Eingefrorene Milch...

Dieses Thema im Forum "Rund um Babys Ernährung" wurde erstellt von 321Mary, 11. Februar 2010.

  1. Hallo zusammen, nun habe ich mal wieder eine Frage:

    Wenn man eingefrorene Muttermilch aufgetaut und erwärmt hat, sie aber nicht ganz ausgetrunken wird, kann man sie dann noch einmal kühl stellen und später wieder erwärmen?

    Johannes trinkt nämlich nicht mehr aus der Flasche, da er voll gestillt wurde. Da ich langsam das Gefühl habe, dass meine Milch (trotz Turbostillen seit Tagen) etwas knapp wird, könnte ich ihm zur Not etwas zusätzliche Milch aus der Flasche geben. Weil er aber bis jetzt immer nur gaaaanz wenig aus der Flasche saugt, bleibt immer viel übrig. Bis jetzt habe ich sie dann weggeworfen, aber ist ja irgendwie schade.

    Wer hat einen Tipp für mich?

    Viele Grüße

    Marion
     
  2. Regina

    Regina Gehört zum Inventar

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    AW: Eingefrorene Milch...

    Ich würde sie wegwerfen. Einmal erwärmt soll man nicht nochmal erwärmen. Mach ihm doch einfach eine kleine Portion, wenn die nicht reicht nochmal eine nach. Geht ja recht flott, wenn du es in zwei Fläschchen aufbewahrst und du merkst, der hat noch recht zug drauf, die zweite in den Fläschchenwärmer.

    LG Regina
     
  3. Glace

    Glace nächtliche Muse

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    AW: Eingefrorene Milch...

    Kann ich Regina nur zustimmen.

    Wie alt ist Johannes den ?
    Wenn er nur noch ein klein wenig trinkt, meinst du nicht dann reicht es ihm auch ohne zusätzliches Fläschchen und du legst ihn dann einfach früher an ?
    Irgendwann reguliert sich dann doch normal die menge wieder von selbst.
    Sonst merkt dein Körper ja nicht das das Kind mehr verlangt.


    LG Katja
     
  4. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
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    AW: Eingefrorene Milch...

    Ja, kleinere Mengen aus der aufgetauten Milch umschütten und den Rest noch ein paar Stündchen im Kühlschrank aufbewahren. Reste ins Badewasser geben - macht ganz zarte Haut :herz:
     
  5. AW: Eingefrorene Milch...

    Danke! Ich hab die Milch bis jetzt direkt gefroren im Wasserbad erwärmt... bin nicht drauf gekommen, dass ich sie ja auch anders erst mal auftauen kann ;-)

    @Katja: Johannes wird am 21.02. fünf Monate alt. Er trinkt die letzten Tage 9-10x/Tag und gestern abend z.B. links-rechts-links, also alles total leer getrunken. Außerdem verweigert er manchmal eine Seite, obwohl sie voll ist und er wirkt dann unzufrieden und hungrig. Noch zu sagen ist, dass er (außer ganz kurz nach der Geburt) überhaupt nicht aus der Flasche trinkt und das eben nicht gewöhnt ist. Nun soll er zur Beikost ja auch etwas Wasser oder Tee nehmen. Darum dachte ich mir, dass er ruhig gelegentlich etwas MuMi aus der Flasche bekommen soll, um sich ans saugen zu gewöhnen. Außerdem wäre es auch angenehm, wenn er ZUR NOT auch mal von jemand anderem eine Mahlzeit aus der Flasche nehmen würde. Ich war bisher nur äußerst selten mal zwischen den Stillmahlzeiten ohne ihn außer Haus und hatte jedes Mal Angst, dass er schon Hunger hat und ich bin noch nicht da... Und da ich ihn gerne bis in ca. 2 Monaten abstillen würde, dachte ich, kann´s ja nicht schaden. Was meinst Du dazu?

    Viele Grüße

    Marion
     
  6. Schäfchen

    Schäfchen Copilotin

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    AW: Eingefrorene Milch...

    Zu der gefrorenen Milch kann ich nicht mehr sagen als meine Vorschreiberinnen. Wenig auftauen und Reste ins Badewasser. :jaja:

    Er verweigert manchmal eine Seite? Immer die gleiche? -> Dann würde ich das Kind mal bei einem Ostheopathen vorstellen und auf Blockaden untersuchen lassen.

    Ich habe inzwischen das dritte Stillkind. Kind Nummer 1 hat eine Flasche nebenbei akzeptiert, bis es mal beim auftauen sauer gewordene Muttermilch erwischt hat. Danach ging nix mher mit Flasche und beim Beikoststart hat sie dann direkt mit dem Becher (ohne Trinkschnalebl, der ging auch nicht) angefangen - da war sie noch keine 5 Monate alt. Flasche nahm sie erst nach dem selbstinitiierten Abstillen, da aber nicht wirklich lange. Kind Nummer 2 hat nie eine Flasche akzeptiert und ist demnach auch mit dem Trinken aus dem Becher aufgewachsen. Kind Nummer 3 ist ebenso ein Flaschenverweigererkind und ist daher auch gleich auf den richtigen Becher gegangen.

    Aber: Kind 2 und 3 wurden bzw. werden lange gestillt, so dass eine Flasche zum erfüllen des Saugbedürfnisses nicht vonnöten ist. Kind 3 hat noch 3 feste Stillzeiten.

    Darf ich dich fragen, wieso du so termingebunden abstillen willst?
     
  7. AW: Eingefrorene Milch...

    Liebe Andrea,

    danke für Deinen Beitrag!

    Wenn er verweigert, dann die rechte Seite. Das ist die schwächere Seite, in welcher insgesamt etwas weniger drin ist. Ich kann mir auch denken, warum er die mittlerweile weniger mag: Einmal war sie sehr voll und ich hatte vergessen, dass es besser wäre, sie vorher auszustreichen. Und dann ist ihm anscheinend die Milch unangenehm in den Mund geschossen. Überhaupt mag er links schon immer lieber, und wenn er mal nicht so gut drauf ist, eben erst recht;-)

    Natürlich darfst Du fragen, warum ich so termingenau abstillen möchte. Eigentlich hab ich keinen bestimmten Termin. Ist eine längere Geschichte: Ich wusste nie, ob ich stillen möchte oder nicht. Leider hat es bei den wenigen Freundinnen, die schon ein Kind haben, nicht gut geklappt oder sie mochten es nicht. Ich hab mir trotzdem gesagt: Es ist mein erstes Kind, da werd ich es versuchen. Dann war Johannes auch noch recht zart bei der Geburt und ich wollte ihm erst recht nur das Beste, also Muttermilch, geben. Jetzt hat sich der Süße als echter Vieltrinker herausgestellt. Mehr wie drei Stunden ohne Essen sind nie drin! Nach zwei Monaten hab ich mir gesagt: Bis Weihnachten halte ich durch! Nun ist es Februar und nach wie vor anstrengend... Darum hab ich mir gesagt: Halte durch, bis er ein halbes Jahr ist! Und das wird er eben Ende März - daher der "Termin"! Vielleicht sage ich im März: Er darf bei mir trinken, so lange er will! Kann auch sein.

    Aber mir wäre einfach wichtig, dass er wirklich nur in Ausnahmefällen, auch mal eine Mahlzeit aus der Flasche nimmt. Bisher habe ich das vermieden, um ihn nicht zu verwirren und natürlich auch um meine Produktion nicht durcheinander zu bringen. Aber jetzt würde ich das ganze gerne ein wenig auflockern...Verstehst Du das?

    Viele Grüße

    Marion
     
  8. Schäfchen

    Schäfchen Copilotin

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    Marion, das versteh ich total. Ich weiß doch, wie angebunden ich war und bin ;) Und ja, vielleicht siehst du es anders, wenn er erstmal fest in der Beikost steht und sich das Stillen dann eh schon natürlich reduziert. Lass es auf dich zukommen. Ich mag deine Einstellung :)

    Was das mit der Brust betrifft: Ich stille inzwischen das dritte Kind einseitig - also nur rechts. Die Große hat mit 6 Monaten die linke verweigert, die Mittlere schon früher und auch die Jüngste machte früh Probleme. Keiner wusste damals wieso und alle möglichen Tricks bei Stillpositionen und Co. halfen nichts. Erst bei der Jüngsten bekam ich hier im Forum DEN Tipp schlechthin. leider wars dann bei der Therapie zu spät für uns, denn eine Woche später waren wir beide krank und da hatte ich dann keine Kraft zum Kämpfen :(

    Alle drei Mädchen hatten eine Blockade im Halswirbelbereich! Bei der Großen (7) zog das Aufheben der Blockade noch 10 Stunden Therapie nach sich, weil sie durch die inzwischen schon sehr verinnerlichte aber nach außen unauffällige Schonhaltung keine Körperspannung hatte und auch hier und da Defizite, die so nie auffielen. Die Mittlere hatte weniger Probleme,ich glaube da haben wir unbewusst durch die Krankengymnastik im Kleinkindalter einiges aufgehoben, da war es dann mit dem Aufheben der Blockade getan. Die Jüngste war jung genug, um keine weitere Therapien zu benötigen.

    Seit dem nehme ich solche Erwähnungen wie "er mag die eine Brust lieber als die andere" nie auf die leichte Schulter, sondern erzähle unsere Geschichte. Denn manchmal bin ich unglücklich darüber, dass ich keine ungetrübte Stillzeit hatte und kein Kind beidseitig bis zum Abstillen begleiten konnte. Und ich wünschte mir, es wäre damals bei den Großen einer auf die Idee gekommen ... Nun ja, wir haben fertig. Und auch wenn wir eine untypische Stillzeit hatten und haben, so war und ist es doch eine schöne.
     

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