schwere Entscheidung - bitte Hilfe

Dieses Thema im Forum "Schulzeit" wurde erstellt von UTE UE, 25. Juli 2005.

  1. UTE UE

    UTE UE Gehört zum Inventar

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    Hallo an alle Schuleltern,

    eigentlich wollten wir den Silvan gerne auf die Waldorfschule gegeben haben, bekamen aber letztes Jahr keinen Platz.
    Daruafhin schulten wir ihn in die direkt daneben leigende Grundschule ein. Ein Jahr ist seither vergangen und eben bekam ich einen Anruf, daß Silvan jetzt nach den Sommerferien einen Platz in der ersten Klasse der WS haben könnte.

    Und nun stehen wir vor der Entscheidung, was tun?

    Zurück in die erste Klasse und auf die Waldorfschule oder weiterhin auf der Grundschule und dann in die 2. Klasse.


    Was meint ihr dazu?

    In der Hoffnung auf schnelle Antworten

    LG UTE
     
  2. yuppi

    yuppi yupp its just me

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    Das ist ja eine schwierige Entscheidung.... wie gut war er denn jetzt in der 1. Klasse?

    Denn wenn er schon alles kann.... wird er sich nochmals in der 1. Klasse doch langweilen oder?

    Hat die Waldorfschule da keine Bedenken?


    Sorry bin da keine Große Hilfe.....sind nur die Fragen die sich mir stellen.
     
  3. Hallo Ute :winke:

    Fühlt sich Silvan denn wohl in der Grundschule? Kommt er gut mit? Oder eher nicht?
    Möchte er denn wechseln oder wollt den Wechsel eher Ihr?

    Ich würde ihn mit 7 auf jeden Fall mitentscheiden lassen und ihm einen Schulwechsel nur im Notfall zumuten!

    Liebe Grüße Ela
     
  4. UTE UE

    UTE UE Gehört zum Inventar

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    Danke für Eure Antworten.

    Meine spontane Reaktion war: Nein, ich möchte nicht, daß Silvan wieder in die erste Klasse geht, dann langweilt er sich und macht nur noch Blödsinn. (Obwohl er nicht der beste Schüler ist, aber er kommt gut mit)
    Mein Mann meinte, er möchte nicht, daß wir Silvan einen weiteren Wechsel zumuten, er hat schon viele Wechsel überstehen müssen.
    Silvan selber schaute zerknirscht, als wir ihn fragten, er möchte bei seinen Freunden bleiben, obwohl er auch Kinder aus der Waldorfschule kennt, auch aus der zukünftigen ersten Klasse.

    Und doch steht da ja auch noch was ganz anderes hinter und ich bin mir nicht sicher, darum die Frage hier.

    LG UTE
     
  5. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. WAS steht dnn dahinter.

    Ich kenne hier einige "Waldis" und bin selber Mama von drei "Ex-Waldis"

    Wir haben im letzten Jahr den Wechsel von der Waldorfschule zum Staatsschulsystem vollzogen, und in der Nachbetrachtung bereue ich ehrlich gesagt, dass ich meine Kinder überhaupt je auf eine solche Steinersche Schule geschickt habe. Sorry, das klingt jetzt vieleicht verbittert, aber wenn man einem Kind ermöglicht, auf eine private Schule zu gehen, monatlich heftig Schulgeld berappt und dann feststellt, dass seeeeeeeeehr wenig bei rumgekommen ist, dann ist man auch vermutlich etwas verbittert.

    Aber eigentlich sollte man zB glauben, dass ein Kind, das 7 Jahre lang Englisch hatte, einen Vorteil gegenüber Kinder haben sollte, die diese Sprache nur 2 Jahre hatten. Weit gefehlt, ähnlich in Mathe, Deutsch und alles Natrwissenschaftliche ist nach Prüfung einfach ungenügnd.

    Jetzt zahlen wir gleich weiter, nämlich die Nachhilfe-Lehrer.

    LG Bine
     
  6. tobasajogwen

    tobasajogwen Familienmitglied

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    Hallo Ute,
    hats Du Dich überhaupt einmal mit den unterschiedlichen Schulformen auseinandergesetzt?. In der staatlichen Grundschule wird sehr nach den festgelegten Richtlinie der jeweiligen Landesregierung geschult. Bei der Waldorfschule ist alles mehr auf das Kind hin ausgerichtet. Alle meine Kinder sind nun in der Waldorfschule und sie lernen nicht im 1. Schuljahr schreiben und lesen. Sie fangen mit Formenzeichnen an. Dazu bekommen sie nache einer gewissen Zeit noch 2 Fremdsprachen hinzu, die den Kindern auch nicht in der Art und Weise beigebracht werden, wie wir es von unserer Lernweise her kennen.
    Aber eine Frage habe ich: Soll Dein Sohn in die erste oder evtl. 2. Klasse? Zur Einschulung werden die Kinder von der Waldorfschule vorher ein bisschen geprüft und untersucht, ob sie schulfähig sind.
    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen, da ich seit 1988 mit der Waldorfpädagogig verbunden bin ( 6 Kinder durch Waldorfkindergarten und jetzt alle in der waldorfschule).
    LG
    Olaf
     
  7. LIebe Ute!

    Wenn Silvan in der Regelschule gut zurecht kommt, würde ich ihn dort lassen!

    Grüßchen
     
  8. talnadjöfull

    talnadjöfull Bücherwurm

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    Meines Wissens nach ist Ute UE mit Waldorf sehr vertraut.

    Silvans skeptische Reaktion ist für mich schon ein wichtiger Grund erstmal die Normalpädagogik weiterzumachen.

    Inwieweit die ersten Schuljahre vergleichbar sind weiß ich nun nicht. Aber wenn er in die erste und nicht die zweite Klasse wechseln soll, ist das auch in der Waldorfpädagogik ein verschenktes Jahr. Wenn es dort keine Sitzenbleiber gibt wahrscheinlich auch keine Springer .. und das kann später wohl schwierig werden.

    Wie gut könnte denn ein Sprung in die Waldorfpädagogik zur 5. Klasse klappen? Als waldorferfahrene Eltern kann auch im Hintergrund (zuhause) noch einiges gehen.
     

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