Die Rückkehr zur Regenbogenbrücke

Dieses Thema im Forum "Hund - Katze - Maus" wurde erstellt von Röschen, 17. August 2005.

  1. Röschen

    Röschen Gehört zum Inventar

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    östlicher Wetteraukreis
    Habe ich eben in einem anderen Forum entdeckt!

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    Die Rückkehr zur Regenbogenbrücke

    Ein kleiner Hund kam an der Regenbogen-Brücke an
    und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihm hinge-
    laufen, um ihn zu begrüßen. Er war darauf gefaßt, daß
    er nun angegriffen würde, aber das war die erste
    Meute, die nur mit dem Schwanz wedelten.
    Anstatt ihn zu beißen, küßten sie ihn einfach.

    Es war wunderschön da und jeder war ganz lieb zu ihm.
    Keiner von ihnen wurde in einer *Welpen-Fabrik* geboren,
    so wie er damals, und dann als Kampfhund benutzt, um
    dann in der Gosse zu sterben, weil er eine häßliche
    Promenadenmischung war. Sie erklärten, daß sie auf ihre
    Herrchen warten würden, die sie so geliebt hatten.
    "Was IST Liebe?", fragte der kleine Hund und Gott ließ ihn
    auf die Erde zurückkehren um das herauszufinden.

    Warm und dunkel, er wartete zusammengekauert mit den
    anderen darauf, geboren zu werden. Ängstlich wartete er
    bis zuletzt, als er dann an den Hinterfüßen herausgezogen
    wurde. Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und
    trockneten ihn ab. Sie zeigten ihm, wo es einen warmen
    Schluck mit warmer Milch gab. Er hatte nicht die Kraft
    dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten.
    Seine Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger
    als er selbst und stießen ihn zur Seite.
    Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein
    wenig zur Seite und hielten seinen Körper, so konnte
    er trinken.
    Aaaahhh .. so ist es besser!" dachte er und trank, bis er
    erschöpft war und zusammengekuschelt bei seiner Mutter
    eingeschlafen ist. "Ich erinnere mich genau daran " sagte
    er erfreut. "Zu dumm, dass ich erwachsen werden mußte
    und hinaus in die Kälte und Nässe mußte um dort zu
    kämpfen und als Verliererhund sterben mußte.
    Ich erinnere mich, was es heißt ein Hund zu sein."
    dachte er traurig.
    Diese Nacht kroch er auf seine Mutter und versuchte
    zu trinken, aber er fiel immer wieder zur Seite weg.
    Wenn die anderen vollgetrunken waren, dann wurde
    ihnen der Bauch geleckt und er konnte nur noch die
    Restmilch trinken, die die anderen übrig gelassen
    hatten.
    Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm
    geholfen hatte, daß er auch noch was abbekommen
    hatte, die Zitzen waren immer schon leer, als er an
    der Reihe war. Es war sogar schon schwer genug,
    daß er aufstehen konnte. Er war noch so klein
    und schmächtig. Er fiel auf den Rücken und konnte
    sich nicht mehr aufrichten. So begann er zu schreien.
    Sofort kam ein Mensch herbeigeeilt und sofort war
    die Menschenhand wieder da und dann gaben sie
    ihm einen Gumminippel in den Mund.
    Es hat nicht so gut geschmeckt, wie die der Mutter,
    aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in
    seinem kleinen Magen.
    Er hatte Probleme mit dem Atmen, weil seine Lungen
    nicht voll entwickelt waren. Er hatte einfach zu lange
    gebraucht um den anderen in die Gebärmutter zu
    folgen als er die letzte Chance von der Regenbogen-
    brücke genommen hatte.
    Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der
    ihn zugedeckt mit einem warmen, weichen Tuch auf
    den Bauch genommen hatte.
    Das hielt seinen knochigen Körper schön warm und
    die wiederkehrenden sanften Streicheleinheiten haben
    ihn sehr beruhigt.
    Er dachte wieder an seinen neuen Freund, der so lieb
    an der Regenbogenbrücke zu ihm war und Gott fragte,
    ob er wohl nochmals zurück dürfte.
    Gott sagte : "Ja, aber nicht jetzt.
    Du wolltest erleben, was Liebe ist." So wurde er für einige
    Stunden ( es kam ihm vor wie Tage aber er wusste ja
    nicht was Zeit ist und es war ja auch dunkel), gaben ihm
    die Menschen seine Milcheinheiten
    und gaben ihm die Wärme und Liebe seiner Mutter wieder.
    Er wurde grösser und agiler und der Mensch nahm ihn
    immer öfters aus dem Nest um bei ihm zu schlafen so
    lange er liebkost und geküßt wurde und er den Herzschlag
    hören konnte der fest und lieb klang.
    Dann kam Gott und fragte ihn: "Bist du bereit zu uns auf
    die Regenbogenbrücke zurück zu kommen?"
    "Ja antwortete er", mit einer kleinen Wehmut, weil der
    Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen
    begann.
    Er liess die Luft aus seinen Lungen und ging zurück über
    die Regenbogenbrücke.
    Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte
    und seinen Körper in Händen hielt, den er sich für diesen
    Ausflug geborgt hatte.

    "Danke Gott," sagte er. "Liebe ist WUNDERBAR
    und nun werde ich auch an der Regenbogenbrücke
    auf den Menschen warten, um ihr beim Eintreffen
    zu sagen, daß ich sie auch geliebt habe."

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    Liebe Grüße

    Rosi
     
  2. MamaYan

    MamaYan Dauerschnullerer

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    ... das ist wirklich schön ...
     
  3. Tamara

    Tamara Prinzessin

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    hinterm Berg
    Ist das schön :-(
     
  4. Idefix

    Idefix Gehört zum Inventar

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    Das ist sehr schön, aber auch ein wenig traurig. :-(

    Liebe Grüße,
     

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