Wie oft dürfen eure Kinder sich umentscheiden beim Essen?

Dieses Thema im Forum "Rund um die Erziehung" wurde erstellt von MamaKati, 24. November 2004.

  1. Also: Ich bin satt. Neeee, ich bin doch nicht satt. Ich bin satt. Ich bin satt mit dem Käsebrot, ich möchte jetzt ein Tomatenbrot haben.

    Wie handhabt ihr das?

    Bin für Tipps bis zum Abendbrot (bitte bis 18 Uhr anworten! :-D ) seeehr dankbar!

    Liebe Grüße von Kati
     
  2. Frau Anschela

    Frau Anschela OmmaNuckHasiAnschela

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    AW: Wie oft dürfen eure Kinder sich umentscheiden beim Essen?

    :winke: Kati,

    bei uns läuft das so:
    L: Ich bin satt.
    A: nimmt Teller weg
    L: Och nöööööö
    A. stellt Teller wieder hin mit den Worten: Dann iss jetzt bitte.
    L: Doch satt
    A. Teller weg.... entgültig

    Auf "Spielchen" Käse statt Tomatenbrot oder so lass ich mich gar nicht ein. Wenn Laura das nicht mag, was es gerade gibt, dann gibt es als einzige Alternative ein 08/15 Butterbrot oder eben nix.


    LG
    Angela
     
  3. AW: Wie oft dürfen eure Kinder sich umentscheiden beim Essen?

    Darf sie vorher aber selber entscheiden, was sie auf Brot bekommt, oder?
     
  4. AW: Wie oft dürfen eure Kinder sich umentscheiden beim Essen?

    Also ich frage Mathilda was sie aufs Brot möchte.
    Meist kommt dann ein gar nicht .
    Dann frage ich gezielt....und wenn sie Käse möchte, dann belege ich maximal eine Viertelstulle damit. Die muss sie erstmal aufessen bevor sie etwas anderes bekommt. Manchmal schneide ich auch Häppchen. Dann isst sie es lieber.

    Sie hat dann noch die einzige Alternative, dass Ihr Vater ihr etwas von seinem Brot abgibt.

    gerne sagt sie dann noch: erst Käse, dann nachtisch ...aber das gehört nicht hierher :)

    LG makay
     
  5. zarin

    zarin Familienmitglied

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    AW: Wie oft dürfen eure Kinder sich umentscheiden beim Essen?

    Also wenn es hier darum geht was ein Kind auf dem Brot haben möchte, würde ich es selbst entscheiden lassen was es möchte. Mag es dann das Brot doch nicht essen würde ich mich nicht darauf einlassen immer wieder den Belag zu wechseln. Ich würde deutlich fragen WAS es auf dem Brot haben möchte und erklären das es dann auch essen muss was es haben will.

    Wenn gekochtes Essen abgelehnt wird würde ich lediglich ein Butterbrot anbieten, aber nichts anderes für das Kind kochen. Allerdings sollte das Kind beim essen selbst entscheiden können wieviel es ißt und wovon. Beispielweise: Mehr Kartoffeln aber weniger vom Fleisch...
     
  6. Frau Anschela

    Frau Anschela OmmaNuckHasiAnschela

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    AW: Wie oft dürfen eure Kinder sich umentscheiden beim Essen?

    :winke: Kati

    das kommt drauf an...... im Regelfall darf Laura nicht wählen, was sie isst. Ausnahme: Es stehen mehrere Sachen zur Wahl auf dem Tisch wie z.B. beim Frühstück. Da darf sie wählen ob z.B. Marmelade oder Käse. Entscheidet sie sich für Käse darf sie sich solange umentscheiden, bis ich den Käse draufgeschmiert habe, ist das Brot fertig, muss sie es auch essen oder es gibt eben kein Frühstück. Das Marmeladenbrot gibt es dann definitiv nicht mehr. Denn ich habe weder Lust ständig Käsebrot von Laura zu essen bzw. dieses in den Müll zu werfen. Die Alternative "nur" Butterbrot gibt es dann aber auch nicht. Die gibt es nur, wenn Laura das essen, was ich ihr anbiete generell oder für dieses essen ablehnt.

    Es gibt ein Buch: Jedes Kind kann essen lernen. Ja, ja, selber Autor wie Jedes Kind kann schlafen lernen. ;-) An und für sich fand ich das Buch furchtbar :-? Aber trotzdem habe ich dort unseren "Leitsatz" gefunden.

    ICH entscheide, WANN es WAS zu essen gibt und Laura entscheidet, OB, WAS und WIEVIEL sie davon isst. Damit fahren wir super! Zumindest was das essen angeht, habe ich keinerlei Probs. Na ja, dafür halt andere...... *seufz*

    LG
    Angela
     
  7. AW: Wie oft dürfen eure Kinder sich umentscheiden beim Essen?

    Hihi, Angela, das hast du schön beschrieben.

    Ich möchte Hannah auch weiterhin wählen lassen, was sie beim Abendbrot auf das Brot haben möchte (Auswahl aus mehreren vorgegebenen Dingen), das finde ich für sie wichtig, aber an diesem Hickhack müssen wir unbedingt arbeiten.

    Das finde ich ganz gut für uns. Bisher durfte sie zu ihrem bereits geschmierten Brot noch maximal eine anders geschmierte Hälfte dazu essen. Da hat sie dann meistens ohne zu meckern beides gegessen. Doch in den letzten Wochen haben wir so ein Theater mit satt, nicht satt, doch lieber was anderes, und wieder an den Tisch kommen, wenn sie schon aufgestanden ist (sie muss nicht sitzenbleiben, wenn wir lange essen), dass sich da wirklich etwas ändern muss!

    Mit satt und nicht satt werde ich künftig nur noch eine Umentscheidung gelten lassen.
    Mal sehen, was sie heute Abend dazu meint, wenn ich das ankündige....

    Liebe Grüße und danke

    von Kati
     
  8. Lilienfrau

    Lilienfrau Moderatorin
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    AW: Wie oft dürfen eure Kinder sich umentscheiden beim Essen?

    Hm, das hängt bei mir auch vom Alter des Kindes ab und wie "vernünftig" es schon ist. In irgendeinem Buch ;-) habe ich gelesen, daß viele Kinder auch einfach noch überfordert sind mit solchen Entscheidungen und sich darum dann häufig umentscheiden. In dem Fall würde ich vielleicht die Entscheidungen erstmal einschränken (also zB nur zwei Varianten anbieten und nicht 5 oder 6 verschiedene).

    Da Johanna mir neuerdings auf die Frage/Feststellung, daß wir jetzt Abendbrot essen, gerne mit "Nein, Nana pielen" antwortet, frage ich jetzt immer "Möchtest Du ein Butterbrot oder einen Joghurt zum Abendbrot?" Dann brüllt sie "Jooooghurt" und läuft in die Küche :-D Bißchen gemein, aber noch funktioniert es.

    Ansonsten frag ich sie schon auch, ob sie zB mittags Nudeln oder Kartoffeln essen will, ob sie abends Käse oder Wurst auf dem Brot haben möchte, ob sie Kakao oder Milch trinken will usw. Umentscheiden gibt's bei mir nur bedingt, daß heißt wenn sie ihr Brot angegessen hat und dann MEINS will, nur weil ich das grad esse, lasse ich sie nur abbeissen, geb ihr aber meins nicht und sag ihr dann auch nochmal, daß SIE ja Wurst essen wollte, Mama aber lieber Käse wollte.

    Liebe Grüße

    Alex
     

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