Lebenshaltungskosten

Dieses Thema im Forum "Ratgeber" wurde erstellt von Marion, 10. April 2005.

  1. Da wir ja gerade in Überlegung sind ein Reihenhaus zu kaufen, haen wir von 2 Banken Angebote.

    Beide legen unterscheidliche Lebenshaltungskosten für uns zugrunde. Die eine 1150 Euro/Moant, die andere 1550Euro/Monat (2 Erwachsne 2 Kinder).

    Was rechen die da eigentlich alles ein? Zählen dazu auch monatliche Belastungen durch Lebensversicherungen oder private Rentenversicherung? Oder sind das nur die reinen Kosten für Haushalt, Auto und Freizeit???

    Wie werden diese Kosten berechnet?


    Wäre toll, wenn da jemand was weiss!
     
  2. CJL

    CJL

    Hallo,

    wir hatten letztes Jahr auch so eine Berechnung gehabt.

    1100 Euro wurden für die Lebenserhaltungskosten zugrunde gelegt (2 Erw. + 1 Kind). Dazu kamen noch 175 Euro für den PKW. 240 Euro an Bewirtschaftung für das Haus (Erneuerungen, Reperaturen, etc.).
    Versicherungen wurden seperat berechnet, jenes habe ich schwarz auf weiß hier vor mir liegen.

    Für die Kosten des Lebensunterhaltes zählen Lebensmittel, Strom, Telefon, Bekleidung, Freizeitaktivitäten. Versicherungen werden seperat gerechnet. Mit den Kosten für den PKW wäre auch alles gedeckt gewesen.

    Kindergeld wurde mit als Einkommen gezählt.


    Unter wirtschaftliche Verhältnisse heißt es dann genauer so:

    Haushaltspauschale: 1100 Euro
    KFZ-Betriebskosten: 175 Euro
    Versicherungen: 100 Euro
    sonstige Nebenkosten: 240 Euro
    usw.


    Zunächst wird das Einkommen berechnet (inklusive Kindergeld, etc.), dann wird runter gerechnet und was dann noch übrig bleibt, wäre dann die Berechnungsgrundlage für den Baukredit.

    Beträgt der Baukredit monatlich 500 Euro und man hätte nur 400 Euro als Berechnungsgrundlage, dann bekommt man auch keinen Kredit, zumindest befürwortet es die Bank dann nicht. Hier sollten dann die Warnsignale angehen, ob man sich den Wunsch dann leisten kann oder nicht. Würde sogar noch was übrig bleiben nach der Verrechnung, dann würde ich mir wenige Gedanken darüber machen.

    Manchmal spielt auch schon prozentuale Tilgung eine Rolle - zwischen 1 Prozent und 6 Prozent kommen schon unterschiedliche monatliche Abtragungsraten zustande, so dass man sich je nachdem die Finanzierung leisten kann, aber wenn man nur 1 Prozent tilgt, stellt sich nachher die größere Frage, wie man die Anschlussfinanzierung gestaltet. Bei 6 Prozent hätte man je nachdem weniger an Restschulden übrig, je nachdem so gut wie gar nichts.

    Ferner ist die Anschlussfrage, wie die Zinsen in einigen Jahren sind. Der erste Kredit wurde mit 8 Prozent Zinsen abgeschlossen, der jetzige wäre mit 4,25 Prozent abgeschlossen worden, demnach wäre der zweite Baukredit ein reines Schnäppchen gewesen, wo man sich weniger drum Gedanken hätte machen müssen.

    Wurde jetzt ein bisschen länger, vielleicht wußtest du auch schon die Hälfte, ich hoffe, dass ich die weiterhelfen konnte.

    LG,

    Claudia
     
  3. Vielen Dank, das hat mir sehr geholfen!!!
     
  4. Schreib doch einfach mal ALLE eure Kosten auf und rechne die mal dagegen. Bei uns hat die Bank das akzeptiert.
     

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