeht, so sollte er bereits ein paar probe stunden hinter sich haben, aber leider grasiert da eine magen-darm infektion und insofern war ich leider noch nicht da mit ihm. prinzipiell halte ich es für eine sehr gute einrichtung. ist auch privat, da ich für januar keinen platz in einer öffentlichen bekommen habe und ich leider unbedingt wieder arbeiten gehen muss.

    danke noch mal für deine schnelle und aufbauende antwort!

    lg,
    iris
     
  5. AW: einschlaf- und durchschlafprobleme

    Hallo Iris!

    Conny hat dich ja schon gsd davon überzeugt, das Programm aus "Jedes Kind kann schlafen lernen" nicht durchzuziehen :bravo: .

    Für mich ist eigentlich die "Psychische Sicherheit" viel wichtiger, als die Einschlafsituation. Darunter versteht man einerseits die Gewissheit, dass Mama kommt, wenn das Baby weint und tröstet und die Erfahrung sich selber Hilfe holen zu können, wenn sich das Baby schlecht fühlt (indem das eigene Weinen die Mama herbeiruft). Beides wird m.M.n. bei der Ferbermethode ganz grob verletzt und dadurch leidet das Vertrauen des Babys in seine Bezugspersonen und in sich selber.
    Doch ich kann mir schon auch vorstellen, dass es manche Babys durchaus verwirrt, wenn sie woanders aufwachen als sie eingeschlafen sind. Du kannst deinen Sohn schrittweise ans "allein einschlafen gewöhnen".
    Lies mal "hier" nach, da ging es um ein ähnliches Problem beim Einschlafen. Im Halbschlaf, also im Übergang vom Wachen zum Schlafen, kann sich dein Sohn bestimmt viel besser an die neue Einschlafsituation gewöhnen.

    Übrigens sind Gerüche für Babys sehr wichtig, d.h. du kannst mal versuchen nachts ein von dir getragenes T-shirt ins Bett deines Sohnes zu legen. Dadurch nimmt er deinen vertrauten Geruch wahr, wenn er in einer Leichtschlafphase aufwacht und fühlt sich so geborgen.

    lg, Johanna
     
  6. AW: einschlaf- und durchschlafprobleme

    hallo giovanna,

    die sache mit dem geruch ist eine gute idee, das hab ich auch schon öfter gehört, aber noch nie dran gedacht. :lichtan: kann ich statt t-shirt auch ein lammfell nehmen, auf dem ich ein paar nächte geschlafen habe? oder hat das einen zu starken eigengeruch? beim t-shirt hab ich nämlich sorge, dass er sich es über den kopf zieht. er versteht noch nicht, sachen wieder von seinem gesicht zu nehmen...

    ja, psychische sicherheit ist sicherlich super wichtig, da geb ich dir recht (bist ja auch die fachfrau ;)). die hat er meines erachtens auch schon zu einem grossen teil. zumindest sagte mir das die leiterinnen vom pekip und babymassage kurs, da ich anfangs sehr frustriert darüber war, dass er mich während der stunden nicht eines blickes gewürdigt hat, egal wie toll ich gesungen und gestikuliert habe :crazy:

    bis vor knapp 1-2 monaten ging das abendliche einschlafen auch super gut, darüber war ich immer sehr froh und auch stolz. wach hingelegt, noch ne halbe stunde gebrabbelt und mobilee angeguckt und dann friedlich eingeschlafen. nur aufgewacht, wenn er hunger hatte.

    was mich aber immer irritiert hat, war, dass es nur abends gut klappte, während er tagsüber NIE alleine einschlafen wollte ??? versteh ich einfach nicht. :bahnhof:

    dass er jetzt andere eindrücke verarbeiten muss abends, leuchtet mir ja ein, aber momentan hab ich nicht das gefühl, dass es nur eine phase ist und mir graut schon langsam vor jeder nacht...

    werd versuchen, die aufbauenden worte von euch im ohr zu haben, wenn er heute nacht schreit :)

    ach so, noch was zu deinem tipp und thread bzgl halbschlaf:
    das ist bei ihm totaler horror. wenn ich das versuche brüllt er wie am spiess und braucht auch wieder lange, bis er sich beruhigt. eben bis er wieder wach ist. wenn ich ihn hinlegen kann, dann nur wenn er *richtig* eingeschlafen ist oder wach und gut drauf. zumindest meine bisherige erfahrung. wenn ich ihn zu früh abdocke, dann macht auch theater - erst sucht er, dann bäumt er sich auf und dann schreit er zeter und mordio. erst wenn ich ihn an die schulter nehme, beruhigt er sich wieder. schnuller nützt da nur manchmal was. leider kein schnullerkind, wird meistens im hohen bogen wieder ausgepuckt.

    super forum hier übrigens!
    :bravo:

    lg,
    iris
     
  7. Connie

    Connie Mary Poppins

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    AW: einschlaf- und durchschlafprobleme

    Hallo Iris,

    wie lief/läuft es heute Abend? Ich hab erst jetzt wieder reingestolpert und hoffe Euch geht es gut!

    Schön von Deinem "Bauchgefühl" zu lesen. Du gehst die Sache schon richtig an, keine Sorge.

    Ja das mit dem alleine Einschlafen ist so eine Sache. Ich hab in der Tat Anna auch lange Zeit in den Schlaf gestillt, sprich mich neben sie ins Bett oder aufs Sofa gelegt und sie abgedockt wenn sie schlief. Sie ist nur selten einfach von selber "weggefallen" von der Brust. Es wurde dann aber schon schwierig mit dem Einschlafen in der Zeit als immer mehr Stillmahlzeiten ersetzt wurden.
    Sie hatte damals auch noch so eine Phase in der ihre Arme und Beine einfach nicht stillzukriegen waren und dadurch hat sie sich selber immer wieder richtiggehend aufgeweckt... :ochne:
    Ich hab sie deswegen weit über das halbe Jahr hinaus noch immer mal wieder gepuckt oder ihre Arme festgehalten bis sie geschlafen hat. Das war zwar eine ziemliche Prozedur, aber ich war überzeugt dass es das einzige ist was ihr helfen würde.
    Bestärkt hat mich J. Prekops "Schlaf Kindlein verflixt nochmal". Ich kann nicht alles unterschreiben, was sie so von sich gibt, aber das Grundprinzip gefällt mir gut. Sie meint, dass manche Kinder in gewissen Zeiten einen festen körperlichen Halt brauchen und dass Kinder generell sichere Eltern brauchen: "Ich bin Deine einzige Mama, eine bessere für Dich gibt es nicht. Ich liebe Dich und ich weiß dass das was ich mache das Beste für Dich ist. Sei ganz ruhig, ich bin bei Dir und alles ist gut."
    Diesen Satz hab ich Anna (und auch mir!) immer wieder so liebevoll und ruhig wie möglich gesagt, während ich sie festgehalten hab. Für mich ist es ein richtiger Zaubersatz. Er hat mich in dem bestärkt was ich tat und gab mir auch die nötige Ruhe dazu - was sich dann auch auf Anna übertragen hat.

    Gegen Ende des 1. Lebensjahres klappte dann auch abends das in-den-Schlaf-Stillen nicht mehr, da wurde sie eher wach als müde davon. GsD nahm sie aber den Schnuller und auch ihre Spieluhr hat ihr immer sehr geholfen, sie hat dann auch schnell gelernt sie selber wieder aufzuziehen.

    Ich dachte mir halt damals ich hab die Zeit... Dir läuft sie jetzt aber schon ein Bißchen davon und deswegen wäre es für Dich sicher sinnvoll, bald ein "Ersatz-/Übergangsobjekt" einzuführen, wie es Johanna schon erwähnt hat. Es muss ja kein Schnuller sein, vielleicht ein Nuckelpüppchen oder vielleicht klappt es tatsächlich mit dem Daumen? Natürlich brauchst Du etwas Geduld. Aber sei Dir sicher, es klappt bestimmt. Hab statt "es MUSS es MUSS" lieber im Hinterkopf "es WIRD es WIRD"!

    So jetzt war es wieder lang aber ich glaube es ist wichtig das ausführlich zu besprechen.

    Sei Dir sicher, Du wirst das Richtige finden und tun! Viel Geduld und viel Erfolg dabei wünsch ich Dir - das Wichtigste hast Du schon, die Liebe zu Deinem Kind :herz:

    Alles Gute,
     
  8. AW: einschlaf- und durchschlafprobleme

    Hallo Iris!

    Klar kannst du auch was anderes nehmen, das T-shirt ist halt praktisch, weil es schon deinen Geruch hat. Du könntest auch ein Püppchen oder ein Kuscheltier, ein Schmusetuch oder so eine nacht mit zu dir ins Bett nehmen, damit es nach dir riecht. Der Gedanke mit der "Größe" des Übergangsobjekts ist sehr praxisbezogen, Marlene hat mit 5 Monaten ihren Schlafsack als Übergangsobjekt adoptiert und der geliebte "heia" musste von da an überall hin mit wo sie einschlafen sollte und so ein Schlafsack ist ja ziemlich groß :umfall:.

    Das es nun nicht mehr klappt, liegt wohl daran, dass dein Sohn sich nun an dich "erinnern" kann und somit die geistige Fähigkeit hat dich zu vermissen. Er hat klar erkannt, dass er dich über alles liebt und es viel mehr Spaß macht in deiner Nähe zu sein, deshalb möchte er dich möglichst immer bei dir haben. Besonders in Sitationen, in denen er sich nicht so wohl fühlt. Der Übergang vom Wachen zum Schlafen ist so ne Situation, in der viele Babys Unterstützung anfordern.


    Das war bei meiner Tochter auch so. Ich weiß aber auch nicht warum. Vielleicht ist es tagsüber einfach schwerer abzuschalten...

    Für viele Eltern fangen die Schlafprobleme ihrer Babys im zweiten Lebenshalbjahr erst an, dafür sind die Zähne verantwortlich, die motorische Entwicklung, die Babys im Traum so sehr beschäftigt, dass sie immer wieder wach werden. Dann kommen erste Infekte hinzu, weil der Nestschutz nachlässt und die seelische und emotionale Entwicklung erreicht wichtige Meilensteine, die Babys generell nachts auch die Nähe der Eltern suchen lässt.
    Also es ist eine sehr, sehr laaaaaange Phase, die aber ganz normal ist. Vielleicht beruhigt dich ja das.

    Hmmm, das ist jetzt schwierig. Dann solltest du ihn wohl doch lieber gleich ganz wach hinlegen und neben ihm sitzen bleiben, bis er schläft. Wenn er weint, nimm ihn einfach raus und beruhige ihn am Arm und leg ihn wieder ins Bett, wenn er sich beruhigt hat.

    Oder du bietest ein "Übergangsobjekt" gleich parallel zum üblichen Einschlafprozedere (Stillen oder Tragen) an. Als nächsten Schritt versuchst du ihn ohne Stillen, nur am Arm und mit dem Übergangsobjekt zum Einschlafen zu bringen, vielleicht singst du was leises oder erzählst was beruhigendes. Als dritter Schritt gehts gleich mit Übergangsobjekt ins Bett und du bleibst bis er schläft und erzählst, singst usw. Und zuletzt gelingt ihm das Einschlafen vielleicht nach einem kurzen Lied oder was Erzähltem, ohne dich.

    lg, Johanna
     

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