pro-contra Stützräder

Dieses Thema im Forum "Erfahrungsaustausch" wurde erstellt von makay, 23. Juni 2005.

  1. Könnt Ihr mal bitte Euren Senf dazu abgeben ??? :)

    DANKE !!!!

    Ich gebe meinen später auch dazu, muss aber erst frühstück servieren :)

    Liebe Grüße
     
  2. JASMIN

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    guten morgen

    ich hätte scharfen senf und süßen senf :wink:

    nein im ernst bei uns ist das kindabhängig

    nathalie ist ohne gleich gefahren (draufgängering)
    angelina bekommt panik nur wenn ich davon rede das ich sie wegmache (zicke)

    bei bernhardt werden wir noch schauen


    liebe grüße jasmin
     
  3. Hallo,


    contra:

    - die Kinder verlassen sich sehr stark darauf und denken sie können damit nicht umfallen! Um so größer ist der Schock wenn es doch passiert.
    - die kinder können die Breite schlecht einschätzen und geraten oft mit dem Rad an die Bürgersteigkante, was zum kippen des Rades kommt.
    - die Kinder denken sie können Radfahren und müssen es nachher komplett neu lernen
    - sind die Stützräder zu tief eingestellt dreht das Rad oft bei unebenheiten im Gehweg durch und man muss oft anschieben. Ist es zu hoch eingestellt schwankt das Rad stark zu den Seiten.
    - man lernt kein Gleichgewicht zu halten
    - man ist sehr langsam mit Stützrädern, das mussten Jasmins Freundinnen schmerzlich einsehen und üben nun fleissig ohne Stützräder :wink:

    pro:

    - ist günstiger weil man kein Laufrad braucht
    - die Kinder gewöhnen sich schon an das Rad und an das Treten.

    Sorry sonst kann ich den Dinger nix positives abgewinnen.

    Corinna
     
  4. PRO: Wenn du unbedingt ein kleines Kind, das noch nicht Fahrrad fahren kann, Fahrrad fahren lassen willst (weil kein Laufrad oder Roller da ist), z. B. weil regelmäßig längere Wegstrecken in kurzer Zeit überwunden werden müssen.

    CONTRA:
    - Die Kinder lernen keine Balance und lernen oftmals ungern (Angst) und spät richtiges Fahren (nicht alle, aber viele).
    - Sie haben eine ungesunde, schiefe Haltung, wenn die Stützräder ungleich hoch angebracht sind.
    - Wenn die Stützräder gleich hoch angebracht sind, bessert das zwar die Haltung, aber das große Rad (der Antrieb also) hängt bei unebenen Wegen oftmals in der Luft und es geht nicht mehr weiter.
    - Sie bleiben hinten mit den Stützrädern hängen, weil sie dort breiter sind und das von vorn nicht abschätzen können.
    - Sturzgefahr: An Steinen, Wurzeln oder Bordsteinkanten oder bei heftigen Lenkmanövern - sie rechnen ja nicht damit, dass das Fahrrad kippen könnte.

    Der ADFC rät dringend von Stützrädern ab. :wink:
     
    #4 FriMa, 23. Juni 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. Juni 2005
  5. clatamo

    clatamo Dauerschnullerer

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    hallo :winke:

    meine contra-liste wäre ähnlich lang wie die der
    vorschreiberinnen.... :wink:

    deshalb schliesse ich mich einfach an! :-D

    bei uns galt die devise:
    erst roller-fahren, und wenn das gut klappt,
    dann kann man fahrradfahren lernen.
    amelie hat es ostern gelernt und zwar so:
    sie bekam einen schal um die brust gewickelt an
    dem wir siedann gehalten haben, damit sie
    sich zwar "sicher" fühlt, aber trotzdem auch das "wackelnde"
    fahrrad spürt um das gleichgewicht halten zu müssen.
    das hat richtig gut geklappt!
    (zwei tage fuhr sie dann nur mit schal um der brust durch die
    gegend - ohne das jemand gehalten hat - hat ihr wohl
    irgendwie sicherheit gegeben... :-D ).

    gruss :blume:
     
  6. Melli30

    Melli30 Dauerschnullerer

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    Tanja,

    der Tip mit dem Schal ist super :prima:
    Werden wir am Wochenende mal ausprobieren!!

    LG, Melanie
     
  7. Ja, das sind sehr gute Contra-Argumente.

    Mathilda möchte ja so gerne Fahrrad fahren, sie kann super Laufrad fahren, auch mit hochgehobenen Beinen den Hand runter und so und dreirad kann sie auch sehr gut fahren.
    Aber das kleine Fahrrad, das wir haben, ist ihr suspekt. Und festhalten sollen wir nicht :-( also klappt es nicht.
    Ich habe keine Eile, sie ist nicht mal 3, sie muss noch nicht Fahrradfahren können und ich möchte auch lieber die Stützräder vermeiden. Zumal wir hier ja fast keine asphaltierten oder gepflasterten Wege haben.

    Mein Pro war eben der psychologische Hintergrund, es würde IHR helfen, das weiss ich. Aber die Contras überwiegen so stark....

    Ich erinnere mich noch gut an meinen Schwimmgürtel mit dem einen Styroporteil, damit bin ich echt lange geschwommen.

    Überlegende Grüße
     
  8. Was meint sie mit festhalten? Am Lenker?

    Ich habe Friedrich einfach im Nacken mit einer Hand am Schlawittchen gepackt (Jacke) und musste schon am zweiten Tag loslassen, weil er mir zu schnell wurde. Meinst du, das würde sie auch nicht wollen?
     

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