Operiren oder Nicht? Es ist überstanden!!![

Dieses Thema im Forum "Ratgeber" wurde erstellt von ShaRi, 9. August 2003.

  1. Hallo an Alle, :winke:

    meinem Sohnemann Maximilian sollen die Polypen :o rausgemacht werden. Jetzt bin ich total unentschlossen, ob ich das auch wirklich machen soll. :???:

    Er ist jetzt 4,5 Jahre alt. Seit über 1 Jahr sind wir ständig beim Kontrollieren. Fast immer war der Befund sehr schlecht. Und jetzt am Mittwoch wieder. :heul:

    Trotz des schon so lange schönen Wetters sind die Ohren zu. Ich könnte aus der Haut fahren. :shock:

    Bei ihm ist das so, er bekommt ein klitze kleines Schnüpfilileinchen und sofort hört er schlecht. Da bildet sich Schleim hinter dem Trommelfell, der ganz schlecht abläuft. :(

    Bei der Untersuchung, ob Luft durchkommt, war´s rechts ganz schlecht, und links nur ganz minimal besser. Furchtbar!!! :mad:

    Wir haben schon manches probiert.

    1. Schleimlöser: hat gut geholfen. Aber wenn man das wochenlang geben soll, mit 1-2 Wochen Pause dazwischen, ist das nicht mehr gesund. Es belastet den Magen und ist Blutverdünnend. :flaeschc:

    2. Homöopatisch: Sinux-Saft. Hat auch geholfen, aber nicht lange. Zusätzlich auch noch Marum Verum Kügelchen, was Sekret verflüssigt. :flasche:

    3. Nasenbalon: Mit einem Aufsatz wird durch die Nase ein Luftbalon aufgeblasen. Dadurch erzeugt man Druck in der Eustachschen Röhre, und die Ohren müßten aufgehen. :-|

    Hat alles nicht mehr geholfen. Bin echt entteuscht. :-?

    Jetzt sagt unsere Ärztin, dass es keinen Zweck mehr hat. Soetwas muß bis ca 1 Jahr vor der Einschulung erledigt sein. Das Kind verändert sich sehr, wenn es plötzlich wieder alles hört. Jeder Tag zählt.

    Der andere Arzt sagt, das hätte man schon viel früher machen sollen. 8O

    Und unser Kinderarzt sagt, lieber nochmal abwarten, es könnte ja noch besser werden. :jaja:

    Ich will natürlich nix falsch machen. Möchte ihm das trotzem ersparen, verstehe aber auch, dass es so nicht mehr weitergehen kann.

    Er fährt jetzt mit Oma Opa nach Amrum. Das könnte nochmal eine Besserung geben, sagt die Ärtztin. Bis 25. September hat er jetzt noch Schonzeit. Dann kommt der Winter, und es wird dadurch ja nicht besser. (Schnupfenzeit!!!) :shock:

    Wer hat mit sowas schon mal Erfahrung gesammelt? Wie soll ich mich denn entscheiden? :?:

    Bitte, bitte helft mir damit.
     
  2. hallo susi,

    polypen sind ein auswuchs, ein "fremdkörper", gehören nicht zum organismus wie zb die mandeln und haben keine funktion (ganz im gegenteil, behindern beim atmen). ich tat mit mit den mandeln schwer bei flavia, weil sie eine schutzfunktion haben, letztendlich hat man ihr mandeln und polypen operiert (sie war 3,5-4). danach ging es bergauf, keine MOE mehr, keine schmerzen. also, ich würde es machen.

    liebe grüsse,
    gabriela
     
  3. Silvia

    Silvia Showtalent

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    Hallo Susi,

    Marie hat vor 7 Wochen die Polypen entfernt bekommen. Und ich muß sagen, ich habe nicht eine Sekunde gezögert als die OP ins Gespräch kam. Denn ich wollte meinem Spatz nicht länger zumuten jeden Monat mindestens ein Mal Mittelohrentzündung zu haben.

    Die OP ist ja auch nicht soo schwer, wenn ich mir auch durchaus bewußt bin daß jede OP ein gewisses Risiko birgt. Wir sind Mittwochs morgens um 6 ins KH gefahren, um 8 war die OP, um 9.20 Uhr war ich schon wieder bei Marie im Aufwachraum. Sie war den ganzen Tag recht schläfrig durch die Narkose, aber ansonsten relativ fit. Am nächsten Morgen um 10 Uhr sind wir schon wieder nach Hause gefahren. Marie war topfit und es war ihr absolut nicht anzumerken daß sie 24 Stunden vorher erst aus der Narkose erwacht war.

    Was ich seitdem vor allen Dingen bemerkt habe ist daß Marie keine Mittelohrentzündung mehr hat und daß sie wesentlich deutlicher spricht, weil sie ja auch besser hört. Die Drainageröhren, die auch während der OP eingesetzt wurde haben sich auch schon bewährt. Denn es war schon wieder Sekret im Ohr, das aber durch die Röhrchen abfliessen konnte.

    Also meine Erfahrungen waren absolut positiv und ich würde es jederzeit wieder so entscheiden.

    Liebe Grüße

    Silvia
     
  4. Hallo Susi!

    Das ist echt eine schwere Entscheidung.... :-?

    Ihr macht den Zinnober jetzt ja schon ganz schön lange mit und habt auch viel unternommen...
    Ich weiß nicht, ob Du noch länger warten möchtest mit der OP, aber es gibt noch die Möglichkeit, das mit konstitutioneller Homöopathie zu behandeln, das kann guten Erfolg bringen, aber das dauert halt auch noch seine Zeit.
    Elias hat auch manchmal Schnupfen, der auf die Ohren schlägt. Unsere Ärztin verschreibt ihm dann immer "Silicea comp." von WALA, damit es gleich im Vorfeld abgebogen wird. Davon gebe ich ihm bei den kleinsten Schnupfenanzeichen 5x5 Globuli. Es ist auch rezeptfrei erhältlich.
    Kritisch können auch Milchprodukte, insbesondere Kuhmilch sein, weil sie stark schleimbildend ist. Wenn man die weglässt kann es auch Erleichterung bringen.

    Dass die Rachenmandeln ("Polypen") keine Funktion haben, stimmt nicht ganz. Zusammen mit den Gaumenmandeln ("MAndeln") und noch anderen Zellen des "Waldeyerschen Rachenringes" haben sie bei Kindern immunologische Funktion, d.h. es werden dort Immunzellen gebildet bis die Thymusdrüse das vollständig übernimmt.

    Trotzdem können ständig geschwollene Rachenmandeln stark die Entwicklung der Hörwahrnehmung und damit die (Sprach-) Entwicklung beeinträchtigen, eben wenn sie den Gang zwischen Mittelohr und Rachenraum verschließen und das Sekret aus dem Mittelohr nicht mehr ablaufen kann. Der Schaden kann schwerwiegend sein.

    Als kinderlose Logopädin hätte ich Dir ziemlich rasch geraten, die OP durchführen zu lassen - nicht mehr lange zu warten. Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob Dein Kind auch sprachliche Probleme hat durch die Hörbeeinträchtigung?
    Als Mutter weiß ich, dass es nicht so einfach ist, wenn man die Verantwortung hat und die Entscheidung alleine bei einem liegt und sich nicht sicher ist, was das Beste für das eigene Kind ist.

    Wir können sie Dir nicht abnehmen!

    Ich wünsche Dir, dass Du für Euch den richtigen Weg findest! :jaja:

    Liebe Grüße
    Kerstin
     
  5. Danke Euch Allen!

    Also Mittelohrentzündung hatte er bis jetzt 3x, natürlich am Wochenende und in der Nacht. :)

    Eine Konstitutionsbehandlung haben wir auch gemacht, aber nicht der Ohren wegen, sondern weil die Erzieherin in der Kinderkrippe dachte, er wäre hyperaktiv. (ungefähr so, wie Deine "Bösihexi" Gabriela) :-D

    Ist er Gott sei dank nicht. Das kam nur vom schlechten Hören. Immer dann ist er furchtbar laut und hippelig. Quengelt und schreit viel. :heul:

    Sprachtlich ist mir nix aufgefallen. Meine Große ist gerade bei der Logopädin. Mal schauen, ob sie sich den Sohnemann auch mal anhören kann. Damit ich auch ja nix verpasse. :jaja:

    Ansonsten haben mir Eure Beiträge schon weitergeholfen. Ist eifach gut, wenn man mit Leuten spricht, die das schon hinter sich haben. :)

    Übrigens wird das bei uns ambulant gemacht, nach dem Aufwachen, wenn alles o.k. ist, kann ich ihn gleich wieder mitnehmen. 8-O
    Bin nicht ganz sicher, ob das gut ist. Mir wäre 1 Tag unter Aufsicht lieber.

    Also macht´s gut und Vielen Dank. :cool:
     
  6. HUhu,

    also letzte Möglichkeit kann ich dir noch den Homöopathischen Weg empfehlen.

    Folgenden Auszug bekam ich per Mail:


    °°°°°°°°°

    Hi,
    wir haben drei Kinder mit großen adenoiden Vegetationen so behandelt und es hat
    bei allen dreien geholfen, das eine war ein Nachbarkind.


    Wenn mal Antibiotikum gegeben wurde :
    Nux Vomica D200 und Oukubaka D3 3mal täglich 4 Wochen lang


    Wenn noch nie Antibiotikum gegeben wurde, gleich starten mit:

    dann einmal Tuberculinum D200 5 Globulis
    dann Barium Jodatum D4 Tabletten 4 Wochen 1 Tabl. 3mal tägl.
    dann Barium Jodatum D6 Tabletten 4 Wochen 1 Tabl. 3mal tägl.
    dann Barium Jodatum D12 Tabletten 6 Wochen 1 Tabl. 2mal tägl.
    dann Barium Jodatum D30 Tabl. Sonntags vor dem Frühstück 1 Tabl. 6 Monate lang.
    Sie sind alle so geschrumpft, das das Ohr besser war, keine Vergrößerung mehr,
    keine OP mehr, Hören wieder o.K.
    Gefunden in: Homöopathie in der HNO-Heilkunde von K.-H. Friese über adenoide
    Vegetationen bei Kindern.°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°



    Wir werden das nun erst noch versuchen.

    In zwei Wochen gehts zum HNO Arzt. Der soll schauen, wie schlimm es ist. Dann werden wir das hier durchziehen udn kontrollieren lassen.

    Sollte sich nichts getan haben werden wir Xenja operieren lassen.


    LG BEA
     
  7. lulu

    lulu Königin der Nacht
    Moderatorin

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    @schwarze Gedanken:
    So viel :o?
    Unsere Homöopathin behandelt irgendwie anders...
    Ich würde das Programm so nicht durchziehen, ohne es mit einem Homöopathen meines Vertrauens abgesprochen zu haben.
    Tuberculinum 200 ist schon ganz schön heftiger Tobak, eine Nosode in mittlerer (fast hoher) Potenz - das würde ich NIE ohne "Rezept" und ärztliche Verordnung verabreichen.
    Lulu
     
  8. Sonja

    Sonja Integrationsbeauftragte

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    Ort:
    östlich eines kleinen diebischen Bergvolkes am Ran
    Ich kann mich hier Lulu nur anschließen.

    Auch wenn manche Leute glauben, homöopathisch = pflanzlich = unbedenklich und ohne Nebenwirkung - dem ist nicht so.

    Diese Mittel greifen ja auch in die Psyche ein - und obwohl ich persönlich das Ganze auf homöopathischem Weg versuchen würde, würde ich IMMER einen erfahrenen Heilpraktiker konsultieren.

    Wie war das denn bei der Konstitutionsbehandlung? Kamen hier die Poloypen-Probleme auch zur Sprache?

    Liebe Grüße
     

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