Muß nach Widerspruch auf Mutter-Kind-Kur Ablehnung zum Medizinischen Dienst ? ! ? !

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Anton, 20. August 2005.

  1. Hallo, wer von Euch mußte nach Widerspruch auf den Ablehnungsbescheid einer Mutter-Kind-Kur auch zum Medizinischen Dienst. Ich verstehe nicht was die dort von mir wollen, soll ich dann alle meine Probleme dort vor xLeuten nochmal auf den Tisch legen. Was soll das denn ! Ich habe denen auf zwei A4 Seiten alles niedergeschrieben, dann der Abelehnungsbescheid, dann wieder eine A4 Seite mit Erklärungen von mir und jetzt diese Vorladung. Noch dazu an einem Wochentag um 10.00 Uhr, ich bin berufstätig, wie stellen die sich das vor.

    Hat jemand Erfahrung mit denen, auf was muß ich mich da einstellen ??? Nehme an, wenn ich nicht hingehe, wird mein Antrag gleich wieder abgelehnt.

    Schönes Wochenende an alle ! Gruß Heike
     
  2. Stillmaus

    Stillmaus Gehört zum Inventar

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    Hallo!

    Ich habe mal beim Medizinischen Dienst gearbeitet.
    Wenn Du nicht hingehst ist klar, dass sie die Kur nochmal ablehnen.
    Das ist halt unsere Bürokratie. Der Medizinische Dienst hat auch seine Vorlagen von dem SGB XI. Normalerweise sind die Ärzte da in Ordnung.
    Die sprechen mit einem und manchmal gibt es noch eine Untersuchung.
    Sprich doch mal mit deinem Arbeitgeber, ob er Dir nicht für zwei Stunden frei geben kann und die holst die Stunden wieder nach. Das müsste ja zu machen sein.

    Liebe Grüße
     
  3. Tulpinchen

    Tulpinchen goes Hollywood

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    Sieh das nicht ganz so negativ - im Grunde genommen ist das DIE Chance für Dich, jemandem, der Mitentscheidungsgewalt hat, persönlich Deine Gründe zu schildern, warum eine Kur für Dich so wichtig ist.

    Ich bin während meiner Neurodermitis-"Karriere" quasi beim MDK ein und ausgegangen, als wäre es mein zweites Zuhause - naja, gut...nicht ganz so, aber ich war schon einmal im Jahr dort zur Vorstellung.

    Die Ärzte an sich sind eigentlich recht nett und wollen Dir nichts. Sie sollen ja eine Zwischeninstanz darstellen zwischen Kasse und Patient (wenn auch die letztendliche Entscheidung bei der Kasse liegt).

    Überleg Dir vorher, wie Du kurz und prägnant Deine Interessen und Prioritäten darstellen kannst.
    Mir wurde nach einem Besuch beim MDK noch nie eine Kur abgelehnt. Höchstens, daß ich nicht die Art der Kur bekam, die ich beantragt hatte.

    Good Luck!
    :winke:
     
  4. Na dass hört sich ja gar nicht so schlimm an wie ich mir das ganze vorstelle. Muss ich mich also auch auf eine Untersuchung einstellen oder führen die nur ein Gespräch mit mir. Warum eigentlich, die Atteste der Ärzte und mein persönliches Schreiben haben die doch vorliegen. Was erwarten die von mir zu hören ??? Ich weiss auch nicht wirklich wie ich mich verhalten soll.

    Die Kasse hatte abgelehnt, weil ich noch nicht alle ambulanten Maßnahmen vor Ort auschöpft habe (angeblich ...). Maßnahmen vor Ort gibt es doch aber immer in irgendeiner Form, dann dürfte doch wohl keine jemals zu Kur kommen oder sehe ich dass falsch ???
     
  5. tobasajogwen

    tobasajogwen Familienmitglied

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    Hallo Heike,
    wie Dir bereits mitgeteilt wurde ist der MDK nur ein neutrales Organ zwischen Patient und KK. Ich kenne Deinen Fall jetzt nicht im Detail und wenn die KK sich auf Maßnahmen beuieht, die vorort durchgeführt werden können zeigt das nur, dass die Krankenkasse angehalten sind 1. auf diese Maßnahmen hinzuweisen und 2. die kostengünstigste Behandlungsmaßnahme zu gewähren. Gehe zum MDK und erkären ihnen dort wieso diese Kur für euch so wichtig ist und was sie für euch bewirken soll.
    Viel Glück, drücke Dir die daumen.
    LG
    Olaf
    PS: Würde mich über eine Vorstellung zu Deiner Familie freuen!
     
  6. Tulpinchen

    Tulpinchen goes Hollywood

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    Erstmal ganz ruhig bleiben. Die werden Dir schon sagen, was sie von Dir wissen möchten. Nur nicht zu aggressiv auftreten - das tun viele dort und wundern sich dann, warum die Untersuchung negativ ausgegangen ist. Zwar sind das neutrale Ärzte, aber ein bißchen Mensch sind die schon auch noch. :)

    Eigentlich ist es ganz normal und verständlich, daß die Kasse natürlich erstmal versucht, dem Patienten eine wohnortnahe Therapie zu ermöglichen. Wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch vielleicht so nahe liegt? ;)

    Leg Dir Argumente zurecht, was in Deinem speziellen Fall gegen eine möglicherweise ambulante Kurmaßnahme am Wohnort spricht und warum Du unbedingt eine Kur an einem anderen Ort machen willst.
    Ruf Dir ins Gedächnis, was Du schon alles für Therapien am Wohnort gemacht hast, und warum/woran die gescheitert sind.

    :winke:
     
  7. Ich danke Euch allen für die Info´s. Werde Euch dann auf dem laufenden halten wie es gelaufen ist. Termin ist am kommenden Dienstag. Ich bin mal gespannt.

    Schönen Abend, liebe Grüße Heike !
     

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