"Probleme" bei Beikoststart

Dieses Thema im Forum "Erfahrungsaustausch" wurde erstellt von Katl, 3. Februar 2008.

  1. Katl

    Katl Dauerschnullerer

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    Hallo zusammen! :winke:

    Unsere Tochter Jasmin ist jetzt 6,5 Monate alt. Bis vor einer Woche habe ich sie voll gestillt und am Montag habe ich mit Möhrechen angefangen, erst nur 5 Löffel, dann bis Freitag auf 20 Löffel gesteigert, danach immer noch gestillt (sie trinkt einfach nichts anderes). Hat alles super geklappt, sie verträgt es gut und hat es bis Freitag auch gerne gemacht.
    Gestern und auch heute hat sie nach ca. 8-10 Löffeln einen riesen Aufstand gemacht, angefangen zu weinen und wollte einfach nicht mehr. Von anderen hör ich immer nur dass ihre Kinder das gerne machen und sie nach spätestens 2 Wochen eine Mahlzeit so ersetzt haben.
    Soll ich sie "zwingen" mehr zu essen, oder aufhören? Und wie bekomme ich sie irgendwann dazu, aus einer Flasche zu trinken?

    Viele Grüsse
    Katja
     
  2. Hedwig

    Hedwig Sternenfee

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    AW: "Probleme" bei Beikoststart

    Hallo Katja,

    nein, zwingen auf keinen Fall. Löffeln ist sehr anstrengend für die Minis, neues Geschmackserlebnis, motorisches Neuland.
    Es kann sein, dass der Hunger zu groß ist und sie merkt, dass sie trotz der großen Anstrengung nicht schnell genug das Loch im Bauch gefüllt bekommt.
    Du kannst versuchen, das Löffeln vor den großen Hunger zu legen oder erstmal eine Seite zu stillen und dann zu löffeln.
    Dran bleiben würde ich schon, aber bevor ihr euch da in eine Frustsituation rein manövriert, aufhören sobald sie nicht mehr mag, eventuell einfach später am Tag nochmal versuchen.

    Liebe Grüße
    Kim
     
  3. AW: "Probleme" bei Beikoststart

    Wenn sie einfach nur wenig isst und nach 5-10 Löffelchen auhören will, würde ich einfach weiter 5-10 Löffelchen füttern. Vielleicht mag sie es irgendwann lieber? Ist ja auch eine große Umstellung :jaja:

    Wenn sie sich aber schon von Anfang an "anstellt", würde ich mal eine Woche Pause machen und nochmal versuchen.

    Mein Sohn bekam auch in dem Alter den ersten Brei, er wollte es aber einfach nicht. Hab dann 7,5 Monate voll gestillt und ab da futterte er plötzlich mit Begeisterung :)

    Nicht jedes Kind ist gleich und nur weil andere in dem Alter schon gern essen, muss es bei deinem Kind ja nicht so sein ;-)

    Meine Große futterte schon mit 4 Monaten :umfall: , der Kleine eben erst mit fast 8.
     
  4. AW: "Probleme" bei Beikoststart

    Liebe Katl....ich reich dir beide Hände. Mir gehts beinahe gleich. Dominic ist jetzt auch ca 6,5 Monate alt, hab auch voll gestillt und "kämpfe":box: seit einem halben Monat mit Beikost usw.
    Hab jetzt schon einige Berichte hier geschrieben und bin drauf gekommen, es geht nur mit Geduld! :ommmm:
    Viele oder beinah die meisten meiner Bekannten mit Kind haben ÜBERHAUPT keine Probleme mit Futter und Trinken und so, aber bei uns läuft das sehr sehr schleppend und man ist kurz vorm Verzweifeln!!:umfall:
    Ich bin jetzt auch schon draufgekommen, man muß als "Voll-Still-Mami" umdenken! Ich hab Dominic immer nach Bedarf gestillt...immer, wenn er wollte. Jetzt möcht ich, natürlich schön langsam, fixe Essenszeiten einführen. Sodaß sein Hunger einfach größer wird und er dann die Beikost gerne ißt.
    Auch werd ich jetzt zuerst mal nur Flaschi probieren, daß er zuerst das gewohnt wird und vielleicht mal zwischendurch Brei und dann erst loslegen mit dem großen "Fressen".:hamm:
    Aber bin auch schon draufgekommen, daß mein Söhnchen nicht wirklich ein großer Esser ist und ich denk mir, wenn sie dann mal Hunger haben, ist eh genug da...verhungern werden sie sicher nicht, die Mäusekinder!!

    Beim Fläschchen hab ich jetzt auch schon einiges getestet. Zuerst nur Verweigerung:ochne:, aber jetzt schön langsam wird das was. Es wäre einfach so praktisch, wenn er Flaschi trinken würd, weil man da halt wirklich dann die Sicherheit hat, daß er alles bekommt, was sein Körper braucht...drum ist mir das so wichtig. Und dann ist egal, wenn er mal nicht so viel futtert!

    Wenn man länger voll gestillt hat, find ich, hat man auch irgendwie ein schlechtes Gewissen, daß man seinem Kind jetzt das nimmt, was es so gerne hat.
    Aber wenn man für sich entschieden hat, daß man nicht mehr möchte, daß man nicht mehr die Kraft dazu hat, darf man stolz auf die Leistung sein und mit viel Liebe einen neuen Abschnitt starten:tröst:....

    Liebe Katl, ich wünsch dir viel Glück dabei und....kämpfe!!!:box:
     
  5. Katl

    Katl Dauerschnullerer

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    AW: "Probleme" bei Beikoststart

    Puh, einiges zu lesen... Danke für eure Antworten!

    Es ist ja nicht so dass ich unbedingt abstillen möchte, aber man liesdt ja immer dass stillen angeblich ab dem 7. Monat nicht mehr ausreicht etc..

    Ich denke ich werd einfach mit geringen Mengen weitermachen, es sei denn sie möchte mehr und sie dann weiter danach anlegen. Ich muss ja die Mahlzeit nicht ubedingt komplett ersetzen, oder?

    Kann ich denn wohl in 2-3 Wochen auch was anderes anbieten, zB Obst, also zu einer anderen Stillzeit, oder sollte ich damit warten bis eine ganz ersetzt ist?

    LG
    Katja
     
  6. AW: "Probleme" bei Beikoststart

    Klar reicht stillen auch noch länger aus :jaja: Schäfchen hat ihre 2. Tochter krankheitsbedingt mit 14(?) Monaten noch voll gestillt, das ging auch.
    6 Monate ist nur das Alter, wo man den Kindern doch auch was anderes anbieten sollte. Aber wenn sie es nunmal nicht wollen??

    Auf Obst würde ich nicht wechseln, sondern bei Gemüse bleiben. Über den Gemüsebrei kommt man ja früher oder später zum Gemüse-Kartoffel-Fleisch - Brei, der viel eisenhaltiger ist als Obst. Und um den zu geringen Eisengehalt in der Milch geht es ja bei der Argumentation, dass sie nach 6 Monaten was anderes brauchen.

    Idealerweise wird die Mahlzeit irgendwann komplett ersetzt, aber wenn nicht, dann eben nicht. Heißt ja eigentlich auch BEIkost und nicht ERSATZkost :)


    Solange die Entwicklung ok ist, biete ihr einfach an und stille wenn sie eben nicht mag. Sie wird schon irgendwann essen :jaja:

    Edit: Du könntest aber auch testen, ob sie evtl nur einfach keinen Brei mag :???: Mein Sohn isst mittlerweile Brei, anfangs wolte er aber nur gedünstete / gekochte Gemüsestücke zum selbst-essen
     
  7. Katl

    Katl Dauerschnullerer

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    AW: "Probleme" bei Beikoststart

    Ich meinte nicht das Gemüse durch Obst zu ersetzen, sorry, da hab ich mich wohl blöd ausgedrückt. Ich meinte etwas anderes zusätzlich bei einer anderen Stillmahlzeit hinzuzufügen, zB abends noch einen Reisbrei, oder nachmittags Obst. Das Gemüse um 11 Uhr lass ich auf jeden Fall :)
     
  8. AW: "Probleme" bei Beikoststart

    Gefühlsmäßig würde ich warten, bis eine Mahlzeit zuverlässig gelöffelt wird. Was aber nicht heißt, dass es unbedingt auch 200g sein müssen.

    Aber warte lieber mal, was Hedwig dazu meint.
     

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