Umstellung auf Beikost zu schnell?

Dieses Thema im Forum "Rund um Babys Ernährung" wurde erstellt von Vani, 3. August 2011.

  1. Hallo Ihr Lieben!
    Ich bin neu hier und es ist mein erster Beitrag. Utes Seiten habe ich allerdings schon vor längerer Zeit gelesen. ( und immer wieder seitdem. Vielen Dank an dieser Stelle für die Mühe und die tollen Infos! -falls sie das hier lesen kann???)

    Nun bin ich mit meinem Latein aber dennoch am Ende und habe ein paar ( ok, wahnsinnig viele!!!) Fragen!
    Hoffe, Ihr könnt helfen...

    Ich geb erstmal ein paar Infos.
    Mein Sohn Karl ist am 19.12.2010 geboren. 52cm, 4120g.
    Ich habe 5 Wochen durch Abpumpen gestillt, er wurde gleichzeitig zugefüttert, weil er ein Bilikind war (5 Tage Intensivstation). Es stand wegen des hohen Wertes ein Hirnschaden im Raum, der sich zum Glück nicht bestätigte und Karl entwickelt sich prächtig, quatscht uns Knöpfchen die Backe und krabbelt FAST und setzt sich FAST hin ( hatte gerade fiese Erkältung, das hat ihn in der Entwicklung zurückgesetzt, holt er jetzt nach, kenne ich schon von ihm).

    Nur das Essen ist ein WAHNSINNIG leidiges Thema! Weil er zugefüttert wurde mit HA wollte er die Brust nicht, dann die HA nicht ( bitter) und dann gar nichts mehr, weil verwirrt und dann kamen die Koliken. Nach 1000 Jahren Suche klappte es mit Aptamil Comfort-bis heute!(7,5Monate alt!) Umstellung auf andere Milch? Vergesst es!!! Die ist ihm zu süß! Auch 4:1-Mischungen wurden verschmäht!
    Er nahm zunächst gut zu, aber dann als die Hebamme weg war, viel zu wenig! Darum sollten wir ab dem 4. Monat zufüttern lt Kia. Habe aber noch 2Wochen gewartet, mein Mamiherz sagte es so. Und dann ging es sehr spärlich los mit Gfb ( also in der üblichen Vorgehensweise).

    Zusatz: Wir haben Nabelschnurbluttest eingefroren und damit Tests auf Erkrankungen machen lassen ( weil Papa Allergien ohne Ende hat, Asthma, etc). Da kam raus, dass ihm einer von uns Zoeliakie vererbt hat! ( Huch...damit hatten wir nicht gerechnet, denn wir kennen das von uns beiden nicht! Aber einer muss es ja haben!)
    Wir waren aber (Papi war ein Frühchen, Mami wie Karl auch 10 Tage vor ET geboren und reif) beide SCHLEEEEEEEEECHTE Esser! ( Hat sich später erledigt...)
    Ich verstehe generell nicht warum so viel glutenhaltiges angeboten wird, wo doch kein Kind vor dem 1. Geburtstag glutenhaltiges bekommen sollte?!?!

    Mittlerweile ist Karl 7,5 Monate alt und wiegt 7,55kg, wir haben schon mehrfach vom Kia gehört: oje, Percentilensprung! Und auch ein 2. Arzt sagte wir sollten etwas ändern-keiner sagt WAS!
    Müssen nun ausserhalb der U nochmal im September hin zur Kontrolle.

    Unser Essen sah bis vorgestern ( trotz erstem Zahndurchbruch und im Entwicklungsschub, wo er immer weniger trinkt) so aus: 8 Fläschchen am Tag, damit kamen wir auf 500-750ml, selteneres Angebot vergrößere die Trinkmenge nicht!
    Dazu morgens ein paar Löffel Grießbrei ( neuerdings wird dabei nicht mehr gewürgt) fast flüssig angerührt und aus einem Becher(!...), also keinesfalls annähernd normale Menge! Aber ich bin schon froh!
    Dann Mittagsbrei ( seit 4 Wochen ausschliesslich Brokkoli-Kartoffel 3-4x/Woche mit Rindfleisch und Rapsöl, ggf auch etwas Butter dazu ( zum dicker werden).
    Dann abends früher Milchbrei Karotte-Mais von Hipp, der geht nun gar nicht mehr, also nochmal wie mittags aber mit Reis-Mais-Grieß (2Tl).

    Nun waren wir im Urlaub und es geht alles nun anders. Seit 2Tagen nun wie folgt:
    Er mag das Fläschchen kaum mehr, zappelt wild rum.
    Also morgens Flasche ( 70-130ml), dann Griessbrei( wie vorher paar Löffel dünn angerührt. Dann ggf mit Glück nochmal Flasche ( bis 85ml).
    Mittags Brokkoli wie o.g. Mit Glück 1/2 Gläschen, nachmittags ein paar Löffel GOB ( neu, dass er das isst ohne zu brechen), aber eben auch viel zu wenig! Dann abends erneut Mittagsbrei mit Getreide zugemischt, ca. 1/3 Gläschen.
    Dann nochmal Flasche ( Menge noch ungewiss, ca. 70-90 ml).

    Das ist doch viel zu wenig! Knabbersachen oder selbst dampfgegartes Gemüse mag er nicht.

    Er nimmt nicht ab, aber immer zu wenig zu.
    So dass sich die Percentile wieder ändert!
    Ich wiege ihn ca. 2x/ Woche.

    Nun meine etwas eilige Frage: wie immer im " Schub" trinkt er wenig Fläschchen. Brei geht besser ( auch wenn zu wenig).
    Soll ich probieren ihm nur noch morgens und abends die Flasche zu geben und " die Gunst der Stunde" ( der Verwirrung) nutzen und ihn von den 8 Fläschchen täglich zu entwöhnen?
    Er scheint das momentan meiner Meinung nach zu befürworten, aber ich will ihn nicht überrumpeln! Bin aber ratlos wann ich nun noch mehr Fläschchen in ihn reindrücken soll ( abgesehen davon, dass das ja eh nur immer 40-70 ml waren zuletzt. Und selbst die kaum möglich vor Gezappel. )
    Bei Brei geht der Mund weit auf, er lacht und ist glücklich-5Löffel lang. Noch 5 werden " reinüberredet" ( ich erinnere mich aus meiner Kindheit an " tocktocktock! Darf das Auto ( Fahrrad, LKW, Flugzeug etc) in die Garage?" mit sowas wurde ich gefüttert. Und nun mache ich das auch so...)
    Dann etwas Fencheltee ( Flüssigkeitsaufnahme ist prima, trinkt auch zwischendurch), dann noch 2 Löffel und Schluss.

    Soll ich versuchen ihm den Brei zu erhöhen statt wieder mehr und größere Fläschchen? Ist für mich logischer...

    Sorry, sehr lang und nicht weniger konfus geworden... Für etwaige seltsame Worte möchte ich mich entschuldigen und mein Handy anschwärzen, dass " korrigiert" selbst... Und ich kann nicht mehr den ganzen Text zurückscrollen.

    Für Eure Tipps und Tricks und Ratschläge bin ich dankbar!!!
    Alles Liebe, Eure Vani
     
  2. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
    Moderatorin

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    AW: Umstellung auf Beikost zu schnell?

    Hallo Vani,

    willkommen im Forum.

    Folge Deiner Intuition und steigere die Breimengen. Bei den Minimengen kannst Du es ihm auch zwei oder dreimal täglich anbieten. Das mit dem Milchbrei meine ich :)

    Beim Mittagessen immer die 10 g Fett ausnutzen. Er kanns gebrauchen. Schaun was auf dem Gläschchen steht und ergänzen mit Rapsöl. 1 TL = 4 g

    Ich könnte mir vorstellen dass es mit dem Fläschchen wieder besser wird wenn Du häufiger die Beikost anbietest. Zum einen fällt dann ja die ein oder andere FlaschenMZ weg, zum anderen saugen die Kleinen doch noch ganz gerne.

    Aptamil Comfort kannst Du beibehalten bis zum St. Nimmerleinstag.

    Dass er nicht mehr würgt ist klasse. Hier macht sich sicherlich deine liebevolle Geduld und das immer wieder anbieten bemerkbar :) Prima. Erwarte einfach dass es jeden Tag BESSER wird.

    Fehlt noch was? Melde dich sonst nohcmal

    :winke:
     
  3. AW: Umstellung auf Beikost zu schnell?

    Vielen lieben Dank!!!
     

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