Middlesex - wer mag mit mir über das Buch reden?

Dieses Thema im Forum "Bücher Kiste" wurde erstellt von Kati, 2. April 2006.

  1. Kati

    Kati Dauerschnullerer

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    Ich habe es gerade ausgelesen und bin noch ganz bewegt irgendwie. Dieses Buch ist alles zugleich...seltsam, faszinierend, langsam aber nie langweilig, spannend, aber auch entspannend....so ein Buch habe ich noch nie gelesen.

    Ich habe mich zwischendurch und auch zum Schluß gefragt, was mir dieses Buch gibt und was es mir sagen soll....sozusagen als Fazit. Ich finde, ein Fazit gibt es bei diesem Buch irgendwie nicht. Es sind viele kleine Dinge und auch mehrere Personen, die einem in diesem Buch etwas geben.
     
  2. jackie

    jackie buchstabenwirbelwind
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    hallo katie

    ich hab das buch vor 2, 3 jahren gelesen und war ähnlich beeindruckt wie du. was bei mir noch dazukommt, ist dass ich längere zeit in griechenland gelebt habe, dadurch hab ich mich dieser familie noch näher gefühlt

    die thematik intersexualität ist zur zeit ja besonders aktuell, auch durch den film tintenfischalarm

    später mehr

    :winke:
    jackie
     
  3. Kati

    Kati Dauerschnullerer

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    Huhu Jackie!

    Danke für den Tip mit dem Film....ehrlich gesagt habe ich davon noch gar nichts gehört. Aber ich möchte ihn unbedingt sehen. Auf der HP steht ja unheimlich viel über Intersexualität. Ein wirklich sehr interessantes Thema, mit dem ich mich noch nie beschäftigt habe.

    Das glaube ich, dass Dich das Buch umso mehr bewegt hat, wenn Du in Griechenland gelebt hast. Irgendwie konnte ich mich bisher auch noch auf kein neues Buch einlassen. Dieses wirkt noch nach. Das habe ich öfters bei guten Büchern, dass ich einige Tage brauche, bis ich ein neues anfangen kann.

    Liebe Grüße
     
  4. Buchstabensalat

    Buchstabensalat Pinselohräffchen

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    Hm. Streckenweise spielt das Buch sehr auf den kleinen Jungen an, den man nach einer mißglückten Operation als Mädchen aufgezogen hat (und der sich, genau wie sein eineiiger Zwillingsbruder, inzwischen umgebracht hat): David/Bruce Reimer.
    Ansonsten finde ich es einfach nur nett ausgedacht, mit einem hübschen offenen "Happy"-Ende.

    Salat
     
  5. jackie

    jackie buchstabenwirbelwind
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    meine lieblingsfigur war definitiv die großmutter

    und was mir noch sehr gefallen hat, war, wie eugenides die geschichte entwickelt. wie er komische situtaionen mit stillen momenten und insgesamt einem sehr ernsten thema verwebt.
     
  6. Denise

    Denise Gehört zum Inventar

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    AW: Middlesex - wer mag mit mir über das Buch reden?

    Ich wollte das mal lesen, also ist es zu empfehlen ?
     
  7. jackie

    jackie buchstabenwirbelwind
    Moderatorin

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    wo siehst du die parallelen, salat?

    der held/die heldin in middlesex wird nicht operiert, das ist in meinen augen ein entscheidender unterschied

    @ denise

    ja, schon, mmn

    :winke:
    jackie
     
  8. Kati

    Kati Dauerschnullerer

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    Ja, ich finde, dass es zu empfehlen ist. Es ist mit diesem Buch seltsam. Es ist wirklich absolut nie langweilig und man entwickelt eine totale Sympathie zu allen Personen. Ich finde, dass selbst unangenehme Personen nicht abstoßend rüberkommen und immer alle Seiten an diesen Personen beleuchtet werden. Schwer zu beschreiben.
    Während ich das Buch las, habe ich mich wie gesagt zwischendurch manchmal gefragt, was mir das Buch wohl geben mag. Ich bin eher ein Typ Leser, der aus einem Buch immer etwas mitnehmen muss und der nicht aus purer Unterhaltung liest. Es muss immer was Informatives, Historisches, Moralisches,... hängen bleiben. Dieses Buch ist ja eine Famliliengeschichte und anfangs habe ich mich gefragt, was da noch kommen mag. Familiengeschichten finde ich oft langweilig. Aber hier ist es anders. Dieses Buch ist so anders, so vielschichtig und ich bedaure total, dass es schon zuende ist ;-)

    Jackie, meine Lieblingsfigur war auch die Großmutter. Und das mit den komischen Situationen, verwoben mit den stillen Momenten habe ich auch so empfunden.
    Ich finde es faszinierend, dass ein intersexueller Mensch - ob nun generell oder aufgrund seiner Erziehung - wirklich anders zu empfinden scheint, als ein Mensch, der einfach nur sein Geschlecht gewechselt hat, wie z. B. ein Homosexueller. Es ist so, als gäbe es außer Mann und Frau noch ein drittes Geschlecht.
     

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