Schlaeft nur auf dem Arm ein!

Dieses Thema im Forum "Schlafprobleme" wurde erstellt von Niki, 3. Juli 2002.

  1. Unser Kleiner (jetzt fast 6 Monate) schlaeft abends beim stillen meistens schon nach ca. 5-10 Minuten ein. Lass ich ihn dann in unserem Bett liegen, wo ich ihn auch gestillt habe, schlaeft er auch meistens weiter. Aber wenn ich ihn dann in sein Bett tragen will, wacht er meistens auf und wenn ich ihn dann hinlege faengt er an zu schreien :heul: . Habe auch schon versucht, ihn schreien zu lassen, aber nach 100 mal Schnuller reinstoepseln und 10 Minuten schreien kann ich es nicht mehr ertragen und nehm ihn halt doch wieder auf den Arm, wo er dann zwar auch noch ein Weilchen schreit, dann aber letztlich einschlaeft :? . Hab ich Glueck, schlaeft er weiter wenn ich ihn dann ins Bett lege, hab ich Pech wacht er gleich wieder auf wenn ich ihn hinlege und muss ihn nochmals auf den Arm nehmen, bis er tiefer schlaeft. Das nervt echt ganz schoen :shock: .
    Das andere Problem ist, das ich mir manchmal nicht sicher bin, ob er mich einfach nur nerven will, oder ob er vielleicht Bauchschmerzen hat, da er immernoch oefters Probleme mit seinen Blaehungen hat (denke ich) und er dann auch, wenn ich in nehme, oefters "pupst" (stinken ganz schoen) 8-O und man seinen Bauch auch richtig hoeren kann. Aber es waere doch schon komisch, wenn er nur im Liegen Bauchweh haette oder?
    Ich weiss nicht, ob ich ihn einfach schreien lassen soll(tut mir dann aber schon leid) oder was ich machen koennte.
    Verzweifelte Niki :(
     
  2. Du musst entscheiden

    Hallo Niki,
    meine Sandra ist noch kleiner (4 Monate). Aber ich habe mit ihr die Erfahrung gemacht, dass ich mich entscheiden muss. Diese unsichere Mama ist das schlimmste fürs Kind. Damit kommt es garnicht zurecht.
    Also: entweder Du hälst ihn auf dem Arm zum einschlafen und spekulierst damit, dass es nur eine Phase ist, die sich wieder legt (halte ich für wahrscheinlich). Oder Du entscheidest Dich für schreien lassen. Wobei schreien lassen nicht mit alleine lassen gleichzusetzen ist. Ich würde mich dann neben das Bett setzen und Händchen halten, gut zureden, trösten.
    Nerven will Dich Dein Kleiner bestimmt nicht. Warum sollte er seine Mama nerven wollen? Er will es sich doch nicht mit Dir verderben, er braucht Dich ja. Er kommt halt momentan mit der Situation allein im Bett nicht zurecht und fordert Deine Nähe, Deine Hilfe ein. Diese kannst Du ihm auf die ein oder andere Weise geben, solange bis er es gelernt hat alleine zurecht zu kommen.
    Ich weiss wie das ist, mit Blähungs-Kind. Man macht sich doch viel Sorgen, ob das Kind Schmerzen hat usw. Mir hilft es dann immer, mir klar zu machen, dass das Baby da eh durch muss, mit Unsicherheit und Grübelei mach ich es nur noch schlimmer, weil das Kind das merkt und dann natürlich auch denkt, es ist was entschieden nicht in Ordnung. Versuch die Blähungen gelassen zu sehen, das wird schon wieder und diese Stimmung auch Deinem Kind zu vermitteln. jetzt tut vielleicht mal der Bauch weh, aber das wird schon wieder.
    Viel Glück
    Petra
     
  3. Hallo Nicki,

    ist immer schwer was zu sagen, wenn man nicht mehr Details kennt :???: Und ich bin eh keine Expertin (suche auch grad Rat bei Regina und Ute in anderer Sache).

    Aber ein paar Fragen hätte ich trotzdem:
    Stillst Du noch voll?
    Was bekommt Dein Kleiner sonst noch zu essen/trinken?
    Vielleicht ist es eine Unverträglichkeit, dass er so bläht?
    Gab es Veränderungen in letzter Zeit? (Umzug ins eigene Zimmer o. ä.)?

    Ich kann von uns sagen, dass wir eine ähnliche Phase hatten (allerdings OHNE Blähungen). 1 Woche nachdem Jule abgestillt war schlief sie durch ... ganze 2 Wochen lang. Und dann ging der Spass richtig los. Sie wurde manchmal im Stundenrhythmus wach und schrei, wollte Nucki, manchmal Tee und meckerte ne Weile (ca. 15 Minuten) bis sie wieder einschlief. Das Spiel habe ich 2 Wochen mitgemacht, danach bin ich auf dem Zahnfleisch gegangen, weil sie bis zu 12 mal die Nacht wach wurde :( :mad:
    Also bin ich mit ihr zum KiA ... nachschauen, ob nicht doch irgendwas ist. Negativ, die Kleine war kerngesund. Und mein Doc, der ansonsten eher wortkarg ist sagte damals zu mir (ich werds wohl nie vergessen, weil ich es so lustig fand):
    "Es gibt alle paar Jahre einen neuen Professor, der irgendeine neue Studie macht und danach schlaue Anweisungen gibt, wie man sich bei Schlafproblemen als Mutter/Eltern verhalten muss. Viele Jahre lies man Kinder schreien, dann war es lange angesagt, die Kinder wieder hochzunehmen, trösten, usw. usw." Und dann sagte er mir: "Ein Rat von einem, der schon über 30 Jahre Kinderarzt ist und selbst 2 Kinder und 4 Enkel hat ... die Kleine ist noch keine 5 Monate und macht mit ihnen den Molly :-D ... lassen sie die Kleine schreien, und wenn es ihnen noch so schwer fällt. 1 Woche, und dann ist der Spass zuende!"
    Und er hatte Recht :)

    Das kann frau natürlich nicht machen, wenn Dein Kleiner ein Problem hat wie Blähungen oder so.

    Vielleicht meldest Du Dich nochmal.
    Viele Grüße erstmal
     
  4. Liebe Niki,

    zuerst solltest du darauf achten, dass der Kleine nicht an der Brust einschläft. Es gehört zum ganz normalen Schlafrhythmus, dass man immer wieder aufwacht um sich zu vrgewissern, dass alles in Ordnung ist. Wenn nun die Situation bei Aufwachen anders ist als bei aufwachen, dann gibt´s Protest bis die Lage wieder stimmt. :heul:
    Das andere ist das Ablegen eines schlafenden Kindes. Dabei soltest du darauf achten, dass zuerst die Füßchen, dann der Körper und zuletzt der Kopf abgelegt werden. Man neigt dazu ein Baby mit dem Köpfchen zuerst abzulegen (=schwerster Körperteil!), was aber zu einer Art Sturzgefühl und oft zum sofortigen Aufwachen führt. Auch sollte das Kind im Tiefschlaf sein. Das erkennst Du an einer total entspannten Körperhaltung, gleichmäßiger Atmung und fehlenden Augenbewegungen unter den geschlossenen Lidern. :schnarch: Das erhöht auf jeden Fall die Chance, dass es klappt!
    Viel Glück und alles Gute!

    Regina
     
  5. Hallo Susan,
    bin gerade dabei ihn abzustillen :bravo: . War aber vorher auch schon so, also daran liegt es nicht. Als ich ihn noch voll gestillt habe ist er auch nicht alleine eingeschlafen. Dachte aber, na ja, ist halt ein Baby. Aber langsam denke ich, wird es Zeit das er es lernt.
    Bekommt gerade mittags ein paar Loeffelchen Karotte und nachmittags noch ein bisschen Apfelmus.
    Eine Veraenderung gab es auch nicht. Sind zwar gerade in Canada :cool: , aber schon seit Ende April und hier hat er sein eigenes Zimmer, also auch ausgeschlossen.
    Wie lange hat denn Deine Suesse immer geschrien bevor sie eingeschlafen ist?
    Waere nett wenn Du dich nochmal meldest.
    Gruessle Niki
     
  6. Hallo Regina,
    warum darf denn mein Kleiner nicht an der Brust einschlafen :-o ? Macht er doch so gerne. Und was soll ich machen, damit er nicht einschlaeft?
    Das mit dem Ablegen habe ich zwar nicht gewusst (danke fuer den Tip), aber mache ich immer so, also daran liegt es nicht.
    Und meinst Du ich soll ihn dann wieder aus dem Bett und auf den Arm nehmen wenn er schreit :heul: oder soll ich ihn schreien lassen? Bei Susan hat das ja anscheinend geholfen.
     
  7. Hallo Ihr, ich bin`s wieder und zwar total am ENDE!!! :o
    Habe heute abend Eure Ratschlaege befolgt.
    1.Habe ihn beim Stillen nicht einschlafen lassen und habe ihn dann wach in sein Bett gebracht.
    2.Habe neben dem Bett gestanden, ihm was vorgesungen und ihm etwas erzaehlt. Ca. 1/2 Stunde lang.
    3.Habe ihn dann schreien lassen, weil es mir echt zu bloed war.
    Ratet mal wer gewonnen hat? :-? :-? :-?
    Nachdem er ungefaehr 15 Minuten gebruellt :heul: hat, und zwar immer schlimmer, habe ich gedacht, entweder spring ich jetzt aus dem Fenster oder ich nehm ihn wieder raus. Habe mich dann fuer das zweite entschieden und habe ihn wieder aus dem Bett genommen, er war total fix und fertig, hatte ein ganz rotes Gesicht und ganz traenengefuellte Augen :-( (dann tat er mir natuerlich wieder leid obwohl ich ihn 10 Sekunden vorher an die Wand haette kleben koennen). Bin dann mit ihm in unser Bett gelegen und hab ihn da einfach neben mich hingelegt, hat jetzt dort so lange rumgewurstelt, bis er eingeschlafen ist. Jetzt habe ich ihn in sein Bett gebracht und er schlaeft. Aber das kann doch nicht jeden Tag so gehen :-( .
    Weiss bald nicht mehr weiter, den ganzen Tag ist er nur am quaengeln und abends dann auch noch dieses Theater :( .
     
  8. Mein Mitgefühl

    Hallo Niki
    Du Arme, es ist ja echt schlimm. Was hälst Du davon, dass Du ihn ein paar Tage oder Wochen doch in Deinem Bett schlafen lässt, damit Du Dich erstmal erholen kannst und ihr aus dieser festgefahrenen Situation rauskommt? Dann kannst Du ja vielleicht in ein bis zwei Wochen nochmal mit dem Einschlafen im eigenen Bett versuchen?
    Vielleicht bist Du dann auch entspannter und es klappt besser.
    Viel Glück
    Petra
     

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