Stoßseufzer eines Managers

Dieses Thema im Forum "Scherzkekse" wurde erstellt von KerstinM, 25. August 2004.

  1. KerstinM

    KerstinM Gehört zum Inventar

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    Kommt man morgens zu spät, ist man ein schlechtes Vorbild; kommt man pünktlich, ist man ein Aufpasser.

    Ist man zu seinen Mitarbeitern freundlich, will man sich anbiedern; ist man zurückhaltend, gilt man als hochnäsig.

    Kümmert man sich um die Arbeit seiner Leute, ist man ein Schnüffler; tut man es nicht, hat man von der Sache überhaupt keine Ahnung.

    Geht man oft zum Chef, ist man ein Radfahrer; geht man selten, traut man sich nicht.

    Hält man Konferenzen ab, ist man ein Schwätzer; hält man keine ab, ist man ein "Mann der einsamen Beschlüsse"

    Ist man schon etwas älter, gilt man als verkalkt; ist man noch jung, fehlt die Erfahrung des Alters.

    Bleibt man abends länger, markiert man den Überbeschäftigten; geht man pünktlich, fehlt das Firmeninteresse.

    Stimmt man sich mit seinen Kollegen ab, ist man ein Rückversicherer; tut man es nicht, ist man ein Eigenbrötler.

    Trifft man schnelle Entscheidungen, ist man oberflächlich; läßt man sich Zeit, mangelt es an Entschlußkraft.

    Nimmt man Urlaub, nutz man seine Stellung aus; nimmt man keinen, fürchtet man um seine Stellung.

    Ist man sehr genau, gilt man als pingelig; ist man es nicht, läßt man die Zügel schleifen.

    Hat man neue Ideen, ist man ein Phantast; bleibt man beim alten, ist man rückständig.

    Delegiert man viel, spielt man den Generaldirektor; delegiert man nichts, spielt man den Unersetzlichen
     

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