VITAMIN D - Frage

Dieses Thema im Forum "Rund um Babys Ernährung" wurde erstellt von Little Rocker, 15. März 2012.

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  1. Little Rocker

    Little Rocker die ein Krönchen trägt

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    Hallo zusammen,

    das Thema Vitamin D lässt mir irgendwie keine Ruhe, :( ich hab noch ein bisschen recherchiert und gerechnet:

    Die Reverenzwerte, die von der DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, herausgegen werden, wurden in 2012 nach oben korrigiert und liegen nun bei 10 µg pro Tag für Säuglinge (vorher wohl nur 5 µg). 1 µg entspricht 40 IE, d.h. mit der täglichen Vigantolette hätte mein Zwerg 500 IE, also genug. Die Gabe soll übrigens unabhängig davon erfolgen, ob gestillt wird, Fläschchen gegeben wird oder genug Sonne getankt wird. Soweit so gut.

    Quelle: http://www.dge.de/pdf/ws/Referenzwerte-2012-Vitamin-D.pdf

    Nun ist in der Milupa Milumil 1 aber auf 100 ml 1,2 µg Vitamin D enthalten, 1 Portion Milupa Grießbrei hat nochmal 2,8 µg.

    Wenn Béla nun nur noch Milumil 1 und seinen Grießbrei bekommt (bin am abstillen), dann hätte er mit ca. 1l Trinkmenge pro Tag 12 µg aus der Milch und damit schon genug. Dazu käme noch der Brei. Dann wäre die Tablette doch zuviel des Guten, oder?

    Lt. der o.g. Empfehlung soll nämlich die Tagesmenge von 25 µg nicht ohne medizinische Indikation überschritten werden. Und nun?

    Wenn er erstmal GFK ung GOB isst, dann würde ich die Tablette ohne weiteres zur Milch dazu geben, aber so hätte er doch zuviel Vitamin D, oder?

    Ist in anderen Milchsorten weniger Vitamin D drin?

    Muttermilch soll wohl nicht so viel Vitamin D enthalten, aber das ist natürlich auch stark von der Versorgung der Mutter abhängig....

    Was meint ihr dazu, gebt ihr Vitamin D oder nicht?

    Danke für eure Meinung.

    Lieben Gruß
    Little Rocker
     
  2. Redviela

    Redviela nomen est omen
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    AW: VITAMIN D - Frage

    Die Vitamin-D-Tablette hab ich nie angezweifelt. Da vertrau ich dem KH und den Ärzten.
     
  3. Carmen

    Carmen Gehört zum Inventar

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    AW: VITAMIN D - Frage

    Siehst du, dass ist der Unterschied: ich habe dieses Vertrauen nicht und habe sie beiden nur kurze Zeit gegeben.
     
  4. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
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    AW: VITAMIN D - Frage

    Im ersten Jahr wird eine Tablette täglich empfohlen 400 oder 500 mügramm. Egal welche Babynahrung da diese lediglich eine Grundvitaminierung haben.

    Nach den neuesten Erkenntnissen leiden viele Kinder, auch Schulkinder, akut unter Vit D Mangel. Und daher finde ich persönlich auch die Kindermilchen prima. Weil Tablette in aller Regel nach dem 1. Geb. wegfällt.

    Eine Überdosierung ist eher nicht zu befürchten.

    Ich bin ein wenig unter Zeitdruck - guck aber nochmal nach und melde mich wieder.

    :winke:
     
  5. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
    Moderatorin

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    Berlin, 14.03.2012. - Der Frühling kündigt sich an, die Tage werden spürbar länger und wärmer – endlich wieder Zeit, um draußen zu toben und zu spielen und die ersten Sonnenstrahlen zu genießen. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) weist darauf hin, dass sich der Aufenthalt im Freien neben vielen anderen Vorteilen auch positiv auf den Vitamin D-Spiegel auswirkt, der nach den langen Wintermonaten nicht nur bei Kindern und Jugendlichen auf dem Tiefststand ist.

    Empfohlen wird aber nicht das geruhsame Sonnenbad, sondern häufige intensive Bewegung im Freien. Gern täglich, für die allgemeine Gesundheit. Mit Blick auf die Vitamin D-Versorgung gilt für Kinder und Jugendliche mit Hauttyp 2 und 3: Von April bis September tragen mindestens 2 „Freilufttermine“ pro Woche entscheidend zur Verbesserung der Vitamin D-Versorgung bei! Dabei sollten die Kinder über 5 - 30 Minuten in der Zeit von 10 und 15 Uhr mit unbedecktem Kopf, freien Armen und Beinen im Freien sein. Ein Sonnenbrand ist natürlich zu vermeiden!

    Über die Sonnenlichtexposition wird die Vitamin D-Versorgung verbessert, und über die Bewegung der Aufbau der Knochenmasse zusätzlich gesteigert. Diese Effekte führen zum Aufbau einer maximalen Knochenmasse (peak-bone-mass) und damit zu einer Prävention der Osteoporose im späteren Alter. – Da ausreichende Bewegung im Freien bei vielen Kindern aufgrund des Lebensumfelds und einer veränderten Freizeitgestaltung zu kurz kommt, kann angesichts der allgemein unzureichenden Vitamin D-Versorgung auch eine Supplementierung in Frage kommen.

    Bei unzureichender Sonnenlichtexposition wird daher ab dem zweiten Lebensjahr und für die Dauer des gesamten Kindes- und Jugendalter in Übereinstimmung mit dem amerikanischen Institute of Medicine eine Vitamin D-Gesamtzufuhr von etwa 600 IE/Tag für wünschenswert gehalten. Diese tägliche Zufuhr kann bei der derzeitig üblichen Ernährung durch die zusätzliche Zufuhr von 400 IE/Tag Vitamin D in Form von Supplementen erreicht werden.

    Eine Zusammenfassung der Empfehlung, die von der DGKJ-Ernährungskommission gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Endokrinologie erstellt wurde, können Sie hier nachlesen:
    "Vitamin D-Versorgung im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter".


    Pressekontakt:
    Dr. Sybille Lunau
    - Ref. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit -
    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
    Chausseestr. 128/129 | 10115 Berlin
    Tel. +49 30 3087779-14 | Fax +49 30 3087779-99
    presse@dgkj.de | www.dgkj.de
     
  6. Little Rocker

    Little Rocker die ein Krönchen trägt

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    AW: VITAMIN D - Frage

    Auszug:

    4. Für alle Säuglinge in Deutschland wird zusätzlich zur Vitamin D-Zufuhr mit Muttermilch oder Säuglingsnahrung eine orale Supplementierung mit 400-500 Einheiten Vitamin D3 pro Tag bis zum zweiten erlebten Frühsommer mit dann höherer UV-Exposition und Vitamin D-Eigensynthese, also je nach Geburtszeitpunkt für die Dauer von 1 bis 1 ½ Jahren empfohlen. Die Vitamin D-Gabe sollte kombiniert mit der Fluoridprophylaxe erfolgen.

    Aus der Langfassung:

    Obere tolerierbare Zufuhrmengen (Upper Levels; UL) von Vitamin D wurden von der EFSA
    (European Food Safety Authority, 2006) definiert: 0-2 Jahre: 25 µg/Tag;


    Mein KA war ja total gegen die Fluoridgabe per Tablette, sondern dann wenn die Zähnchen da sind per Zahnpasta. Da Béla damals noch voll mit Muttermilch ernährt wurde und mein Vitamin D Status mir nicht klar ist, habe ich mich damals für die Vigantoletten entschieden. Der KA sagt nur "Schadet wohl nicht" hat sie mir aber nicht verschrieben....

    Ich will nur nicht zuviel des Guten tun, da die Tablette 12,5 µg mit Milumil ~12 µg und Brei ~2,8 µg ja die empfohlene Max-Menge von 25 µg pro Tag überschreitet. Oder frei nach dem Motto lieber zuviel als zuwenig???
     
  7. Johanna

    Johanna Tourist

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    AW: VITAMIN D - Frage

    Ist schon interessant wie unterschiedlich die Ärzte sind. Meine meckert immer, weil ich uns die Vigantoletten anstelle der D-Fluorette verschreiben lasse. Ich werde aber jedesmal gefragt, ob ich ein Rezept mitnehmen möchte. Vitamin D ist wohl eine der wenigen Sachen welche die Krankenkassen immer gerne bezahlen. Ich schätze mal das eine Rachitisbehandlung ordentlich teuer für die Kassen werden kann. (Jetzt mal nicht vom Leid der Kinder gesprochen.)
     
  8. Redviela

    Redviela nomen est omen
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    AW: VITAMIN D - Frage

    Gibt es bei den Vigantoletten zweierlei ? Wir haben welche mit Flour, weil die Kasse die anderen nicht mehr übernimmt.
     

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