Welches Verhältnis zum zweiten Kind?

Dieses Thema im Forum "Ratgeber" wurde erstellt von A, 23. November 2005.

  1. A

    A Gehört zum Inventar

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    Hallo,

    wir machen uns manchmal Gedanken, ob Felix evtl. noch ein Geschwisterchen bekommen sollte?

    Uns quält nur eine Frage, wir verhalten wir uns dann gegenüber den Kindern?
    Wird Felix zu kurz kommen?
    Wird das zweite Kind zu wenig Aufmerksamkeit bekommen?

    Habt ihr euch auch solche Fragen gestellt?
    Oder sind das absolut grundlose Gedanken?

    Ich bin irgendwie hin und her gerissen ..
     
  2. Glace

    Glace nächtliche Muse

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    AW: Welches Verhältnis zum zweiten Kind?

    Ich mache mir selbst jetzt noch solche Gedanken wie es werden wird, ob wir mit unserer Entscheidung das "richtige" gemacht haben.
    Im Moment beschäftigt mich das eigendlich auch sehr.

    Wie wird Kevin Reagieren, wie schaffe ich das alles ?
    Zudem kommt ich hätte Nächstes Jahr im Juli wieder angefangen zu Arbeiten, wir hätten endlich wieder etwas mehr Geld gehabt und hätten uns um Urlaub und sowas keine Gedanken machen müßen.
    Ich hätte endlich wieder mal was anderes machen können, als immer HH und Kind.
    Nun geht im Mai alles wieder von vorn Los, ob es das "richtige" war werd ich ja nie erfahren, aber ich denke nicht das ich den Entschluß bereuhen werde.

    Urlaub machen kann ich immernoch und ich kann mir immernoch ein 2. Auto leisten uns geht es ja nicht wirklich schlecht, im gegenteil.
    Nur ich möchte nicht irgendwann darüber nachdenken müßen, wie es mit 2 Kids gewesen währe...
    Sicher wird es erstmal Turbolent sein, aber das geht vorbei. Hoffe ich *gg*


    Achso ich hab überigens in der Aktuellen Eltern Zeitschrift einen Bericht darüber gelesen ;-)


    LG Katja
     
  3. Markus

    Markus schlimmer Finger

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    AW: Welches Verhältnis zum zweiten Kind?

    nach meinem gefühl bekommt unser zweiter (phillip) schon etwas weniger von uns im vergleich zu moritz. schon aus zeitgründen und da moritz auch aufmerksamkeit einfordert. und dieser zauber wie beim ersten kind ist auch ein stück weit weg, was aber nicht heißt, dass wir phillip weniger lieben würden. beim zweiten hat man das alles schon mal erlebt.
    aber phillip bekommt sehr viel von moritz, die beiden lieben sich einfach :) meistens jedenfalls :) und wenn ich die beiden sehe, bin ich sehr froh, dass wir ein zweites kind haben - ist eine win-win-konstelation mit arbeitsverdichtung
     
  4. lulu

    lulu Königin der Nacht
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    AW: Welches Verhältnis zum zweiten Kind?

    Ach, ich finde den Zauber auch beim Dritten noch wunderbar :). Wenn es danach ginge, könnte ich gerade noch eines haben.
    Zwei Kinder, zwei Eltern - das finde ich von der Aufmerksamkeitsverteilung hier durchaus noch sehr gut. Beim Dritten müssen sie schon meist im Pack gehändelt werden, aber gerade unser dritter Zwerg scheint es zu geniessen mitten im Leben zu stehen und ist am allergluecklichsten, wenn wir alle fünf zusammen sind. Ich denke, Ihr schafft das gut, wenn Ihr Euch noch ein Kind wünscht :jaja:.
    Lulu
     
  5. Markus

    Markus schlimmer Finger

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    AW: Welches Verhältnis zum zweiten Kind?

    vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt. aber die entwicklung beim ersten kind habe ich zumindest intensiver wahr genommen als beim zweiten. vernarrt bin ich in beide :)
     
  6. Cornelia

    Cornelia Ex-Exilfriesin

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    AW: Welches Verhältnis zum zweiten Kind?

    Da unterschreibe ich einfach mal...

    :winke:
     
  7. christine

    christine Weltreisende

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    AW: Welches Verhältnis zum zweiten Kind?

    Na, wenn das Eure einzige Frage ist ;-)

    Bei mir hat das erste zu wenig bekommen.

    Ich habe meine beiden ja im Abstand von 1,5 Jahren bekommen und Julia kam damit gar nicht klar, weil sie mich sehr viel und intensiv für sich hatte bis zur Geburt Bens. Ich war krank und quasi nur zu Hause mit ihr und hab ihr Bücher vorgelesen, 6 Monate lang. Als Ben kam, ist sie durchgedreht und hat drei Monate nur geweint und Ben war auch ein Schreikind. Für mich war das furchtbar, weil ich beiden nicht gerecht werden konnte.

    Aber ich denke, daß das auch anders laufen kann, sowohl bei Geschwistern im selben Abstand als auch bei größerem Abstand, wie das bei Euch wäre.

    Julia ist sehr anhänglich und kann irgendwie kaum was alleine ohne mich machen (wird besser, aber so von der Tendenz), und Ben ist genau das Gegenteil, er ist ganz arg zufrieden, wenn er alleinegelassen wird. Von daher fällt es mir auch nicht so schwer, die Aufmerksamkeiten "gerecht" zu verteilen. Ich denke, Julia bekommt imm er noch mehr, aber er kann damit leben.

    Martin und ich wechseln uns ab im Betreuen, wobei Ben jetzt langsam auch Julias Platz streitig macht, z.B. bei Ausflügen. Wo martin früher nur Julia mitgenommen hat, will Ben jetzt halt mit, und dann bleibt Julia mal bei mir. Oder auch Besuch bei Oma und Übernachtung, da kommt Ben jetzt auch mal dran. Ist für Julia nicht so einfach.

    ICh denke, für Kinder sind Geschwister total wichtig und es ist gut, wenn sie merken, daß sie nicht der Mittelpunkt sind (das kann man auch ohne Geschwister ;-) ) und wir Eltern können nur versuchen, es gerecht zu machen.

    Ob es mir gelungen ist, werden mit meine Kinder mal später aufs Brot schmieren!

    Christine
     

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