vorlesen in deutschen kindergaerten???

Dieses Thema im Forum "Rund um die Erziehung" wurde erstellt von lulu, 21. Oktober 2002.

  1. lulu

    lulu Königin der Nacht
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    Ich habe in der Zeit gelesen, daß deutsche Kinder zu wenig lesen. Der Durchschnittsdeutsche hätte 4 Stunden irgendetwas Freizeit am Tag, davon kuckt er über 2 fern, liest aber nicht mit seinen Kindern :-?.

    Das ist ja noch jedem sein Bier, aber in deutschen Kindergärten wären die Kinder oft bis zu 8 Stunden täglich betreut und es gäbe keine Vorlesezeit, die regelmäßig in den Tagesablauf eingebaut ist. Die Kinder hätten auch alleine nicht täglich Kontakt mit Büchern. Ich bin erschrocken!!! :heul:
    Ist das wirklich so?

    In Klaas Kindergarten werden jeden Tag 2 Bücher vorgelesen, zw. Mittagessen und Mittagsschlaf. Bücher (und ein Kuscheltier) dürfen die Kinder von zuhause mitbringen, Spielzeug nicht. An den Tagen, an denen wir ihn mittags abholen, lesen wir meist mit ihm, wenn nicht Chaos ausbricht. Und abends wieder. Und zwischendurch auch. Und er kuckt sich statt Mittagschlaf selber Bücher an. Ich kann mir das gar nicht vorstellen, ein Leben ohne Bücher.

    Wie sind Eure Erfahrungen mit den dt. Kindergärten bezüglich des Vorlesens?

    Lulu
     
  2. Ich kann mir ein Leben ohne Bücher auch nicht vorstellen. :o Bei meinen Großen (15 und 12 Jahre) wurde auch im Kiga gelesen, Bücher angeguckt... Da ich es so vorlebe, sind die beiden auch richtige Leseratten geworden. Sie gehen regelmäßig in die Bücherei, denn soviel Bücher kann man gar nicht kaufen. (Aber du müsstest mal unsere zig Regale sehen) :-D
    Bei Laura denke ich, dass im Kiga auch gelesen wird. Laura liebt Bilderbücher und im Krabbelkreis guckt sie sich auch mit ihrer zukünftigen Erzieherin gern welche an. :-o Zm Geburtstag oder Weihnachten will ich für sie auch ein Gute-Nacht-Geschichten-Buch haben.
     
  3. Rudbeckia

    Rudbeckia Familienmitglied

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    Hej!

    Also bei Torben im KiGa wird auch vorgelesen. Morgens im Morgenkreis wird immer eine Geschichte ( oder Teile davon, dann eine Geschichte auf mehrere Tage verteilt)vorgelesen.
    Wenn ich morgens mit Torben komme, die Kinder werden zwischen 7.30 und 9 Uhr gebracht, sitzt meist eine Erzieherin auf dem Sofa und liest vor. Mittags das gleiche, wenn die Kinder nicht im Garten sind und später abgeholt werden. Vor dem Sofa steht immer ein Tisch mit mehreren Büchern, die dann auch mal wechseln.
    Mindestens zweimal im Jahr gibt es einen Büchertisch für die Eltern, wo man dann etwas bestellen kann. Da muß ich immer aufpassen, das ich nicht zuviel bestelle :o .
    Ich finde Bücher auch sehr wichtig, Torben bekommt jeden Abend eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen :jaja: . Im Moment lesen wir abends meist etwas von Astrid Lindgren.

    Viele Grüße
    :bravo:
    Sabine
     
  4. Meine Jungs sind zwar schon seit einiger Zeit aus dem Kindergarten aber bei uns im Kiga wurde immer viel gelesen.
    Die beiden sind auch absolute vielleser, na ja bei Timo wird es etwas weniger. Aber Jannik verschlingt die Bücher nur so. Er artet da wohl ganz nach mir :-D
     
  5. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
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    Hallo,

    wir haben auch zwei Leseratten und Bilderbuchgucker. Umgekehrte Reihenfolge natürlich.

    Bücher und Lesen gehört bei uns zum Familienleben dazu. Wir haben von Kleinauf unsere Jungs mit Bilder- und Vorlesebücher "unterhalten".

    Im Kindergarten wurde wenig vorgelesen. Bei unseren Erzieherinnen war es üblich sich einem bestimmten Thema über einige Wochen zu widmen. Dazu gehörten auch das angucken und besprechen von Bilderbüchern. 1 oder 2 Büchern in mehreren Wochen! Regelmäßige Lesestunde oder Leserunde .... davon war nichts zu sehen. Leider. In der Summe der Lesestunden also ein schlechtes Ergebnis.

    Hätten wir´zu Hause keine Bücher, sehe es in der Tat um die Buchleidenschaft unserer Kinder, geprägt durch Kindergarten, schlecht aus.

    Viele Grüße
    Ute :winke:
     
  6. Bücher in KITAS

    Also, ich kann nur sagen, dass meine zwei (inzwischen erwachsenen Kinder) mit sehr vielen Büchern und Geschichten gross geworden sind. Auch meine Enkel (1,8 Jahre und 5 Monate) hören jetzt schon viele Geschichten und sehen sich - zumindest der "Große" - Bücher an.

    Doch nun zu den KITAS. Da ich selber Leiterin einer KITA bin, kann ich nur sagen: Bei mir in der Einrichtung werden viele Bücher /Vorlesegeschichten angeboten. Doch es gibt ein Handycap, was einige Erzieherinnen entmutigt: Wir haben ca. 50 % ausländische Kinder, wovon viele große Schwierigkeiten beim Verstehen haben. So kann ich mir vorstellen, dass es deshalb in einigen Kindergärten zu Engpässen bei Bilderbuchgeschichten etc. gibt... Könnte noch so einiges dazu berichten, was aber hier den Rahmen sprengen würde. Trotzdem Fazit: Es wird vorgelesen und betrachtet!!!

    Viele Grüsse von elde
     
  7. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
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    Herzlich Willkommen

    Ich hoffe Du wirst dich wohl fühlen bei uns :bravo:



    :winke: Ute
     
  8. Hallo ihr Lieben,

    ich möchte nur soviel dazu sagen:
    ich habe immer gerne und viel vorgelesen (auch bei den fremdländischen Kindern, man kann da so schön die Sprache lernen und wenn gar nichts klappt, dann sind ja die Bilder noch da).

    Das war immer so wunderschön entspannend (auch für mich :) ) und man kann so schöne Gespräche auch nach dem Bibu noch führen.

    AUF ZU AMAZON!!! (am besten über Ute´s Link :-D )
    Kerstin :D
     

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